10.03.2010 - Andreas Ludwig
Auch wenn Intel und Nvidia in verschiedenen Bereichen gar nicht anders als kooperieren können, brodelt im Hintergrund der Konkurrenzkampf. In diesem Jahr werden sich die beiden Unternehmen vor Gericht wiedersehen, worüber sich nun Nvidias Geschäftsführer Jen Hsun-Huang äußerte. Demnach habe Intel durch Klagen versucht, den Erfolg von Nvidia zu verhindern. Um im Notebook-Bereich alles selbst anzubieten und Konkurrenten außen vorzulassen, soll Intel alle Mittel angewendet haben. Dieses Verhalten sei unfair.
Hsun-Huang freue sich auf den Prozess. Intel sei nämlich nicht im Stande, im Grafikressort vergleichbare Leistungen wie Nvidia liefern zu können. Das Gericht soll außerdem darüber urteilen, ob Intel Nvidia die Erlaubnis verweigern durfte, Chipsätze für Intel-CPUs zu produzieren, obwohl eine Lizenzvereinbarung existiert. Geht es nach Hsun-Huang, dann wird das Urteil zugunsten für Nvidia ausfallen. Außerdem habe der Grafikspezialist genug Gelder, um den Prozess bis zum Ende durchhalten zu können.
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Kommentare
Stimmt, ein Drittel der "High End Einnahmen" gehen ja alleine nur für Gerichtskosten drauf.
Die sollten mit dem Geld echt was Intelligenteres anfangen -.-
Na wenn Intel mit dieser Einstellung ihre Ersparnisse angeht, wundert es mich nicht, wieso die Grafikkarten alle so teuer sind