06.07.2010 - Patrick Schröder
Mit Red Dead Redemption ist Rockstar Games ein echter Glücksgriff gelungen. Bereits am ersten Verkaufswochenende generierte der Western-Shooter einen Umsatz von fast 12 Millionen Euro. Heute gab Take 2 weitere Fakten zu den Absatzzahlen preis. Demnach sind seit dem Release am 18. Mai 2010 mehr als fünf Millionen Exemplare verkauft worden. Vielerorts war bzw. ist Red Dead Redemption daher ausverkauft, was vor allem auf die PS3-Version zutrifft.
Im gleichen Zuge gab Rockstar einige interessante Fakten zum Spielverhalten bekannt. Anhand von drei Millionen X360- und PS3-Spielern mit Online-Anbindung wertete man die Daten im "Rockstar Social Club" aus. Daraus geht hervor, dass 14 Millionen Spielstunden absolviert, 132 Millionen Morde getätigt, 5,7 Millionen Hüte in Duellen von Köpfen geschossen, 1,9 Millionen Pferde gestohlen, 12,6 Millionen Charaktere von Pferden zu Tode getrampelt und über 3,3 Milliarden Dollar ausgegeben wurden.
Das Trinkverhalten sollte ebenfalls zu denken geben. Im Durchschnitt wurden von jedem Spieler 8,6 Liter Alkohol getrunken. Die Kollegen von Gamespy haben eine Grafik zu den Ergebnissen erstellt.
Red Dead Redemption: Undead Nightmare - Review [13]
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Kommentare
Das ist doch nur eine zahlenmäßige Erfassung. Niemand protokolliert genau, wann du wo wieviele Drinks zu dir nimmst oder wessen Pferd du geklaut hast. Wenn an deiner Straße jemand die vorbeifahrenden Autos zählt regst du dich auch nicht darüber auf. Ein klein wenig paranoid kommt mir das schon vor, vor allem weil man tagtäglich mit schlimmeren Überwachungsmaßnahmen drangsaliert wird. Da kannst du nicht mal in der U-Bahn nasepopeln, ohne dass es aufgezeichnet wird.
Es geht sie schlichtweg nichts an... und wenn ich nicht möchte, dass diese Daten weitergegeben werden, dann sollte ich auch die Möglichkeit dazu haben. Eine einfache Option zum Ausschalten ist nun wirklich nicht zuviel verlangt, oder?
Du störst dich dann wahrscheinlich auch nicht daran, wenn dein Telefonanbieter mittels GPS im Handy ein Bewegungsprofil von dir erstellt und dich auf Schritt und Tritt verfolgt... oder wenn Google mal eben mit seinen StreetView-Autos in ungesicherte WLANs einbricht und fleißig den Datenverkehr aufzeichnet. Und das ist leider aktuelle Realität.
Ich versteh nur nich was daran bedenklich ist, was ist so schlimm? Was soll man mit solch harlosen Daten machen können, das ich diese nicht freigeben will?
MMn ist bei der ganzen Datenschutzdebatte viel übertrete Panik dabei. Und bei so einem banalen Beispiel, wie Statistik in Spielen, wird es schnell lächerlich.
Was entsteht dir für ein Schaden, wenn die Bundespolizei Kameras in deiner Wohnung installiert und dich 24/7 beobachtet? Sofern du gesetzestreu bist, hast du nichts zu befürchten, richtig?
Ich finde das Argument nicht wirklich überzeugend... hier gehts darum, dass alles, was du beim Spielen tust, übertragen und ausgewertet wird, als wenn dir ein Rockstar-Mitarbeiter die ganze Zeit beim Spielen über die Schulter schaut. Das greift mir etwas zu tief in meine Privatsphäre ein, als dass ich das kritiklos im Raum stehen lassen würde. Mir ist natürlich klar, dass das andere Hersteller ähnlich machen... würde mich z.B. nicht wundern, wenn EA/Bioware bei Dragon Age und Mass Effect ähnliche Daten erhebt, wenn man sich zu deren Online-Service verbunden hat. Gut finden muss ich das trotzdem nicht. Ich würde es ungern sehen, wenn das Schule macht und künftig jede Art von Software meine Aktionen mitloggt und "nach Hause telefoniert"...
Vom Datenschutzaspekt her finde ich diese Praxis jedenfalls höchst bedenklich.
Ich find diese paranoide Panik einfach nur lächerlich.
Natürlich soll man beim Thema Datenschutz immer etwas kritisch und mistrauisch sein, aber mal ehrlich: Wie soll dir hier irgendein Schaden entstehen??
Vom Datenschutzaspekt her finde ich diese Praxis jedenfalls höchst bedenklich.
Was ist daran bedenklich?
Hast du Pornos auf der Box/Grill v.3/Sandwichtoaster von dennen du angst hast das RS diese womöglich sehen könne? xD
Auf dem PC fände ich sowas auch bedenklich aber auf den Konsolen, was soll da groß passieren?
Das kann doch aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein!? Was ist, wenn ich mich nebenbei mit Kumpels unterhalten will oder sehen will, welcher meiner Freunde online kommt? Mal ganz abgesehen davon, dass es schlichtweg lästig ist, jedes Mal die Online-Verbindung zu kappen, wenn ich RDR spielen will...
Vom Datenschutzaspekt her finde ich diese Praxis jedenfalls höchst bedenklich.
Außerdem kann man das nicht vergleichen. Bei den Ubisoft-Spielen MUSS man online sein um überhaupt spielen zu können, also Ubisoft kann mich 24/7 ständig überwachen. Bei RDR wurden die Statistiken ja nur bei jenen User zusammengetragen díe FREIWILLIG online sind während dem Zocken. Man kann RDR auch offline spielen und dann kann Rockstar keine Daten erfassen.
@Arparso
Nur die Ruhe bewahren.
Glaube kaum, dass 'Big Brother' irgendwann mal vor deiner Tür steht, weil du zu viel säufst
So witzig solche Statistiken sein mögen, lassen sie gleichzeitig auch meine Alarmglocken läuten: wie sehr wir schon zum gläsernen Spieler geworden sind, dass Rockstar einfach so unbehelligt umfangreiche Datensammlungen zu unserem Spielverhalten tätigen kann...
Wer sich über Ubi Softs Allmachtsphantasien der ständigen Online-Verbindung bzw. -Überwachung aufregt, sollte besser auch mal seine Scheuklappen ablegen und einen Blick nach links und rechts riskieren, was andere Hersteller so alles treiben... ich finde das eigentlich fast schon erschreckend.
8,6 Liter pro Spieler auf eine Durchspielzeit von ca. 20 Stunden sind eh nicht viel.
Ein weiteres belustigtes schmunzeln im grauen Alltag. Wenn man doch blos mehr solcher stupiden Statistiken hätte.
Ich liebe solche unnützen Statistiken
????
Richtig.