Test - Naruto: Ultimate Ninja 2 : Naruto zum Zweiten auf PS2

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’Naruto’-Fans aufgepasst: Der Nachfolger von dem hierzulande 2006 veröffentlichten 'Naruto: Ultimate Ninja' ist erhältlich und wartet mit zahlreichen neuen Features auf die Anhänger der erfolgreichen Manga-Serie.

'Naruto: Ultimate Ninja 2' ist der Nachfolger des vor einem Jahr in Europa veröffentlichten 'Naruto: Ultimate Ninja' und wartet mit zahlreichen neuen Features auf die Fans der erfolgreichen Serie. Im Ultimativer-Weg-Modus erwartet euch eine neue Geschichte rund um Naruto und seine Kameraden und Gegenspieler. Am eigentlichen Spielprinzip hat sich wenig geändert: Ihr werdet anhand der Story an die unterschiedlichsten Orte geführt und müsst überall, entsprechend dem Hauptthema der Serie, actionreiche Kämpfe austragen. Oftmals werden die Fights unter bestimmten Konditionen ausgetragen. So müsst ihr beispielsweise einen Kampf binnen vorgegebener Zeit beenden oder aber während des Kampfes eine bestimmte Technik benutzen.

'Ultimate Ninja' – Teil zwei

Ihr übernehmt nicht nur die Kontrolle über Naruto, sondern dürft mit stolzen 32 Kämpfern, bekannt aus den Mangas und Animes der Serie, in den Ring steigen. Die Kämpfe laufen nach bester Beat'em-up-Manier ab. Ihr prügelt euch, bis einer seine gesamte Lebensenergie losgeworden ist. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, helfen euch zahlreiche Kampf- und Spezialtechniken. Die so genannten Jutsu-Spezialtechniken richten zwar mehr Schaden an, sind aber auch komplexer auszuführen. Ihr müsst unter Zeitdruck eine bestimmte Taste so oft wie möglich drücken oder bestimmte Tastenkombinationen korrekt eingeben. Die Kämpfe sind somit interessanter und gewinnen an Abwechslung. Neu ist, dass sich die gesammelten Kämpfer individuell weiterentwickeln lassen. So könnt ihr die Werte Angriff, Verteidigung, Chakra, Geschwindigkeit, Resistenz und Werkzeug rollenspielmäßig steigern und eure Charaktere für die späteren Kämpfe optimal vorbereiten.

Sexy no Jutsu

Vom Ultimativer-Weg-Modus abgesehen, gibt es noch den Modus VS-Duell. In diesem tretet ihr lokal gegen einen Freund an und könnt euch gehörig auf die Mütze geben. Daneben gibt es noch Irukas Training, wo ihr in freien Kämpfen eure Spezialattacken üben könnt. Dies ist aufgrund der Komplexität einiger Angriffstechniken auch nötig. Besonders zu Anfang ist es ratsam, die Techniken erst einmal auswendig zu lernen, damit man zu einem späteren Zeitpunkt nicht überfordert wird. Mehr als die drei Modi gibt es leider nicht. Was das Spiel allerdings noch bietet, sind tonnenweise Items, die ihr im Tozaku-Markt kaufen und in "Narutos Haus" jederzeit ansehen könnt. Hierzu gehören Zwischensequenzen, Figuren, Soundfiles und noch vieles mehr. Fans dürften sich in Hinblick auf die zahlreichen Boni also besonders freuen.

Anime pur

'Naruto: Ultimate Ninja 2' hält sich, wie schon der Vorgänger, ganz an das comicnahe Grafikdesign, das auch diesmal gefällt und die Atmosphäre der Serie perfekt vermittelt. Ebenso wurde die englische Synchronisation beibehalten und auch diesmal mit deutschen Untertiteln ergänzt. Die Hintergrundmusik gefällt ebenso und passt perfekt zum Spielgeschehen.

Fazit

von Sacha Röschard
'Naruto: Ultimate Ninja 2' erfindet das Rad zwar nicht neu, ist jedoch ein richtig gelungenes Beat'em-up, das nicht nur Fans der Serie anspricht. Lediglich das Spielangebot ist etwas knapp ausgefallen, worüber der Spielspaß jedoch hinweghilft.

Überblick

Pro

  • 32 Kämpfer
  • gelungenes Kampfsystem
  • Charaktere erweiterbar

Contra

  • etwas wenig Spielmodi

Wertung

  • PS2
    78
    %

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