12.03.2010 - Andreas Ludwig
Nach dem ersten kostenlosen Download-Content möchte sich BioWare nun auch um die kostenpflichtigen Zusatzmaterialien kümmern. Laut Joystiq.com soll Anfang April 2010, also kurz nach dem Ende März erscheinenden Firewalker-DLC, weiterer Inhalt rund um den Charakter Kasumi zur Verfügung stehen. Auf den Namen Kasumi's Stolen Memory getauft, wird die Diebin Kasumi als neues Squadmitglied eingeführt und frische Aufgaben liefern.
Abgesehen davon fügt der DLC den Granatwerfer Locust-SMG zu Mass Effect 2 hinzu. Ab dem 6. April 2010 soll die Mini-Erweiterung für Microsofts Xbox 360 und den PC erhältlich sein und euch insgesamt anderthalb Stunden Spielspaß liefern.
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Kommentare
Daran hat sich nichts geändert. Auch heute kaufst du eine Schachtel mit 'nem Spiel drin... naja, oder du holst dir die Downloadversion über Steam & Co, aber auch in dem Fall erhältst du am Ende ein Spiel.
Äh, nein. Der hat immernoch das Spiel, genauso wie früher. Nur hat er jetzt zusätzlich die Möglichkeit, sich neue Inhalte dazuzukaufen, wie du richtig formuliert hast. Warum das per Definition jetzt ein Problem sein soll, verstehe ich immer noch nicht...
Ach so.
Also früher hat man sich ne Schachtel gekauft, da war ein Spiel drin und alles war okay.
Und heute war das nur der Anfang, weil man ja noch Inhalte separat dazukaufen kann und wer die Kohle dafür nicht hat (wohlgemerkt habe ich nicht gesehen, dass die Spiele in irgendeiner Form billiger geworden sind) der hat halt Pech gehabt?
Na dann.
Jeder ist sich selbst der nächste.
Also ich hab bis dato noch keinen schlechten dlc gesehen der das geld nicht wert wahr ein paar beispiele würde ich da mal gerne erfahren wenn möglich!
Spielen ist und wird luxus bleiben wem das geld dafür fehlt sollts halt einfach lassen aber nur weil ich genügend geld habe um mir die dlc zu kaufen und damit die entwickler untersütze kann die dann mehr geld für die nächste entwicklung haben brauch ich mich nicht als dumm etc beleidigen zu lassen. Und Projekt 10$ von EA find ich auch ne super idee um gegen Gameflop und denn gebraucht markt vorzugehen
Würde man alle Produkten so schönredet bräuchte man keinen Verbraucherschutz mehr. Und zum Teil machst du es doch schon sehr stark.
Du akzeptierst die DLC. Ok ICH kann damit leben.Du aber scheinbar mit keinerlei Kritik daran.
Dann habe ich mich entweder undeutlich ausgedrückt oder du hast mich einfach nicht richtig verstanden. Ich will DLCs gar nicht schönreden: es gibt Unmengen an "schlechten" DLC-Paketen, die ihr Geld meiner Meinung nach nicht wert sind und nur als Dummfang dienen... eben ein paar Deppen zum schnellen Impulsivkauf zu überreden, bevor sie mitkriegen, was für einen überflüssigen oder überteuerten Müll sie da eigentlich kaufen. Da habe ich kein Problem mit, das auch zuzugeben. Ich würde sogar soweit gehen, dass "guter" DLC deutlich in der Minderheit ist, ganz besonders wenn man z.B. noch kostenpflichtige Gamer Pics und Dashboard Themes als DLC wertest.
Ich akzeptiere Kritik an DLCs, ich begrüße sie sogar! Lediglich einer pauschalen Vorverurteilung möchte ich entgegentreten: nicht jeder DLC ist schlecht, nicht jeder DLC ist pure Ausbeutung gutgläubiger Kunden ... manch ein Download-Paket ist eben doch mal sein Geld wert.
Nein, das erwarte ich nicht. Ich rechne sogar fest damit, dass ich mit meinen Ausführungen niemanden bekehren werde - falls es doch mal geschehen sollte, dürfte das eine Premiere in der Online-Diskussionswelt sein.
Ich präsentiere in dieser Debatte lediglich meine Argumente und Gegenargumente - was jeder damit anfängt, bleibt ihm selbst überlassen. Ein Meinungsmonopol beanspruche ich überhaupt nicht, dass tun hier schon einige andere...
Ich bin in dem Punkt genauso ahnungslos wie du und jeder andere, aber ich gehe nicht von vorneherein vom Worst-Case-Szenario aus und versuche, Spiel und DLC objektiv und unabhängig zu bewerten. Alles andere macht auch gar keinen Sinn, denn Spiel und DLC sind nun mal veröffentlicht worden - das einzige, was für uns Konsumenten als Aufgabe noch übriggeblieben ist, ist eben zu entscheiden, ob Spiel und/oder DLC ihren Preis noch rechtfertigen. Jede Spekulation, ob Inhalt X in Spiel Y eventuell enthalten gewesen wäre, wenn DLC als Produktidee nie erfunden worden wäre, führt letztlich zwangsläufig in eine Sackgasse. Niemand kann schließlich irgendwelche unwiderlegbaren Beweise für die eine oder die andere Interpretationsmöglichkeit anführen.
Und genau da haben wir ja das Worst-Case-Szenario: wenn Spiele-Hersteller tatsächlich so extrem fokussiert auf die Gewinnmaximierung wären, dann würden wir nicht solche extrem aufwändig zu produzierenden 60-Stunden-Epen wie Dragon Age spendiert bekommen... da hätte sich Bioware gar nicht so viel anstrengen müssen, um ihr Spiel zu verkaufen. Auch Mass Effect 2 hätte nicht gut 10 bis 15 Stunden länger als der Vorgänger sein müssen - die Spieler hätten auch ein kürzeres Spiel akzeptiert... oder nicht?
Profitstreben ist sicherlich ein sehr ausgeprägter und wichtiger Faktor bei der Spieleentwicklung, aber er ist eben auch nicht der einzige. Jedem DLC-veröffentlichenden Hersteller gleich Profitgier und Abzocke zu unterstellen, ohne den DLC oder das dazugehörige Vollspiel vorher fair zu bewerten, ist in meinen Augen übereilt.
Ich führe positive Beispiele für DLCs an, du negative - am Ende haben wir beide Recht. Die Existenz schwarzer Schafe und fragwürdiger Praktiken auf dem DLC-Markt habe ich nie angezweifelt oder verschwiegen - von der Seite der DLC-Gegner erwarte ich aber eben dieselbe Fairness.
Auch das ist zum Teil falsch. Nicht umsonst sind Ratenzahlungen mehr als einmal in die Öffentliche Kritik geraten da gerade jüngere Menschen damit schnell in die Schuldenfalle geraten. Werbung ist zum manipulieren da und viele aus dieser jüngeren Zielgruppe lassen sich davon leicht manipulieren. Durch Kleinstbeträge kann man viele Menschen dazu verleiten mehr auszugeben als sie eigentlich wollten. Das mag bei dir nicht zutreffen aber es ist eine bekannte Strategie die du bei jedem einzelnen Supermarkt nachfragen kannst.
Das ist mir durchaus bewusst, aber umso wichtiger ist es eben auch, unseren Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld beizubringen. Manipulatives Marketing und derartige Kostenfallen wird es auch weiterhin geben und DLC betrachte ich hier tatsächlich noch als kleineres Übel. Weekend Deals auf Steam sind nicht minder problematisch, werden doch hier jede Menge Spiele für Dumping-Preise an den Mann gebracht, was schnell zu übereilten Impulskäufen verleitet - ebenso wie bei billigen DLC-Paketen. Hat sich deswegen schon mal jemand beschwert?
Welche Richtlinien schlägst du für DLC-Pakete vor? Mindestgrößen in Megabyte? Eine Mindestspieldauer? Ein Mindestabstand der DLC-Veröffentlichung zum Vollspiel-Releasetermin?
DLC-Pakete könnten vielfältiger nicht sein: Singleplayer-Episoden, Multiplayer Map-Packs, zusätzliche Spielercharaktere, neue Musiktracks (z.B. für Guitar Hero), etc. Wie soll man da gemeinsame Richtlinien einführen und möchte ich überhaupt, dass jemand anderes für mich entscheidet, was guter DLC und was schlechter DLC ist? Geschmäcker sind verschieden - der eine freut sich über einen neuen Charakter-Skin für Street Fighter, für den anderen ist das rausgeschmissenes Geld. Das ist doch das schöne am freien Markt: jeder darf sich selbst aussuchen, für was er sein Geld zum Fenster rausschmeißt. Streng genommen sind sowieso selbst alle Vollspiele Geldverschwendung, halten dich Videospiele doch von viel produktiveren Tätigkeiten ab. Aber so argumentiert von uns ja nun auch niemand ernsthaft, oder?
Das sehe ich genauso wie du. Die Presse sollte zudem jetzt schon mehr als genug Gründe haben, spezielle DLC-Artikel und -Testberichte zu bringen - das Interesse der Spieler an solcher Aufklärung ist doch offensichtlich vorhanden.
Die Ansicht kann ich gut verstehen und nachvollziehen, teile sie selbst aber nicht. Ist wohl eine "Glas halb voll/halb leer"-Geschichte: du interpretierst DLC als Inhalte, die dir heimtückisch vorenthalten werden - ich interpretiere DLC als mögliche, aber stets optionale Erweiterungen meines Spiels. Die Wahrheit liegt vermutlich auf beiden Seiten oder irgendwo dazwischen. Können wir uns wenigstens darauf einigen?
@Nek gleichfalls.
@Arparso
Würde man alle Produkten so schönredet bräuchte man keinen Verbraucherschutz mehr. Und zum Teil machst du es doch schon sehr stark.
Du akzeptierst die DLC. Ok ICH kann damit leben.Du aber scheinbar mit keinerlei Kritik daran. Erwartest dann aber das wir deine Meinung akzeptieren.
"Und woher weißt du, dass diese Features nicht in Wahrheit für's Hauptspiel entwickelt wurden? Und woher nimmst du die absolute Gewissheit, dass genau das bei DLCs der Fall ist?"
Woher weißt du das es nicht so ist? Woher nimmst du die absolute Gewissheit?
Da ein Unternehmen auf Gewinnmaximierung aus ist dürfte die erste Möglichkeit aber wahrscheinlicher sein. Beweisen wird man es wohl ebensowenig können wie wer JFK erschossen hat, ausser man hat Zugriff auf die Unterlagen. Nur damit alles abzunicken was einem vorgesetzt wird dürfte definitiv der falsche Weg sein.
"Sieh dich doch um in der DLC-Realität: brauche ich die GTA IV Episoden, um das Vollspiel genießen zu können? Benötige ich die DLC-Quests für Dragon Age, um die Story zu verstehen? Ist Mass Effect 2 ohne die DLC-Waffen als Spiel unbrauchbar? Ist Street Fighter IV ohne die kostenpflichtigen Zusatz-Skins unspielbar? Muss ich unbedingt Geld für Borderlands DLC-Episoden ausgeben, um meinen Spaß mit dem Spiel zu haben?"
Wenn ingame Werbung für die DLC gemacht wird kann man schon davon sprechen das der "Genuß" darunter leidet. Und wenn ich in meinem Spiel nur 2 SMGs finde und rein zufällig dann zum nächsten kostenpflichtigen DLC eine weitere eingebaut wird habe ich schon das Gefühl etwas zu verpassen. Wenn mir ein Ende vom Spiel fehlt weil der Epilog erst im DLC nachgeliefert wird könnte es mich stören. Und ja wenn ich den Inhalt der auf der DVD drauf ist noch bezahlen soll um ihn freizuschalten stört es mich sogar 100%.
Aber auch hier, dich stört es vielleicht nicht. Andere eben schon. Mich stört es weil ich in meinem normalen Leben auch sehr auf Preise achte und mehr als einen Kundenbeschiss Jobbedingt miterlebt habe. Warum sollte ich es dann im Softwarebereich nicht machen? Weil es genauso wie beim Thema Raubkopien nicht greifbar und nichts zum anfassen ist?
"Dann ist das aber eher ein Mangel an Selbstdisziplin und verantwortungsvollen Umgangs mit Geld."
Auch das ist zum Teil falsch. Nicht umsonst sind Ratenzahlungen mehr als einmal in die Öffentliche Kritik geraten da gerade jüngere Menschen damit schnell in die Schuldenfalle geraten. Werbung ist zum manipulieren da und viele aus dieser jüngeren Zielgruppe lassen sich davon leicht manipulieren. Durch Kleinstbeträge kann man viele Menschen dazu verleiten mehr auszugeben als sie eigentlich wollten. Das mag bei dir nicht zutreffen aber es ist eine bekannte Strategie die du bei jedem einzelnen Supermarkt nachfragen kannst.
"Eine angemessene Berichterstattung über DLCs und deren Qualität ist Aufgabe der Presse, des Spiele-Journalismus. Wie bereits erwähnt, tut sich in der Beziehung auch zunehmends etwas, aber wie zu Erwarten tun sich die Magazine schwer, auf die veränderte Marktsituation zu reagieren. Trotzdem liegt das in der Verantwortung der Presse, nicht der Hersteller (wie übrigens in jeder anderen Branche auch)."
Zum Teil falsch, es gibt sehr wohl div. Produktgruppen die vom Gesetz her Auflagen an den Hersteller geben so das er sich an Richtlinen halten muss. Und die Presse muss auch ein Grund haben solche Rubriken aufzunehmen. Anders gesagt genau diese Diskussionen MÜSSEN sein um überhaupt zu zeigen das Interesse an sowas besteht.
Dich mag sowas alles nicht stören. Und wie gesagt ich kann damit leben. Mich stört es aber wenn ich ein Spiel kaufe und im nachhinein regelrecht mit Preisschildern bombardiert werde was ich alles noch dazukaufen kann und wie toll der DLC Inhalt doch sei. Noch mehr wenn ich eben das Gefühl habe gerade über den Tisch gezogen zu werden.
Und woher weißt du, dass diese Features nicht in Wahrheit für's Hauptspiel entwickelt wurden? Und woher nimmst du die absolute Gewissheit, dass genau das bei DLCs der Fall ist?
Das ist ein Problem der Berichterstattung - Print- und Online-Magazine bestimmen ihre Inhalte immer noch selbst und schon jetzt fangen einige an, zumindest größere DLC-Pakete auch Tests zu unterziehen. In Zukunft wird das sicherlich weiter zunehmen.
Und Tests zu kleinen DLC-Paketen wie Spieler-Skins oder neuen Waffen lohnen sich ohnehin kaum - such dir ein paar Screenshots raus und du weißt, was du bekommst.
Wie gesagt, größere DLC-Pakete wie z.B. zusätzliche Quests oder Missionen werden schon von einigen Seiten getestet (z.B. die GTA IV Episoden, die Fallout 3 DLCs oder die kürzlich erschienenen Resident Evil 5 Missionen). Wenn mal kein Test greifbar ist, reicht oft auch ein Blick auf die Berichterstattung zum Inhalt des DLC oder auch das Überfliegen der User-Kommentare nach Release, um schnell herauszufinden, ob das Paket den eigenen Geschmack trifft oder nicht. Wir reden hier über kleine, überschaubare Zusatzpakete mit geringem Umfang, die wesentlich leichter einzuschätzen als ein Vollspiel oder richtiges Addon sind.
Dann ist das aber eher ein Mangel an Selbstdisziplin und verantwortungsvollen Umgangs mit Geld.
Er möchte natürlich damit Geld verdienen.
Das möchte er auch mit der Vollversion und richtigen Expansions, aber das macht man ihm ja auch nicht zum Vorwurf.
Und was ist so schlimm daran? Solche Free2Play-System laufen schon seit langer Zeit erfolgreich, vor allem im asiatischen Raum. Finde ich im übrigen auch attraktiver als kostenpflichtige Abos für MMOs, denn mit Mikro-Transfers entscheide noch immer ich, der Spieler, für WAS ich WANN und WIEVIEL Geld ausgebe, oder OB ich überhaupt etwas ausgeben möchte. Ich habe noch kein Free2Play-MMO gesehen, bei dem die Items aus dem Paystore für's normale Spielen notwendig gewesen wären... sie verschaffen Vorteile, ja, aber man kann auch gut ohne sie klarkommen.
Sieh dich doch um in der DLC-Realität: brauche ich die GTA IV Episoden, um das Vollspiel genießen zu können? Benötige ich die DLC-Quests für Dragon Age, um die Story zu verstehen? Ist Mass Effect 2 ohne die DLC-Waffen als Spiel unbrauchbar? Ist Street Fighter IV ohne die kostenpflichtigen Zusatz-Skins unspielbar? Muss ich unbedingt Geld für Borderlands DLC-Episoden ausgeben, um meinen Spaß mit dem Spiel zu haben?
Es werden so viele Vorwürfe gegen DLC vorgebracht, die sich IMHO aber fast nirgendwo in der Realität wiederspiegeln.
Eine angemessene Berichterstattung über DLCs und deren Qualität ist Aufgabe der Presse, des Spiele-Journalismus. Wie bereits erwähnt, tut sich in der Beziehung auch zunehmends etwas, aber wie zu Erwarten tun sich die Magazine schwer, auf die veränderte Marktsituation zu reagieren. Trotzdem liegt das in der Verantwortung der Presse, nicht der Hersteller (wie übrigens in jeder anderen Branche auch).
Sind Spielepreise seit der Einführung von DLCs gestiegen und ich habs nicht mitbekommen?
Klassische Add-Ons sind von den Spielemags bewertet worden. Soweit ich mich entsinne haben SC:BW und WC3:TFT immer eingene Artikel gehabt und man hat immer Bezug darauf genommen, was es an neuen Features gibt.
Wenn ein Publisher allerdings das klassische Addon zugunsten von DLC aus der Kalkulation nimmt, dann wirst du wohl kaum noch ein Mag finden, welches die Häppchen in Relation setzt und bewertet.
[b]In diesem Fall ist der Zusatzinhalt vollkommen intransparent.[/b]
Und ja: DLC ist einfach nur evil, [b]weil man schnell die Kostenübersicht[/b] verliert und man immer seltener neutrale und vor allem kompetente Bewertungen findet.
Vorallem eben das es keine wirklichen Bewertungen gibt. Das wissen die Hersteller. Warum also anstrengen?
Immerhin strengen sie sich an solche bezahlten Kampfposter wie sie zu fast jedem DLC Thema hier auftauchen zu beschäftigen
Ich hoffe jedenfalls diejenigen kriegen etwas dafür, denn sonst wäre es echt erbärmlich, mit welcher Ausdauer Leute es verteidigen mehr zahlen zu müssen.
Klassische Add-Ons sind von den Spielemags bewertet worden. Soweit ich mich entsinne haben SC:BW und WC3:TFT immer eingene Artikel gehabt und man hat immer Bezug darauf genommen, was es an neuen Features gibt.
Wenn ein Publisher allerdings das klassische Addon zugunsten von DLC aus der Kalkulation nimmt, dann wirst du wohl kaum noch ein Mag finden, welches die Häppchen in Relation setzt und bewertet.
[b]In diesem Fall ist der Zusatzinhalt vollkommen intransparent.[/b]
Und ja: DLC ist einfach nur evil, [b]weil man schnell die Kostenübersicht[/b] verliert und man immer seltener neutrale und vor allem kompetente Bewertungen findet.
Und genau da sehe ich das Hauptproblem. Das wird in anderen bereichen auch angewendet und ist ein sogar bekannter trick die Kunden dazu zu verleiten mehr Geld auszugeben.Bekannt z.B, durch Werbung für Ratenzahlungen. Mehr als einer ist dadurch in Schuldenfallen geraten. Das gleiche Prinzip wird hier in ähnliche Weise angewendet. 5€ was ist das schon, plötzlich sind es 10€ und dann 15€ usw.
Vorallem eben das es keine wirklichen Bewertungen gibt. Das wissen die Hersteller. Warum also anstrengen?
Du bist süß. Soweit ich mich entsinne war ja wohl nicht ich derjenige, dessen Begründung darauf gefußt hat, hier irgendwelche Zahlenreihen zu präsentieren.
Wenn du mir da eine Milchmädchenrechnung vorwirfst, dann muss ich dir leider sagen, dass ich mich ausschließlich auf deinen Kommentar bezogen habe. In diesem Fall kann ich das also unter "Einsicht" verbuchen?
Und da du anscheinend den Zusammenhang zwischen deinem eigenen Post und meiner Antwort darauf nicht verstanden hast, wäre ich auch fertig mit dir
@Arparso:
Klassische Add-Ons sind von den Spielemags bewertet worden. Soweit ich mich entsinne haben SC:BW und WC3:TFT immer eingene Artikel gehabt und man hat immer Bezug darauf genommen, was es an neuen Features gibt.
Wenn ein Publisher allerdings das klassische Addon zugunsten von DLC aus der Kalkulation nimmt, dann wirst du wohl kaum noch ein Mag finden, welches die Häppchen in Relation setzt und bewertet.
In diesem Fall ist der Zusatzinhalt vollkommen intransparent.
Und ja: DLC ist einfach nur evil, weil man schnell die Kostenübersicht verliert und man immer seltener neutrale und vor allem kompetente Bewertungen findet.
Darüber hinaus muss man sich die Entwicklung anschauen.
Welches Interesse sollte ein Publisher wohl an DLC haben?
Er möchte natürlich damit Geld verdienen.
Verdient er Geld, indem er für ein Spiel ein paar Texturen austauscht und die verkloppt?
Wohl kaum.
Interessanter wird die Sache dann, wenn der Spieler im Spiel handfeste Vorteile erhält. Eine Menge Browser-MMOs finanzieren sich bereits mit Mikro-Transfers, wie lange dauerts also wohl, bis der erste Publisher sowas für sich entdeckt?
Und dann steht man am DLC Scheideweg: Möchte man Zusatzinhalte anbieten, die nicht spielentscheidend sind? Dann wird man mit so einem Modell nicht glücklich. Oder möchte man Inhalte verbreiten, die ein Spieler benötigt, um das Spiel auch erfolgreich zu spielen. Dann ist DLC die moderne Form der Pest.
Und das ist doch eine tolle Aussicht: Entweder ein Zwang oder ein unnützes Feature....Hurra
Juhu endlich mehr Inhalte für ME2 hatte gehofft das die früher kommen aber ich hoffe auch das noch ein paar kommen bis ME3 kommt.
90min hört sich ja mal nicht schlecht an hoffe die werden besser als die 2 von ME1 aber bestimmt sinds sie das geld wert
Der Gedankengang das es ´ne Menge Spiele gibt die weniger Spielspaß als Biowares Games bieten ist logisch schlüssig. Wenne Bioware Spielen parout nichts abgewinnen kannst liegt der Fehler nicht bei den Spielen
Da man bis dato auch noch nicht gezwungen wird irgendeinen DLC zu kaufen hab ich die Wahl
A)ich kauf keinen DLC weil ich das System generell boykottiere (was aber am System und der Zukunft genau 0 ändern wird)
B)ich kauf mir den DLC, von der Firma dessen Spiel mir Spaß gemacht hat und das mit ordentlich was geboten hat
C)ich kauf einfach jeden DLC von kleinen Avatarbildern bis hin zu tollen Mappacks mit 4 Karten.
Wer allerdings mit der Sichtweise rumläuft das jeglicher DLC schlecht ist, dem kann nicht geholfen werden.
Naj wenn Du 50€ fürs Hauptprogramm gelatzt hast ist das Dein Bier. Dann geht deine Milchmädchenrechnung halt auch nicht auf. Aber sagen wir mal man war ein bißchen günstiger am Start wie z.b. 35€ bei Play.com...
Und deine vielgerühmte Relation fängt im RL an wo ich mir diverse "Vergnügungsartikel" wie Fastfood, Kino, Zigaretten, Trinkgelage am WE oder ähnliches kaufe. Eine beschissene Busfahrkarte kost doch bald soviel wie diverser DLC. Wenne wie ein Asket lebst und dir absolut nichts im Monat gönnst können wir die Umrechnung von Spielspaß zur Stunde contra DLC gerne weiterverfolgen aber denk mal drüber nach wo du vielleicht mal 3€ im Monat sparen kannst und *puff* haste deine Relation. Du magst dir jetzt vielleicht lieber einen Film wie Transformers 2 im Kino ansehen, wo ich sage das ist Geld das ich besser einem Penner geben kann, ich würd mir von dem gleichen Geld dann eher einen Bioware DLC kaufen wo du hingegen die Meinung vertrittst das wär rausgeschmissenes Geld. Die gleiche Summe. Die gleiche Zeit die man mutmaßlich damit beschäftigt ist udn Spaß hat (mal ausgenommen das ich den DLC mehrfach spielen kann).
Von wem? Dem Hersteller, dem du auch Abzock-DLCs vorwirfst, oder unabhängigen Testern, die gar keinen Einblick in den Entstehungsprozess von Spiel und Addon hatten?
Zudem habe ich nichts von lieblos gesagt. Für's Hauptspiel gestrichene, aber dann im Addon oder DLC nachgelieferte Inhalte sind nicht zwangsläufig von minderer Qualität. Manchmal mag die zusätzliche Erfahrung aus dem Vollspiel-Release sogar für ein qualitativ hochwertigeres Addon oder DLC-Paket sorgen.
Der Beschiss ist deine Interpretation, nicht meine. Ich halte das für einen natürlichen Prozess der Spieleentwicklung, dass bestimmte Ideen und Aspekte während der Entwicklung des Vollspiels außen vor gelassen werden müssen, etwa weil die Zeit oder das Budget für deren Vollendung nicht mehr ausreichten oder man auf unerwartete technische Herausforderungen stieß. Ich gebe dir Brief und Siegel, dass auch in "echten" Addons mit großer Regelmäßigkeit Story- und Gameplay-Ideen einfließen, die es nicht mehr ins Hauptspiel geschafft haben oder irgendwann im Laufe der Entwicklung ins Addon ausgelagert wurden - genauso wie bei diversen, aber auch nicht ausschließlich allen DLCs. Das ist nicht viel anders als beim Film, wo aus etlichen Stunden aufgenommener Szenen eben eine finale Fassung zusammengeschnitten wird - was übrig bleibt, bekommt man meist nie zu Gesicht oder erst auszugsweise in Form eines "Director's Cut" oder "Deleted Scenes" auf der DVD/BD. Quasi auch eine Art Bezahlcontent, denn in der originalen Kino-Fassung bekommt man ja nur den "unvollständigen" Film präsentiert...
Ändert jedoch nichts an der Sachlage - solange das Spiel genug Inhalt bietet, um seinen Preis zu rechtfertigen, ist es IMHO unwichtig, ob da eventuell Teile rausgeschnitten und als DLC umverpackt worden sind - der Kuchen ist schließlich immer noch groß genug, um mich mehr als satt zu machen. Mass Effect 2 mit seinen knapp 40 bis 50 Stunden Spielzeit jetzt mangelnden Inhalt vorzuwerfen, entbehrt in meinen Augen jedenfalls jedweder Grundlage - völlig egal, wieviel Geld EA/Bioware für ihren DLC haben wollen.
Hmn nein. In der Vergangenheit ist immer recht deutlich darauf hingewiesen worden, wenn Add-Ons nur aus zusätzlichen und lieblos zusammengestückelten Inhalten bestanden haben.
Weiterhin ist auch das irgendwie ein bemerkenswertes Argument.
Du kannst doch nicht im Ernst in die Debatte mit der Info einsteigen, dass der Kunde früher auch schon beschissen wurde?
Ist für mich - ehrlich gesagt - völlig irrellevant. Es lässt sich vor allem überhaupt nicht nachprüfen, was intern im Entwicklerstudio alles rumgeschnippelt wurde, weswegen dieser Punkt meist ohnehin in den Bereich der Spekulation fällt. Genausogut könnte ich behaupten, dass Vollpreis-Addons - die bei den meisten DLC-Gegnern ein relativ hohes Ansehen genießen - nicht auch zu 90% aus Inhalten bestehen, die ursprünglich aus dem Vollspiel entfernt oder zumindest für's Vollspiel mal eingeplant wurden. Das wären dann ja auch Abzock-Addons? Warum ist da noch niemand auf die Barrikaden gegangen?
Bei praktisch allen Spieleentwicklungen fallen aus den unterschiedlichsten Gründe diverse Inhalte unter den Tisch und man hätte sie als Kunde ohne DLC nie zu sehen bekommen, geschweige denn von ihrer Existenz erfahren. Hätte sich denn z.B. jemand über ein unvollständiges Assassins Creed 2 aufgeregt, wenn überhaupt kein DLC erschienen wäre und auch das ingame-Menü keine Hinweise darauf mehr enthalten hätte? Ich denke nicht, zumal Assassins Creed 2 ausgerechnet auch noch deutlich umfangreicher als der Vorgänger ausfiel.
Unabhängig von der Vermutung, dass Inhalte bewusst zurückgehalten wurden, ändert es aber nichts an der Bewertung des Vollspiels. Der Inhalt ist nunmal, wie er ist - entweder kann das DLC-lose Vollspiel seinen Kaufpreis rechtfertigen oder eben nicht. In letzterem Fall kaufe ichs mir halt einfach nicht. Nicht anders sollte man bei Spielen verfahren, für die es gar keinen DLC gibt - die sind nicht inhärent besser oder schlechter oder haben ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als DLC-unterstützte Titel.
Manchmal hilft auch ein Perspektivwechsel - auf dem PC sind wir durchaus (sehr seltene) kostenlose Content-Updates und Community-Mods gewohnt, aber auf Konsolen gibt es diese Möglichkeiten (fast) überhaupt nicht. Das Spiel, was man im Laden kauft, ist dasselbe, was man noch zehn Jahre später im Schrank zu liegen hat. DLCs ändern diese Balance und bringen dir auch Monate nach Release noch zusätzliche Inhalte - ob diese es auch wert sind, gekauft zu werden, ist wieder eine völlig andere Frage, aber DLCs verlängern u.U. die Lebensdauer von Konsolentiteln erheblich auf eine Art und Weise, wie es sonst nur am PC möglich war. Und das betrachte ich prinzipiell erst einmal als gute Sache.
Immerhin besser als diese "Leuchten", die stets auf Beleidigungen zurückgreifen müssen, weil ihnen die Argumente ausgegangen sind.