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Mount & Blade - Review

PC

Willkommen im Alpha-Town 0.1!

Freunde komplexer Weltensimulationen lässt diese Beschreibung aufhorchen. Doch was sich auf dem Papier noch sehr verlockend anhört, sieht in der Realität aufgrund des mangelnden Feinschliffs schon bald recht langweilig aus. Zunächst verschreckt einen bereits die mehr als maue Grafik-Engine, welche auf dem Stand von 2000 stehen geblieben ist. Shader-Effekte, fließende Animationen oder detaillierte Texturen sucht ihr hier vergeblich. Zudem ähneln sich die meisten Modelle extrem. Die Architektur der unterschiedlichen Gebäude ist überall in Calradia fast identisch und die Heerscharen an NPCs, welche die Spielwelt bevölkern, teilen sich eine Hand voll Gesichtsvariationen.

Dies führt dazu, dass der Hauptreiz einer offenen Spielwelt, die Erkundung, schnell nachlässt. Habt ihr ein Dorf gesehen, habt ihr fast alle Dörfer des Spiels gesehen. Zumal nicht nur die Grafik sich stetig wiederholt, auch in Sachen Questdesign mangelt es schnell an Abwechslung. Die wenigen Aufgaben, die ihr von NPCs erhaltet, variieren wenig voneinander und verlangen meist, dass ihr von Punkt A nach Punkt B reist, um irgendetwas zu holen oder vorbeizubringen.

Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen!

Somit kommt man nicht darum herum, sich seine eigenen Aufgaben zu stricken. Und hier fängt Mount & Blade vereinzelt an zu strahlen. Liefert ihr euch Gefechte mit Banditen, welche Dörfer heimsuchen, punktet das Spiel mit einem wirklich durchdachten Kampfsystem. Die Schwertkämpfe geschehen in Echtzeit und werden mit Maus und Tastatur ausgeführt. Mit einer Taste wird geblockt. Eine andere Taste samt Schlagrichtung ermöglicht unterschiedliche Schwertstreiche. Das System erlaubt dabei unterschiedlichste Kombinationen und geht schon nach kurzer Einspielzeit flott von der Hand. Selbst auf dem Pferd lässt sich dabei kämpfen - ohne dass das Kampfsystem seinen Spielfluss verliert.

Im späteren Spielverlauf habt ihr dann die Möglichkeit, ganze Armeen zu führen. Hier darf man mit unzähligen NPC-Kriegern feindliche Burgen stürmen. Die Möglichkeiten, Befehle zu erteilen, sind zwar stark beschränkt, dafür machen die Massenschlachten optisch einiges her.

Orchestrale Klänge

Und auch auf der akustischen Seite gibt es einige Highlights zu vermelden. Zwar wurde auf eine Sprachausgabe verzichtet und auch die Soundeffekte klingen etwas dumpf, dafür ist der Soundtrack gelungen und unterstreicht mit seinen Harfenklängen auf wunderbare Art die mittelalterliche Atmosphäre. Und bei aller Kritik, was die Mängel betrifft, so punktet das Spiel doch durch seine aktive Community. Schon jetzt gibt es eine Vielzahl an Mods im Internet, welche neue Inhalte einfügen, Fehler ausbügeln und teils die Grafik gehörig aufbessern. Wer sich die Zeit nimmt, das Internet zu durchsuchen, und etwas mit den Mods experimentiert, kann einen Teil der Kritikpunkte so ausbügeln. weiter...

 

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Kommentare zu Mount & Blade

  • Nun, ich muss leider auch sagen: Obwohl die Idee von sich aus großartig ist (quasi ein Remake vom alten Darklands), die Ausführung ist echt mittelmaß.

  • Naja, also ich geb zu, das Spiel ist nichts für Leute, die ohne vorgegebener Story und Quests nicht auskommen. Der besondere Reiz liegt nämlich daran, diese Story selbst zu schreiben bzw. an ihr mit zu wirken. Verglichen zu den meisten vergleichbaren Spielen wartet nämlich die Welt nicht auf dich! Wenn du was verändern willst musst und KANNST du selber entscheiden, wie das aussehen soll, aber die Welt verändert sich auch von selbst ohne deinem Einfluss. Und das ist nicht immer so wie man das sich grad wünscht.

    Wer also auch mal eine Abwechslung zu eher linearen, story-driven Spielen oder vermeintlichen Sandbox Spielen wie Oblivion sucht, oder dem einfach das Fantasy-gedöns auf die Nüsse geht, der sollte das mal ausprobieren ;)

  • hat mehr verdient!

    Okey, man muss sagen, die möglichkeiten muss man selber finden, du bist am anfang total unwichtig und baust dir selber erstmal ruhm und ehre auf, Grafisch isses nicht so, die Quest sind nichtr abwechslungsreich.

    ES MAHCT ABER SEHR SEHR VIEL SPASS (mit zumindest)UND MAN KAN SOGAR SELBER WAFFEN UND MODS MACHEN UM DAS SPIEL ZU VERBESSERN UND DIE COMMINTY ARBEITET SELBER AUCH AN MODS DA MAN DAS SPIEL VON EINEN Typen abgekauft hat der mal lust hatte en spiel zu entwickeln muste man sich ja an die idden von den dan her halten!

Informationen zu Mount & Blade

Titel:
Mount & Blade
System:
PC
Entwickler:
Taleworlds
Publisher:
Paradox Interactive
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
13.03.2009
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Test-System:

  • Pentium Core2Duo 6600
  • 2 GB Ram
  • Ati X1950XT
  • Soundblaster Audigy
  • Windows Vista

Systeminfos:

PC

  • Celeron 1 GHz
  • DirectX 9-Grafikkarte mit 64 MB RAM
  • 512 MB RAM
  • 700 MB HD
  • DirectX-kompatible Soundkarte
  • Windows 98/2000/ME/XP/Vista

Features:

PC

  • offene Spielwelt mit unterschiedlichen Gameplay-Varianten
  • Kampf zu alleine zu Fuss, zu Pferd oder im Kampfverbund
  • Charakterentwicklung ähnlich einem Rollenspiel
  • sehr aktive Community mit vielen gelungenen Mods

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