Test - Mobile Forces : Mobile Forces

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Rage, mit der Lizenz für die neue 'Unreal Warfare'-Engine', entwickelte mit 'Mobile Forces' einen 3D-Shooter, der durch die Möglichkeit, mit verschiedenen Fahrzeugen herumzukurven, das Spiel auf seine eigene Art sehr unterhaltsam gestaltet. Der erste First Person-Shooter von Rage besitzt eigentlich gar keine richtige Story, denn ähnlich wie in 'Quake III Team Arena' schlüpft der Spieler in die Rolle eines wahlweise blauen oder roten Teams. Als Mitglied einer militärischen Organisation muss dieser gegen die feindliche Truppe kämpfen und im Feuergefecht den Gegner besiegen.

Mobile Forces
Panzer als Mitfahrgelegenheit.

Große Levels – viel Spielspaß?
Die meisten Levels sind ziemlich groß, was es ermöglicht, den Spieler besser mit seinen Waffen und Fahrzeugen vertraut zu machen. Im Singleplayer-Modus stehen euch acht verschiedene Modi zur Auswahl. Bei 'Erobert die Flagge' gilt es zum Beispiel die gegnerische Flagge zu stehlen und diese dann zum eigenen Flaggenpunkt zu bringen. Es ist dem Spieler überlassen, welchen Modus er wählt. Insgesamt gilt es 11 Level zu bestreiten, wobei jeder Level noch einmal in einzelne Missionen unterteilt ist. Um in den nächsten Level zu gelangen, muss eine bestimmte Anzahl von Punkten erreicht werden. Das Geschehen spielt sich sowohl in Räumen, als auch auf gewaltigen Schlachtfeldern im Freien ab. Doch meistens kämpft ihr nicht allein, denn eure Kameraden geben euch während den Feuergefechten Rückendeckung. Nur wenn ihr 'Deathmatch' spielt, seid ihr auf euch alleine gestellt und müsst alle Gegner eliminieren, die sich euch in den Weg stellen.

Mobile Forces
Das schwere Maschinengewehr im Einsatz.

Das Spiel macht keineswegs den Eindruck eines normalen Ego-Shooters, denn es ist möglich, mit verschiedenen Fahrzeugen herumzukurven. Es stehen euch dazu bis zu vier Vehikel zur Auswahl (Buggy, Hummer, Lkw, SPW). Je nach Größe, und Beschaffenheit der Fahrzeuge - zum Beispiel Panzerung oder Gewicht - fahren sich diese 'Geschütze' sehr unterschiedlich. Während man beispielsweise mit einem Buggy, der sehr leicht und klein ist, schnell voran kommt, ist man mit einem Hummer, dem mittelgroßen Geländefahrzeug, eher schlecht beraten, dafür bietet dieser allerdings mehr Schutz gegen feindliche Attacken. Die Fahrphysik der Maschinen hat mich wirklich sehr überrascht und den Spaßfaktor des Spiels gleichzeitig erhöht. Einem Buggy die Reifen kaputt zu schießen, so dass dieser zum Stillstand kommt oder ins Schleudern gerät und explodiert, macht Laune. Auch die Möglichkeit als Fahrer oder als Beifahrer zu agieren, lässt einen gewissen Bezug zur Realität verspüren. Das Fahrzeug dient nicht nur als Transportmittel, sondern man kann damit auch Gegner umfahren. Wenn ihr genügend Tempo habt, könnt ihr kleine Rampen als Sprungschanze benutzen und über die Mauern in die gegnerische Basis 'fliegen'. Etwas störend empfand ich, dass die Wagen vom Himmel fallen und wieder an ihrer Ausgangsposition platziert werden, nachdem diese zerstört wurden. Das Spiel lässt sich gut bedienen, sogar die Mausempfindlichkeit ist einstellbar. Eine für mich doch wichtige Funktion, die ich bei Ego-Shootern oft vergeblich suchte. Verschiedene Bewegungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Möglichkeit zu springen, auszuweichen, sich zu ducken oder Fahrzeuge zu lenken, sind möglich.

Mobile Forces
Die Explosionen sind nett gemacht.

Ähnlichkeiten mit 'Counter-Strike'
Ähnlich wie bei 'Counter-Strike' kann man zu Beginn des Spiels zwischen verschiedenen Waffen und Zubehör wie Granaten, einer kugelsichere Weste, einem Adrenalinschuss und Stolperminen wählen. Allerdings könnt ihr nur ein bestimmtes Gewicht tragen, so dass ihr vor dem Kampf gut überlegen solltet, welches Equipment ihr braucht. Doch eigentlich ist das auch kein Problem, denn die Waffen der gefallenen Gegner bleiben am Sterbeort liegen und können aufgenommen werden. Die Standardwaffe, das Kommandomesser, habt ihr immer dabei. Alle anderen Waffen müsst ihr bei Spielbeginn im 'Waffenlager' aufnehmen. Neben einfachen Schusswaffen, wie etwa Schnellfeuerpistole, Maschinengewehr und Kampfgewehr, stehen auch schwerere Geschütze wie ein Heckenschützengewehr, ein schweres Maschinengewehr und ein Raketenwerfer zur Auswahl. Jede Waffe hat auch einen Sekundär-Modus, so dass beispielsweise sogar das Messer geworfen und wieder aufgehoben werden kann.

 

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