12.03.2012 - Maria Melhorn
Bereits seit Monaten zanken sich zwei Unternehmen um den Begriff "Scrolls". Nachdem die Minecraft-Macher letztes Jahr ihr neustes Projekt vorstellten, reagierte Bethesda Softworks promt. Das Mutterunternehmen ZeniMax Media zog gegen das Indie-Team Mojang Specifications vor Gericht.
Mojang plant noch im Jahr 2012 das Trading-Card-Spiel Scrolls auf den Markt zu bringen. Namentlich könnten hier sehr leicht Verwechslungen mit der bekannten Rollenspiel-Reihe The Elder Scrolls von Bethesda auftreten.
Nun sind sich die beiden Firmen jedoch einig geworden und haben ihren Rechtsstreit endlich beilegen können. Der Minecraft-Schöpfer Notch twitterte, dass Mojang Bethesda die Markenrechte an Scrolls überlässt, man im Gegenzug jedoch den Namen behalten darf. Mojang musste versichern (laut Persson durch eine gefühlte Milliarde Dokument-Seiten), dass sie keinen Konkurrenten der Elder-Scrolls-Reihe entwickeln werden.
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Kommentare zu Mojang
Eben, scrolls ist genauso geläufig. Es geht wohl auch eher nicht um das Wort, sonder um die Assoziation. Was bei einer >Mission X auf das selbe rausläuft.
Schlechtes Beispiel, weil die Markenrechte beim Namen "Mission Impossible" liegen und nicht beim Wort Mission, welches zu allgemein und geläufig ist, um dafür Rechte zu bekommen...
Kommt mir trotzdem komisch vor. Dreht ja auch keiner bei Mission Impossible oder so durch, weil zig Filme Mission X heißen.
Nicht Entwickler, sondern US-Rechts- und Anwaltssystem.
Soweit ich das verstanden habe MUSSTEN die Anwälte von Bethesda dagegen vorgehen, sonst hätte man bei zukünftigen Auseinandersetzungen ihnen vorgeworfen, dass sie ihre Namensrechte nicht verteidigt hätten.
LOL, Kindergarten der Entwickler...