01.07.2010 - Yves Günther
Nach dem Amoklauf von Winnenden am 11. März 2009, bei dem 15 Menschen getötet wurden, schlossen sich Eltern zum Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden (AAW) zusammen. Ziel ist u.a. ein Verbot von Schusswaffen und "Killerspielen" in Deutschland.
Um seinem Willen Nachdruck zu verleihen, hat das AAW einen Appell an den Bundestag gerichtet. Darin heißt es unter anderem: "Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben."
Der aktuelle Jugendschutz sei nicht ausreichend, da eine "Einschränkung der Verbreitung von gewaltrelevante[n] Computerspiele[n]" nicht ausreiche. Vielmehr müsse man ein generelles Herstellungsverbot für derartige Spiele aussprechen.
Der Appell des AAW lautet deshalb: "Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden."
Born to Kill - Gewalt in First-Person-Shootern - Special
Es gibt Dinge, die bieten eine dermaßen große Angriffsfläche, dass selbst Menschen mit begrenztem Horizont kein Problem...
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Kommentare
Und immer noch nichts gelernt
Das die Menschen immer noch nichts gelernt haben wundert mich schon ein wenig. Als Elvis auftrat - war er der Sündenbock für alles was die jugendlichen falsch machten. Dann kamen die Hippis, die sind ja sowieso an allem schuld, oder der Hardrock die langen Haare sind eh alles Drogenkonsumenten.....
Heute sind es die Computerspiele. Ich bin dafür das Schach verboten wird, das ist ein KILLERSPIEL, auch Mensch ärgere dich nicht. Wenn man so drüber nachdenkt sind alle Spiele killerspiele selbst Fussball, da sind auch schon Reale Menschen gestorben.
Einer von 100'000 jugendlichen tickt aus, und das natürlich weill er killerspiele spielt, nicht weil sein soziales Umfeld Probleme ausweist, er gehänselt, gemopt, verhauen, ausgeraubt oder gepeinigt wird. Nein weil er Computerspiele spielt.
Bietet den jugendlichen mehr Freizeitangebote, Eltern müssen sich auch mit den Kindern beschäftigen und halt auch mal etwas Zeit in deren Hobby investerien. Meine Eltern wussten damals genau welche Computerspiele ich gespielt habe, Ich durfte auch Spiele die ab 18 waren spielen, aber ich habe mit meinen Eltern über das "erlebte" geredet, und diskutiert, warum das zum beispiel im richten leben nicht geht usw...
Das Eltern ihren Kindern alles geben was die wollen, und ihnen nie ein NEIN geben, ist auch zu bedenken. Ich sehe viele jüngere Kinder in den Shops die einfach mal ihre Eltern "überreden" und diese sich eigentlich nicht wirklich kümmert.
Es ist halt bequem wenn das Balg endlich mal für ein paar Stunden am Computer sitzt und ruhe gibt. Ob es da "Killerspiele" (definiere mal jemand genau ab wann ein Spiel in diese Kategorie fällt) oder Surft chattet oder dinge macht die es eigentlich nicht machen sollte, ist doch egal.
Es wird immer Menschen geben die im Leben noch viel zu lernen haben. Auch sozial-psychologisch gesehen.
Geständnis
Ich möchte ein Geständnis ablegen. Ich habe in meinem Leben bereits 10.000e, wenn nicht über 100.000 virtuelle Menschen oder virtuelle menschenähnliche Wesen ermordet. und ich zeige bis heute keine Reue!!!
Ich töte sogar schon im realen Leben Fliegen. Bitte sperrt mich ein!!! ich bin eine Gefahr für die Gesellschaft!!!
*stöhn**sing*
"Aaaaalle Jahre wiiiiieder kommen solche Idioten, aaaalle Jahre wiiiieder...."
>>"Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden."<<
Soso und in real diese zu töten ist besser hä?Wie wäre es anstatt solche Spiele zu verbieten einfach schlicht weg in der realität Waffen unzugänglich für jede person zu machen? egal ob in der Armee oder nicht?
Eines sollte denen klar sein sollte es zu einem verbot kommen - was mehr als unwahrscheinlich ist - gibt es weit mehr "tote" als vorher weil Millionen von Spielern auf die verantwortlichen losgehen. (mich vermutlich mit eingeschlossen, den gefallen lassen würde ich mir sowas nicht)
ich mach einen amoklauf, im bundestag, ich werde mit brennenden plüschtieren werfen, leuten malkreide in den hals stecken und mit NERF-pistolen ballern dessen pfeile mit pfeffer bestäubt sind.
wenn die dann meinen pc durchsuchen werden sie dann das verächtliche spiel "Abenteuer auf dem Ponyhof" finden und eine kollektion von plüschteddies in unanständigen posen... händchen halten und so... ich werde CSU poster aufhängen, mir ein bild von angela merkel einrahmen*gruselig* und meine kleidung durch blümchenmuster aufpeppen, ausserdem werden die nur cd´s von den schlümpfen finden und haufenweise aufzeichnungen von der supernanny und frauentausch.
im abschiedsbrief werd ich die schuld dem dackel meines nachbarn zuschieben.
versteht mich nicht falsch, menschen zu töten ist unethisch, aber man sollte dem ganzen ein zeichen setzen.
Bullshit!
sicherlich sind amokläufer etwas furchtbares für die gesellschaft und man solltest möglichst versuchen, solche taten zu verhindern. allerdings ist ein verbot von "gewaltverherrlichenden" spielen völlig sinnlos und irrational. es gibt keine einzige wissenschaftlich neutrale studie, die beweist, dass es eine korrelation zwischen amokläufern und shooter gibt. das trainingsargument funktioniert ebenfalls nicht, da, wie bereits erwähnt, welten zwischen realer und fiktiver waffenhandhabung herrscht. von den abermillionen spielern gibt es vielleicht einige wenige, die geistig so fragil sind, dass sie den realitätsbezug verlieren. aber das wäre höchswahrscheinlich auch der fall, wenn sie keine gewaltmedien konsumieren würden. es ist eine unverschämtheit, dass gewisse leute politik mit dem schmerz der opfer solcher taten machen (höre ich da CSU?)! wir leben in einer freien welt und als erwachsener mensch will man sich von scheinheiligen argumenten nicht bevormunden lassen. doch genau das droht zu passieren, wenn sich diese leute durchsetzen. ganz schön traurig deutschland...
in den meisten Games
Mal daran gedacht, dass es Leute gibt (wohl die Mehrheit) die keine potentiellen Amokläufer sind und genau solche Spiele sehr gerne zocken, um sich zu entspannen, so wie ich zum Beispiel?
tja leute bald isset soweit
Counter Kiss - Küss dein Gegner bisser nicht mehr will
BattleSchnick-schnack-schnuk - This is War !!!
in den meisten Games
Richtig ... das Aktionsbündnis [i]schießt[/i] ja eben nicht gegen diese Spiele, sondern gegen das eine halbe Prozent der wirklichen sinnlosen Ballerspiele. Find ich persönlich gut.
Dann verbieten wir bitte auch gleich fettes Essen MCDonalds und co und natürlich Alkohol und Tabak denn daran sterben weitaus mehr Menschen als bei allen Amokläufen weltweit
"Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben."
) umgehen könnte. der rückschlag wäre sicher unerwartet hoch...
aktive training?
sorry, aber ich denke kaum, dass hier einer von uns mit ner automatik (machen wir uns nix vor, faust-feuerwaffen bringen es nicht in ego-shootern
alle "k-o-m-a-läufer" waren in schützenvereinen, oder ihr vater war es. also konnten sie auch im realen üben. und nicht im virtuellen, was das killerspiel-verbot völlig hinfällig macht.
cheers
Durch ein Killerspeil-Verbot wird es meiner Meinung nach
nicht weniger Amokläufer geben.
Immer werden Killerspiele für einen Amoklauf verantwortlich gemacht.
Dabei sind es meist andere Gründe
1. Sie sind Aussenseiter und werden von anderen runtergemacht
2.Die Eltern haben einfach so mal ne Waffe im Zimmer rumliegen
3.Sie kennen keinen anderen Ausweg
Es muss alles passen damit überhaupt mal ein Amoklauf vorkommt.
Sonst würde es ja Millionen geben.
Das stimmt allerdings, in den meisten Games verteidigt man sich in der Tat und tötet nicht einfach nur so ohne Grund, natürlich kann man es, aber das trägt meist negativ zum Spielverlauf bei
hm..ist wie eine kleine Sekte..
Das ist kein virtueller Mord, das ist virtuelle Selbstverteidigung ...