07.09.2010 - Denise Bergert
Entwickler BioWare hat einige interessante Statistiken zum Rollenspiel Mass Effect 2 veröffentlicht. Demnach war der Soldat die beliebteste Klasse im Spiel, für den sich mehr Leute entschieden haben als für alle anderen Klassen zusammen. Nur die Hälfte aller Spieler hat weiterhin einen Spielstand aus Mass Effect 1 importiert.
Diese Informationen sollen den Machern dabei helfen, den bereits angekündigten dritten Teil noch besser zu machen. So lässt sich beispielsweise feststellen, welche Zwischensequenzen von den Spielern übersprungen wurden. Die gewonnen Daten würden jedoch vertraulich behandelt und wären komplett anonym.
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Kommentare
Zumal man dann nen importierten Techniker ja "zwangs"-umlernen müßte...
Hier müssen eher die Designer ran: *Warum* hat den Spielern der Techniker nicht gefallen? Wie kann man die Klasse ändern, damit sie interessanter wird?
Welch wunderbare Unwissenheit, du hast weiterhin die Wahl in Dragon Age 2 bei den Klassen, und falls du dich auf den Charakter bezeihst: Die Mehrheit der Communtiy (ich nicht) wollte einen Helden mit Sprachausgabe, und der einzige weg war sich für eine Rasse zu entscheiden.
Man darf gespannt sein wie sich das dann wirklich auf ME3 auswirkt. Dass der Soldat die beliebteste Klasse ist wundert mich nicht. Warum auch verschiedene Biotiken anwenden wenn 3 Schüsse auf dem Sturmgewehr reichen?
Außerdem will man ja auch immer mehr und bessere Waffen sammeln
Wirds dann fuer die Testgruppe guenstiger?
Wer Informationen ueber sein persoenliches Verhalten/Vorlieben etc. pp. einfach so preisgibt -steam, soziale netzwerke, DLC, sonstige Online Vertriebsplattformen - ohne einen entsprechenden Gegenwert zu VERLANGEN! entmuendigt sich! Der optimale Konsument stopft duemmlich grinsend die Taschen Weniger.
Von nun an ziehe ich mich in meine Höhle zurück!
Wirds dann fuer die Testgruppe guenstiger?
Der Verbraucher hat ja noch immer nicht begriffen, dass die Informationen, die hier gesammelt werden einen Wert darstellen. Dieser wird abgeschoepft ohne Gegenleistung, denn der Verbraucher bezahlt fuer den naechsten Titel weider und ggf. noch mehr. Die Versuchsgruppe, welche zum Efolg des neuen Produkts beigetragen hat, bekommt keinen Ausgleich.
Wer Informationen ueber sein persoenliches Verhalten/Vorlieben etc. pp. einfach so preisgibt -steam, soziale netzwerke, DLC, sonstige Online Vertriebsplattformen - ohne einen entsprechenden Gegenwert zu VERLANGEN! entmuendigt sich! Der optimale Konsument stopft duemmlich grinsend die Taschen Weniger.
Ein mögliches Szenario, das vor 5 Jahren bei EA auch sehr wahrscheinlich gewesen wäre. Heutzutage bin ich mir da nicht mehr so sicher. Dass EA keinen absoluten Sparkurs mehr fährt hat man schon an Titeln wie Brütal Legend, Mirror's Edge und Dead Space gesehen, die nicht auf den Mainstream abzielen. Dazu kommt, dass BW eines der Top-Studios ist und von Einsparmaßnahmen sicherlich weniger betroffen.
Und mal ganz ehrlich: Die Engine steht, die vorhandenen Klassen gibt es jetzt seit zwei Spielen. Wo würde da extrem an Arbeit gespart werden, wenn man davon welche streichen würde?
Zwischen dem was Hudson sagt und dem was gemacht wird, dürfte allerdings ein großer Unterschied sein. Hier wurde ein riesen Einsparpotential entdeckt. EA wird sicher darauf drängen diese auch zu nutzen. Ergo wird man mit einem Hinweis auf das Spielerverhalten den Infiltrator und den Techniker ( mein Tipp ) streichen und es mit der Begründung verkaufen das der Soldat noch umfangreicher sein wird. Was man von solchen Ankündigungen halten kann, sollte man gerade in der Gamesindustrie nur zu gut wissen
@ Tempergus und RandyMarsh

Den Originalartikel gelesen? Anscheinend nicht. Solltet ihr unbedingt nachholen
ich habs 4 mal durch und kein einziges mal mit soldat
Das Problem bei ME sind einfach, dass die Skills zu umständlich anzuwenden sind (zumindest fand ich das) und die Tatsache, dass die Teammates diese auch angewendet haben. Mehr als den "stupiden" Soldier zu spielen, muss man ja gar nicht tun. Ich für meinen Teil hätte kein Problem damit, ganz auf die Klassen zu verzichten. Verstörender finde ich da die Aussage, dass die meisten Spieler die Figuren nicht importiert haben. Dabei ist doch gerade das faszinierend, wenn man mit den Entscheidungen aus den vorrigen Spielen konfrontiert wird.
Die Ergebnisse können für Teil 3 eigentlich nur schlecht sein. Bioware wird daraus die Erkenntnis ziehen einige, wenn nicht sogar alle Klassen, zu streichen. Ich für meinen Teil möchte ME3 nicht ohne die biotischen oder technischen Fähigkeiten zocken und nur auf mein Sturmgewehr angewiesen sein .
Haha, solche Statistiken machen Hoffnung? Vielleicht auf weitere, immer mehr kastrierte RPGs von Bioware. Wenn die schon erkennen, dass mehr als die Hälfte als Soldat spielt, gibt es letzten Endes nur noch diese Klasse. Siehe Dragon Age 2.
Der Artikel auf IGN (Quelle) dazu ist sehr interessant. Dort werden die Statistiken auch von Entwickler Casey Hudson kommentiert. Die Schlüsse, die er daraus zieht machen Hoffnung auf ein exzellentes ME3.
Man kann die zwischensequenzen überspringen?
....naja nie ausprobiert den die sind klasse, das der Soldat der beliebteste ist wundert mich nicht.