12.08.2010 - Tobias Simon
Wie wir heute bereits berichteten, wird Publisher Ubisoft beim Strategiespiel R.U.S.E. auf seinen umstrittenen Kopierschutz verzichten, doch dabei soll es sich offensichtlich um eine Ausnahme handeln - ein Umdenken ist bei Ubisoft nämlich nicht in Sicht. Gegenüber dem Branchenmagazin GameIndustry.biz sagte ein Ubisoft-Sprecher nämlich zur Thematik: "Wir werden weiterhin das Ubisoft-Kopierschutzsystem für die meisten PC-Titel verwenden." To be continued ...
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Kommentare
Doch, ist es. Denn es gibt aktuell kein Verifizierungsverfahren über's Internet, welches rechtlich durchgehen würde. Das beliebte "Ausweis kopieren" hat rechtlich nämlich keine Gültigkeit - denn es muss ja nicht der eigene Ausweis sein. Daher muss man bei Onlineshops auch immer noch zusätzlich PostIdent oder einen eigenhändigen Versand erdulden. Es dürfte schwer werden, etwas ähnlich auch für reine online-Plattformen zu entwickeln, immerhin wird nicht überprüft *wer* nun gerade vor dem Monitor sitzt.
bzw die einzige mögliche Option wäre die, die meine Onlinevideothek anwendet: Ich muss, per PostIdent, meine Volljährigkeit bescheinigen und bestätigen, dass kein Minderjähriger Zugang zu meinem Briefkasten hat - streicht Briefkasten durch und ersetzt das durch PC. Fertig. Aber wer zahlt die PostIdent-Gebühren?
Immerhin bleibt Ruse von dem Scheiß verschont, hätte es sonst nie wieder angerührt, obwohl ich jetzt schon liebe, als Strate-game hasser


Aber ich hoffe für Ubisoft das richtig schnell die Umsätze in den Keller gehen. Sie werdens wahrscheinlich nicht zugeben oder runterspielen, das würde das Versagen aber noch lustiger machen
Es wäre jetzt auch kein großer Akt, ein Altersverifizierungssystem in Steam zu implementieren und deutschen, volljährigen Nutzern damit den Zugang zu den unzähligen indizierten Titeln zu gewähren, von denen man bisher ausgeschlossen wird (oder gewaltgeminderte Versionen zu umgehen).
... nur hat dazu offenbar niemand Lust und wenn das Spiel an Steam gekoppelt ist, hat man als deutscher Nutzer eben das Nachsehen.
Einer der Gründe, weswegen ich sorgenvoll in die immer mehr Steam- und DRM-geschwängerte Zukunft blicke, wo ein ehemals freier Markt immer mehr eingeschränkt werden wird.
Das hatte nichts mit Gesetze zu tun. Activision wollte einfach verhindern, dass deutsche Spieler sich die US-Version kaufen und Activision am Ende auf den geschnittenen deutschen Versionen sitzen bleibt.
Ubisoft wird es merken: Ihr Verhalten hat massive auswirkungen auf Ihre "schwarzen Zahlen". Gut das ich nicht derjenige bin der dem Vorstand erklären muss warum die "heissen" Titel allesamt total gefloppt sind
.
Wie sagte man auf dem Cover von Age of Conan: Heads will roll.....
to be continued.....
Steam ist einfach nur, wie Wulfen schrieb, ein DRM-System - und das ist vielen Publishern oft schon wichtiger als ein Kopierschutz *hrhr* - Steam kann im übrigen auch böse Dinge tun, wenn Publisher es so wollen. War es nicht Activision, die letztens eine US-Version ihres Spiels für deutsche Steamuser sperrte?
Hier gibts doch sowieso in keinster Weiße um den Schutz der Games, sondern rein um den Gebrauchtwarenmarkt zu vernichten/einzudämmen.

Ein Spiel mit Steamzwang (ka ob RUSE den hat) ist auch auf einen Steam-Account gebunden, ich bezweifle das viele sich für jedes Game nen neuen Account erstellen nur um es im Falle zu verkaufen.
Ab dem Moment wo es aktiviert ist ist der Wiederverkauf weil es langweilig oder Schrott ist nicht mehr möglich und die Firmen in dem Fall Ubisoft aber auch Activision und co. die diesen Steam und sonstigen Aktivierungs-Zwang haben machen mehr Profit weil die Kunden Neuware kaufen müssen -.-
Gut Ubisoft hat mit ihrem System erstmals auch efffektiv gegen Raubkopien vorgegangen, STEAM selbst ist ja kein Kopierschutz an sich, denn die Games sind in keinster Weiße geschützt ... siehe auch das Steam Games früher im Netz sind ales bei jeglichen anderen Verteilungsarten
Sind beides DRM-Systeme. Steam ist imho nur das etwas kleinere Übel, mehr nicht.