25.01.2010 - Tobias Simon
Ende 2009 erschütterte bekanntlich der Sex-Skandal um Tiger Woods, der in der deutschen Boulevardpresse auch liebevoll die "Schniedel-Woods-Affäre" getauft wurde, die Golfszene. Zahlreiche Sponsoren kehrten dem mutmaßlich besten Golfer aller Zeiten daraufhin den Rücken zu, nicht allerdings Electronic Arts. Der Publisher wird auch in Zukunft seine Golfspiele unter dem Franchise Tiger Woods PGA Tour veröffentlichen; die neuesten Ausgaben werden Tiger Woods PGA Tour 11 und Tiger Woods PGA Tour Online sein.
Dass dies die richtige Entscheidung sei, bekräftigte nun Peter Moore einmal mehr in einem Interview. Der Skandal habe keine negativen Auswirkungen auf die Verkaufszahlen des Golfspiels im Jahre 2009 verglichen mit denen des Vorjahres gehabt, so Moore.
Grund genug für Moore, auch noch einmal zu bekräftigen, weiter hinter Tiger Woods zu stehen: "Wir stehen hinter Tiger als Athlet. Wir sehen ihn eindeutig als den weltbesten Golfer und werden weiterhin zu ihm als solchem stehen." Mal abwarten, ob der Sex-Skandal Folgen auf die neuen Titel der Serie haben wird, seit dem Bekanntwerden des Skandals Ende November 2009 blieb jedenfalls vermutlich nicht sonderlich viel Zeit, um signifikante Unterschiede für das vergangene Jahr festzustellen.
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Kommentare
Vor allem muss man mal so einen Schnitt spielen wie der "Tiger" auf 18 Löchern.
Wie bei Clinton. Als ob er mit seinem Geschlechtsteil regieren würde bzw. Woods damit Golfen würde. Ich finde sowas total affig. Mein Gott er muss das mit seiner Frau ausmachen. Das die Sponsoren gleich anspringen finde ich total bescheuert aber das ist leider so in der Werbungsbranche.
Also entweder mir gefällt so ein Spiel oder eben nicht. Das hat dann Auswirkungen auf meine Kaufentscheidung... nicht aber was der Cover-Held in seinem Privatleben so treibt