30.01.2010 - Yves Günther
Einer der größten Kritikpunkte an Dragon Age: Origins dürfte vor allem die Grafik gewesen sein, die im Vergleich doch etwas altbacken und nicht mehr zeitgemäß wirkte. Bei den Entwicklern BioWare hat man sich die Kritik offenbar zu Herzen genommen.
"Ich denke, einer der Hauptpunkte, an denen wir bei Dragon Age 2 arbeiten, ist die Technologie. Ich kann bestätigen, dass wir jede Menge Arbeit in die Dragon-Age-Engine stecken und jede Menge Dinge vorhaben, sie aufzuwerten - um sie optisch richtig geil zu machen", so Greg Zeschuk, Vizepräsident von BioWare, in einem Interview.
Außerdem machte Zeschuk noch eine interessante Bemerkung: "Ich denke, Dragon Age als eine Welt ist interessant. Es ist eine Zeitlinie und man kann überall hingehen." Wir sind gespannt!
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Kommentare
Außer bei paar bestimmten Texturen fand ich die Grafik ok.
Viele meckern das die Grafik nicht so schön wäre und man mehr rausholen könnte....klar....natürlich aber wenn dann eine andere Engine kommt wo man wieder die neueste Grafikkarte und den neuesten Prozessor braucht dann beginnt das meckern wieder das es zu hoch sei -.-
Nun, ich finde für die Grafik die DAO bot, brauchte es schon viel zu viel Ressourcen. ME1 sah besser aus und lief bei mir auch runder als DOA. Will sagen: Bei den gegebenen Anforderungen war mehr drin. Letztlich ist die Grafik aber nur zweitrangig, das stimmt.
Solange die Story nicht vernachlässigt wird dann ist es ok.
Außer bei paar bestimmten Texturen fand ich die Grafik ok.
Viele meckern das die Grafik nicht so schön wäre und man mehr rausholen könnte....klar....natürlich aber wenn dann eine andere Engine kommt wo man wieder die neueste Grafikkarte und den neuesten Prozessor braucht dann beginnt das meckern wieder das es zu hoch sei -.-
Versaut man sich so nicht irgendwie selbst den Spielspaß!?
Ah danke fuer die Aufklaerung. Das ist dann zwar verbesserungswuerdig, allerdings ist es ja auch eine Art Exploit den man nicht nutzen muss.

Da nervt mich das Verhalten von meinen Mitstreitern in ME2 manchmal mehr.
In 99% der Fälle kommt dann nur der gepullte Mob und eventuell ein paar Mobs die doch nicht OoL standen. Also Party in irgend nem Raum abstellen. Einzelnen Mob pullen und zur Gruppe kiten... und ausser ein paar gescripteten Events gibt es keine schwierigen Situationen mehr.
Vielleicht sollte die Erfolgschance beim Überreden / Drohen / Lügen in höheren Schwierigkeitsgraden nicht 100% sein, sondern durchaus mal fehlschlagen und zu unerwarteten Ergebnissen führen.
...ausserdem Schade dass sich der Schwierigkeitsgrad nur auf die Mobstärke bezieht und nicht auf Talente wie Überreden, Stehlen, Schlösser knacken etc... sollte wirklich mal ein schwerer Kampf dabei sein (eigentlich nur wenn man eine ungeeignete Truppe beisammen hat) klickt man sich durch die Dialoge bis man den Gegner zum abziehen überredet hat. Auch so was sollte bei steigenden Schwierigkeitsgrad schwerer werden.
Ich glaube, es wird sogar im Laufe des Spiels schwerer. Als Spieler merkt man davon nur nichts, weil das Überreden immer klappt. Wenn du aber nicht genug Charisma hast, hast du garnicht erst die Möglichkeit, Überreden zu versuchen. Es wird also nur über die Stufe geregelt, nicht übers Würfeln/Zufall.
Ist mir mit meinem Magier bis auf einmal gar nicht aufgefallen, dass man Gegner einzeln pullen kann. Bei mir kam afair immer gleich die ganze Gruppe an.
Hauptsache sie verbessern die KI. Kann ja nicht angehen das man unabhängig vom Schwierigkeitsgrad...
...aus (fast) jeder (noch so eng stehenden) Gruppe die Mobs mit einem Bogenschützen oder Magier einzeln herauspullen kann.
...Mobs kiten kann (wobei selbst Fernkämpfer nicht attackieren), während die eigenen Fernkämpfer die Mobs zerlegen
...man viele Mobs (inkl. einiger Bosse) mit nem einzelnen Bogenschützen abschießen kann ohne dass sie sich auch nur bewegen
...u.s.w.
...ausserdem Schade dass sich der Schwierigkeitsgrad nur auf die Mobstärke bezieht und nicht auf Talente wie Überreden, Stehlen, Schlösser knacken etc... sollte wirklich mal ein schwerer Kampf dabei sein (eigentlich nur wenn man eine ungeeignete Truppe beisammen hat) klickt man sich durch die Dialoge bis man den Gegner zum abziehen überredet hat. Auch so was sollte bei steigenden Schwierigkeitsgrad schwerer werden.
@ Wadenbein: Dir darf ich sowohl begeistert zustimmen als auch widersprechen - Zustimmung im Hinblick auf Deine Einschätzung der Dialoge: in dieser Brillanz (wie sonst bei allen Bioware-Spielen eigentlich) kann es nicht genug geben. Die Atmosphäre ist toll, die teils philosophische Tiefe lässt aus einem Spiel einen interaktiven Roman werden. Widersprechen muß ich Dir im Hinblick auf die Kämpfe: ich fand diese derart gut choreographiert und actionreich, dass eigentlich nie auch nur ansatzweise Langweile aufkam. Diese hatten durchaus eine gewisse Filmreifheit.
In Sachen Animation und Action stimmten die Kämpfe auf jedenfall. Allein die gelungenen Finisher bei größeren Gegnern waren ja spektakulär. Was mich viel mehr stört ist genau das, was CABAListic anspricht:
Für meinen Geschmack war ein bisschen viel Dungeon Crawling dabei. Abschnitte, wo man Minute um Minute immer wieder gegen kleinere Horden von unbedeutenden Minions kämpft, da wäre in meinen Augen weniger mehr. Die wichtigen Kämpfen fand ich aber im Großen und Ganzen gut, das stimmt.
Große Bosskämpfe waren super und einfallsreich. Kleine Kämpfe waren immer nach dem gleichen Schema, viel zu häufig und insgesamt ungenügend gebalanced.
Ich wollte es auch nicht mit dem vergleichen was ich ab und zu zu sehen bekomme, da ich im Gamedev-/Graphics-Bereich taetig bin. Ich meinte durchaus schon den visuellen Gesamteindruck.
Viele Bereiche sind mir da einfach zu steif und/oder zu steril, wobei es natuerlich auch einige tolle Bereiche gab. DA sieht zwar haeufig matschig und grobkantig aus, aber der Gesamteindruck war nicht wirklich viel schlechter als der von ME2. Wobei das natuerlich auch mit dem subjektiven Empfinden zu tun hat.
Für meinen Geschmack war ein bisschen viel Dungeon Crawling dabei. Abschnitte, wo man Minute um Minute immer wieder gegen kleinere Horden von unbedeutenden Minions kämpft, da wäre in meinen Augen weniger mehr. Die wichtigen Kämpfen fand ich aber im Großen und Ganzen gut, das stimmt. Persönlich würde ich zwar ein rundenbasiertes Kampfsystem bevorzugen (was auch fast automatisch weniger Kämpfe erzwingen würde, weil sie länger dauern), aber das scheint ja leider spätestens seit Baldur's Gate in westlichen Rollenspielen ausgestorben zu sein.
Technische Weiterentwicklung ist im Computer-Spielgenre ein Muß - und diese sollte bei Sequels, die 2 bis 3 Jahre nach dem Hauptspiel erscheinen, ersichtlich werden. Dennoch ist dies ein Aspekt, der bei Dragon Age am wenigsten ins Gewicht fällt:
- die Umgebungsgrafiken waren, bis auf wenige Ausnahmen, monumental und stimmungsvoll (man denke nur an Ostagar)
- die Kämpfe in all ihrer Choreografie und Gestaltung gehören zum besten, was ich bisher gesehen habe (insbesondere im Kontrast zu Drakensang)
@ Wadenbein: Dir darf ich sowohl begeistert zustimmen als auch widersprechen - Zustimmung im Hinblick auf Deine Einschätzung der Dialoge: in dieser Brillanz (wie sonst bei allen Bioware-Spielen eigentlich) kann es nicht genug geben. Die Atmosphäre ist toll, die teils philosophische Tiefe lässt aus einem Spiel einen interaktiven Roman werden. Widersprechen muß ich Dir im Hinblick auf die Kämpfe: ich fand diese derart gut choreographiert und actionreich, dass eigentlich nie auch nur ansatzweise Langweile aufkam. Diese hatten durchaus eine gewisse Filmreifheit.
Och, das ist nun wirklich Ansichtssache. Ich finde die Grafik hervorragend und hab da überhaupt nix auszusetzen... klar, Texturen könnten immer noch einen Tick schärfer und Polygonkanten etwas weniger offensichtlich sein, aber letzten Endes lässt sich das über jedes Spiel sagen. Auch Crysis kann hässlich aussehen und das zählt bekanntermaßen nun schon seit über zwei Jahren als Grafikreferenz.
Gute Grafik ist mehr als nur die Anzahl der Polygone oder die Größe der Texturen. Viel wichtiger ist der visuelle Gesamteindruck inklusive Design und Art Direction ... und gerade in den Punkten gibt sich ME2 eigentlich keine Blöße.
Ähnlich Dragon Age... obwohl längst nicht mehr auf dem Stand der Zeit, konnte gelungenes Leveldesign hier einiges wieder rausreißen. Ich würde mich auch nicht beklagen, wenn in zwei Jahren ein Nachfolger mit identischer Optik erscheinen würde - wichtiger als perfekte Grafik ist immer noch das Spiel.
Gutes Beispiel - Bioshock sah und sieht auch jetzt noch hervorragend aus. Die Meinungen bzgl. seines RPG-Status gehen natürlich auseinader - ich persönlich zähle es eigentlich nicht dazu... zu linear, keine nennenswerten Entscheidungsmöglichkeiten, nur geringfügige Charakter-Individualisierung und eine eher dünne Story. Da hat Mass Effect 2 deutlich mehr RPG-haftes zu bieten.
Es geht nicht darum, welches Spiel huebscher aussieht als ME2, sondern dass es nicht so huebsch aussieht wie es aussehen koennte und ich DA im Vergleich auch nicht fuer so haesslich halte.
Wenn ja, da fand dich die Umgebung bedeutend beeindruckender, aber auch hier koennte mich die Erinnerung truegen.
Aber wenn Du schon so fragst, The Witcher sah teils ganz nett aus, das Video vom zweiten Teil noch mehr. Wobei es schon eine Weile ist und die Erinnerung truegen kann.
Und kann man Bioshock auch schon zu den ARPGs zaehlen, wo ME2 immerhin auch noch als RPG betrachtet wird?
Und wie gesagt, die Charaktere nehme ich dabei aus, die sind in ME2 wirklich sehr gut gelungen.