17.08.2010 - Tobias Simon
Blizzard Entertainment ist offensichtlich ein entscheidender Schlag gegen einen illegalen Betreiber des erfolgreichen Online-Rollenspiels World of WarCraft gelungen. Wie Gamasutra berichtet, muss die Seite Scapegaming, die das MMORPG illegal betreibt und so die Abo-Gebühren umgeht, insgesamt 88 Millionen US-Dollar an Blizzard überweisen.
Die verhängte Summe setzt sich aus drei Millionen Dollar entgangenen Gewinnen, 85,4 Millionen Dollar Schadensersatz und 64.000 Dollar Anwaltskosten zusammen. Zur Verhängung der Strafe kam es, nachdem Alyson Reeves - seines Zeichens Betreiber der Seite - nicht auf Blizzards Klage reagierte und Blizzard somit automatisch recht bekam.
Das Unternehmen hatte Reeves bereits im Oktober beschuldigt, gegen Zahlungen zwischen einem und 300 Dollar seltene virtuelle Gegenstände an andere Spieler vertickt zu haben. Über den PayPal-Account des Beklagten sollen laut Urteilsbegründung so satte 3,052 Millionen Dollar Umsatz geflossen sein. 2008 spielten dem Vernehmen nach täglich 40.000 User auf dem Server von Scapegaming.
Blizzard Pressepräsentation - Special
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Kommentare
Naja, illegal ist es so oder so, aber afaik verfolgt Blizzard nun nicht so aktiv illegale solange sie nicht versuchen damit Geld zu verdienen.
free shard
also laesst blizzard free shards von wow zu, nur eben unter bestimmten bedingungen - nicht kommerziell usw. usf. - und der betreiber von scapegaming hat gegen diese bedingungen verstossen und wurde deswegen verklagt?
ein free shard muss ja nicht perse illegal sein, so wie es der artikel unterstellt, wenn er schreibt das ein illegaler betreiber zu einer strafe verurteilt wurde.
denn mir scheint eher er war ein geduldeter freeshard bis zu dem punkt, an dem der betreiber fuer seinen server digitale gueter (items) verkauft hat.
Kennt jemand gute - hohe spielerzahl, hohe uptime, zukunftssicher und performant - wow free shards.
macht doch darueber mal einen artikel, statt "immer" nur promotion fuer die industrie zu produzieren.
Das primaere Problem war wohl der Verkauf von Items was wohl so um die 3 Mio. eingebracht hat.
Sie haben einen bzw mehrere private Server zur Verfügung gestellt, auf dem die Leute kostenlos spielen konnten (auch logisch, wenn man dafür Geld verlangt hätte, hätten ja gleich alle auf den offiziellen Blizzard-Servern bleiben können).
Als Anreiz und Möglichkeit für den Betreiber doch an Geld zu kommen, hat er eben Items für Geld verkauft.
Also sowohl die Bereitstellung der Spieleserver, als auch der Handel mit Items Seitens Scapegaming war in keinster Weise mit Blizzard abgesprochen oder gar genehmigt worden.
Was denn nun?
"... muss die Seite Scapegaming, die das MMORPG illegal betreibt und so die Abo-Gebühren umgeht, ..."
" ... beschuldigt, gegen Zahlungen zwischen einem und 300 Dollar seltene virtuelle Gegenstände an andere Spieler vertickt zu haben. "
Was will uns der Artikel sagen? Ist scapegaming ein free shard auf dem fuer echtes Geld items gehandelt werden? Oder ist scapegaming eine plattform fuer item trades auf den offiziellen Servern?
... fragt sich einer der auf Uthgard spielt - ein DAOC free shard (seit 5 Jahren)