07.03.2010 - Andreas Ludwig
Mit 4.157 Ausstellern aus 68 Ländern fanden sich auf der 185.000 Quadratmeter großen Standfläche so wenige Aussteller wie schon lang nicht mehr in Hannover ein - das wurde bereits vor der diesjährigen CeBIT bekannt. Jetzt lieferte die Deutsche Messe die Besucherzahlen zur immer noch bedeutendsten IT-Messe der Welt ab.
Bis zum Samstagabend pilgerten 334.000 Menschen nach Hannover, im letzten Jahr wurden hingegen insgesamt 400.000 gezählt. Bedenkt ihr aber, dass 2010 der sonst besucherstarke Sonntag wegfiel und 2009 bis zum Samstagabend 332.000 Besucher gezählt wurden, blieben die Zahlen zumindest in dieser Hinsicht konstant. Jeder Fünfte kam dabei aus dem Ausland. Für 2011 zeigt sich die Messeleitung, welche ein positives Fazit zog - mal wieder - kämpferisch. Verschiedene Umstrukturierungen sollen dazu führen, dass die CeBIT im nächsten Jahr an Attraktivität gewinnen soll.
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Kommentare
Zocker gehen auf die GamesCon, Consumer am besten auf die IFA. Für Admins ist der Chaos Communication Congress weit interessanter, die netzpolitisch aktiven Leute sollten sich die SIGINT anschauen.
Und die CeBit?
Die ist was für Schlipsträger, die Sachen koppeln wollen, welcher ein Consolero auf seine Linuxserver in hundert Millionen Jahren ned draufpackt.
Die Hardware unterscheidet sich kaum noch, die "Solutions" sind de facto über weite Teile immer die gleichen. Unterschiede gibts nur in Sachen Aufwand und Usability und natürlich im Preis.
Ergo: *gähn*
Es ist halt einfach bescheuert, wenn man als Admin eine Hardware braucht, die Eckdaten dieser Hardware an seinen Vertriebler weiterreicht, dieser dann auf die CeBit reist und sich mit anderen Vertrieblern unterhält, die ihrerseits von ihren Entwicklern Eckdaten fürs Verkaufsgespräch bekommen haben.
In dieser Kommunikationskette sind einfach mal 2 Personen zuviel.