23.09.2012 - Mirco Stalla
Aus einem kürzlich veröffentlichten Interview mit den Machern von Need for Speed: Most Wanted geht hervor, dass der neuste Ableger der Reihe größeren Fokus auf das Spielen mit Freunden legen wird.
Laut Criterion-Producer Leanne Loombe gehe es bei Videospielen nicht mehr nur darum, alleine eine Einzelspielerkampagne zu spielen. Deshalb habe das Entwicklerteam den Fokus mehr auf soziale Elemente gelegt, um den Erwartungen von Spielern des Jahres 2012 gerecht zu werden.
"Es geht alles darum, gesellschaftlich in Verbindung zu stehen - alles, was wir tun handelt vom Verbinden", so Loombe im Interview mit Polygon. "Gaming im Jahre 2012 unterscheidet sich offensichtlich sehr von dem, was es vor zehn Jahren war und wir wollen sicherstellen, dass sich alles um Freunde dreht. Das ist für uns sehr wichtig. Deshalb sind in Need for Speed: Most Wanted Freunde das Herz des Spiels."
"Gaming hat sich verändert. Die Leute wollen nicht mehr nur sechs bis acht Stunden in einer Einzelspielerkampagne verbringen. Sie wollen sich treffen und für auch immer wie lange spielen und wir wollen all diese Arten von Leuten ansprechen", fuhr Loombe fort.
Während das Spiel noch immer eine fesselnde Kampagne und eine offene Spielwelt zum Verlieren bieten soll, wurden grundlegende Änderungen am Spiel vorgenommen. So soll den Spielern mit einigen Änderungen mehr Kontrolle darüber gegeben werden, wie sie das Spiel spielen wollen. Zum Beispiel stehen nun alle Fahrzeuge von Beginn an zur Verfügung und die Tage des mühsamen Freispielens neuer Vehikel sind Geschichte. Somit kann der Spieler sofort sein Lieblings-Wagen auswählen und in ein Rennen gegen die KI oder einige Freunde springen.
Mit Need for Speed: Most Wanted wird außerdem das Autolog-Feature wieder eingeführt. Dies ist eine Art Bestenliste, in der Freunde ihre besten Zeiten und Streckenrekorde vergleichen können.
Need for Speed: Most Wanted erscheint am 30. Oktober für PC, PlayStation 3, Xbox 360 und PlayStation Vita.
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Kommentare zu Need for Speed: Most Wanted
Autolog find ich sinnlos. Die fehlende Story sorgt dafür, daß ich mir das Spiel als erstes NFS nach NFS World [b]nicht[/b] kaufen werde.
Mit "sozialer" Komponente kann man sich auch herausreden, daß man sich die Kreation einer Story erspart hat. Auch wenn die Storys der früheren NFS-Teile "dünn" waren, waren sie das Salz in der Suppe. Und Autolog ist seit NFS Shift Bestandteil. Also keine bahnbrechende Neuerung und erst recht kein Ersatz für eine Story.
Und wie mein Kumpel die Strecke XY zurückgelegt hat ist für mich vollkommen uninteressant, da sich oft die Fahrzeuge zu stark unterscheiden (Tuninglevel und Fabrikat/Modell), um hier eine Vergleichbarkeit zu haben. Mein Kumpel fährt gern mit BMW-Modellen, ich lieber mit Porsche.
Die Spiele im wandel der Zeit ...
Ich kann mich mit den neuen Multiplayer Modellen noch nicht wirklich anfreunden :-(