Test - Need for Speed: Payback : Lootboxen und Gummiband: Motorschaden in Fortune Valley

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Greift zu, wenn...

… ihr wirklich unbedingt einen neuen Arcade-Racer braucht und euch die Probleme nicht stören.

Spart es euch, wenn...

… ihr gehofft habt, dass Payback an alte Tugenden der Reihe anknüpft.

Fazit

Christian Merk - Portraitvon Christian Merk
Mit Vollgas an die Wand

Nach der Ankündigung hatte ich mich sehr auf Need for Speed: Payback gefreut. Die ersten Eindrücke waren vielversprechend. Actionreiche Rennen, heiße Verfolgungsjagden und Las Vegas. Umso enttäuschter bin ich über das, was am Ende herausgekommen ist.

Das fängt beim Fehlen der Polizei in der offenen Spielwelt an, geht über die Notwendigkeit zu grinden, um die eigenen Autos mit den erforderlichen Upgrades zu versehen, was wiederum nach Mikrotransaktionen und Lootboxen schreit, bis hin zu den kleinen technischen Patzern wie die nachladenden Texturen, die das Spiel endgültig gegen die Wand fahren lassen.

Ich will allerdings nicht zu hart sein. Es gibt auch positive Aspekte. Der große Fuhrpark macht einiges her, die Rennen und Events sind abwechslungsreich und auch die Vielzahl an Nebenbeschäftigungen machen Spaß. Trotzdem wünsche ich mir für den nächsten Teil wieder eine Annäherung an die Wurzeln der Reihe. Ich will wieder knackige Verfolgungsjagden über die ganze Map, in denen die Cops immer schwerere Geschütze auffahren und die nicht an Missionen gekoppelt sind.

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Überblick

Pro

  • umfangreicher Fuhrpark
  • viele unterschiedliche Events
  • große Map
  • massig Nebentätigkeiten

Contra

  • Rennen fühlen sich langsam an
  • Probleme beim Balancing
  • wenige optische Highlights
  • unschöne, nachladende Texturen
  • Polizei nur in speziellen Events
  • Spiel verlangt zu grinden…
  • …oder echtes Geld auszugeben

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