Test - Mordheim: City of the Damned : Durchbeißen erwünscht

  • PC
Von Kommentieren

Das Warhammer-Universum wird von einer neuen Katastrophe bedroht. Damit meinen wir jedoch nicht etwa das Spiel Mordheim: City of the Damned, sondern das, was in ihm geschieht. Dort rast nämlich ein Komet auf die Stadt Mortheim (so im Deutschen) zu. Da man denkt, der Komet kündige die Rückkehr Sigmars an, der seit vielen Jahren nicht mehr auf seinem Thron sitzt, wandern Scharen in Richtung Mortheim. Es kommt, wie es kommen muss: Der Komet schlägt ein und radiert fast das gesamte Leben in der Stadt aus.

Er hinterlässt jedoch nicht nur Leid und Schrecken, sondern auch ein seltenes Material: den Morrstein. Dem werden magische Eigenschaften nachgesagt und erneut lockt es die Bewohner des Planeten nach Mortheim. Die in Trümmern liegende Stadt sieht sich nach dem Kometeneinschlag daher einer neuen Belastung ausgesetzt, nämlich der Kriegerbanden, die auf der Suche nach dem Morrstein sind. An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel, denn ihr übernehmt eine der Kriegerbanden, um euch ein Stück vom Kometenkuchen zu sichern.

Welche Fraktion darf es sein?

Zu Beginn müsst ihr euch für eine von insgesamt vier Fraktionen entscheiden. Zuvor könnt ihr noch die zwölf kleinen Tutorials absolvieren, die euch die Grundfunktionen des Spiels näherbringen. Die vier Fraktionen unterscheiden sich allesamt, insbesondere in den Fertigkeiten und damit auch in der Spielweise. Gehören die Söldner zu denen, die man als Allrounder bezeichnen kann, konzentrieren sich die Skaven beispielsweise auf schnelle Angriffe aus dem Hinterhalt, während der Kult der Besessenen gerne schwarze Magie einsetzt.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten der vier Fraktionen laden euch schon beim ersten Spielen dazu ein, das Spiel mehrfach zu beginnen. Habt ihr euch für eine Fraktion entschieden, gelangt ihr ins Truppenlager. Dort habt ihr nicht nur sehr viele Möglichkeiten, sondern bemerkt leider auch sehr schnell, dass die Tutorials nur an der Oberfläche dessen kratzen, was in Mordheim: City of the Damned auf euch wartet. So werdet ihr bereits nach wenigen Spielminuten diverse Funktionen testen, um zu lernen, wozu sie überhaupt gut sind.

Mordheim: City of the Damned - Campaign Trailer
Ein weiterer neuer Trailer zu Mordheim: City of the Damned geht auf die Kampagne des Spiels ein.

Das ist ein wenig schade, denn bereits jetzt könnten einige die Flinte ins Korn werfen, da sie schon beim Zusammenstellen der Truppe scheitern. Nehmt euch die Zeit und probiert herum, es lohnt sich – ein neues Spiel könnt ihr immer wieder beginnen. Im Truppenlager bemerkt ihr ebenfalls sehr schnell, dass das Spiel viele Eigenschaften aus Rollenspielen besitzt. Das sind zum einen die Fertigkeiten, die einzelne Charaktere nach und nach lernen, zum anderen die vielen Grundwerte, die ihr durch gewonnene Erfahrungspunkte steigern dürft.

Hierdurch ist es euch möglich, jeden Charakter, egal ob Held oder einfaches Truppenmitglied, in ganz andere Richtungen zu entwickeln. Grenzen sind euch dabei so gut wie keine gesetzt, nur das Maximum in den einzelnen Werten schränkt euch ein wenig ein. Steht eure Truppe, könnt ihr euch endlich ins Spiel stürzen. Obwohl die Grundgeschichte recht spannend klingt, solltet ihr keine epische Story erwarten. Die gibt es nicht, sondern eher zufällig aneinandergereihte Missionen, die ihr absolvieren müsst.

Zwar werden euch vor jeder Mission kurz die Lage und das Ziel der Aufgabe geschildert, eine zusammenhängende Geschichte entsteht dadurch aber nicht. Immerhin schafft es der englische Sprecher gekonnt, die düstere Atmosphäre des Spiels zu vermitteln. Deutsche Bildschirmtexte sind übrigens vorhanden.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel