26.08.2010 - Christian Mester
Schon beiden letzten Ausgaben von Call of Duty gab es immer wieder Kritiker, die es höchst grenzwertig fanden, dass es im Spaß machen solle, Kriegssituationen nachzuspielen. Im Hause Treyarch lässt mich sich davon jedoch nicht einschüchtern und steht zur Härte der Titel.
Community Manager Josh Olin: "Es ist schwierig zu sagen. Es ist ein Spiel mit erwachsenen Thematiken für erwachsene Spieler und wir werden uns nicht vor der Brutalität und Härte des Kriegs scheuen. Diesen Level der Authentizität und des Realismus umzusetzen ist für uns sehr wichtig, um die Spieler ins Geschehen übertragen zu können."
Vor allem die hauseigenen Kollegen von Infinity Ward kamen letztes Jahr schwer ins Kreuzfeuer, da es in Call of Duty: Modern Warfare 2 einen Level gibt, in dem man als Undercoveragent einem Massenmord beiwohnt. Call of Duty: Black Ops erscheint am 9. November.
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Kommentare
Die "Härte" ist mit ein Grund warum das Spiel vor allem in den USA so unglaublich erfolgreich ist...
Als "erwachsen" würde ich das Spiel oder die Thematik nicht unbedingt betiteln... es ist ein effektvolles Ballerspiel ohne Sinn, Verstand oder Anspruch. Klar macht es Spaß, aber trotzdem bleibt es simple Popcorn-Kost, bei der ich meinen Geist kaum eine Sekunde lang beanspruchen muss. Außerdem: Authentizität? Realismus? Wurde das ernsthaft im selben Satz wie "Call of Duty" ausgesprochen?
Soetwas zu spielen ist also unangebracht und gestört, aber die eigenen Jugendlichen fürs Töten ausbilden ist Okay, alles klar....
Naja, da sprechen sie von härte und kastrieren dabei die deutsche Fassung so dermaßen, obwohl das zudem noch unnötig ist.
Ach komm. In Wirklichkeit haben es die Leute doch gern, wenn das Blut nur so spritzt. Mag zwar sein, dass es authentisch sein soll, aber dann müsse man auch Angst haben zu sterben und sowas ist dann doch eher unwahrscheinlich.
Ich glaube der Grad an ''Härte'' oder Brutalität wie auch der Splatterfaktor ist dann auch nur ein weiterer Marketinggrund. Wie man sowas schlussendlich rechtfertigt liegt dann im Auge des Betrachters wie er sowas sieht.