Test - Mike Tyson Heavyweight Boxing : Mike Tyson Heavyweight Boxing

  • PS2
Von Kommentieren

 

Box-Fans und Besitzer von Sonys NextGen-Konsole bekommen endlich Nachschub: Mit 'Mike Tyson Heavyweight Boxing' macht sich Codemasters daran, dem Genre-Vergleichstitel aus dem Hause Electronic Arts Konkurrenz zu machen. Ob Mike Tysons Spiel dem neusten 'Knockout Kings' das Wasser reichen kann und wo die Stärken und Schwächen liegen, lest ihr im Review von Ronny Mathieu.

Mike Tyson Heavyweight Boxing
Der Kampf kann beginnen.

'Iron' Mike Tyson hat in der Vergangenheit nicht nur durch seine boxerischen Fähigkeiten auf sich aufmerksam gemacht, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass er doch beeindruckende Siege feiern konnte. Grund genug, dass Codemasters neben den
Versionen des Spiels auf GBA und Xbox nun auch Besitzer der PS2 auf ihre Kosten kommen lässt.

Auf dem Weg zum Titel
Dabei dürft ihr allerdings nicht von Beginn weg in die Haut des Namengebenden Boxers schlüpfen, sondern müsst euch diesen und weitere verschiedene Sportler erst verdienen: Dies geschieht im Hauptmodus des Spiels, dem so genannten 'Titelkampf'. Hier fangt ihr ganz unten, als einfacher Boxer an und kämpft zuerst um den Bronze-, dann um den Silber- und schließlich um den Gold-Gürtel. Mit jedem Gürtelgewinn und jedem einzelnen Sieg wird euer Boxer stärker, erfahrener und geschickter. Natürlich habt ihr es im Verlaufe eurer Karriere auch mit immer härteren Gegnern zu tun, die anscheinend etwas dagegen haben, dass ihr eine Runde weiter kommt. Insgesamt 16 Boxer sind im Spiel vertreten, darunter Berühmtheiten wie etwa Larry Holmes, Francis Botha oder Tim Whiterspoon und natürlich Mike Tyson selbst.

Mike Tyson Heavyweight Boxing
Der hat gesessen.

Neben diesem Karriere-Modus dürft ihr im 'Schaumkampf' um ein Preisgeld gegen einen Boxer eurer Wahl antreten oder im 'Geschwindigkeitsboxen' versuchen, in einer einzigen Runde gegen einen beliebigen Gegner einen Punkterekord aufzustellen. Dabei lassen sich allerlei Upgrades für euren Schützling freischalten - je nachdem, wie schnell ihr eurem Widersacher einheizt. Schließlich dürft ihr auch gegen andere Mitspieler antreten, wobei derjenige Sieger wird, der insgesamt die meisten Kämpfe gewinnt.

Mike Tyson Heavyweight Boxing
Die eigenen Boxer können beliebig gestaltet werden.

Den eigenen Boxer kreieren
Neben der Wahl eines der freigeschalteten Boxer habt ihr die Möglichkeit, euch einen eigenen Helden zurechtzubasteln. Gerade in diesem Punkt wird sogar der ansonsten recht große Umfang des Vergleichtitels aus dem Hause Electronic Arts noch übertroffen: Insgesamt 40 verschiedenen Parameter lassen sich verändern, was über die Größe, Reichweite, Hautfarbe bis hin zum Bizeps- und Wadenumfang reicht. Vier solcher Recken lassen sich her erstellen und natürlich auch speichern.

Bevor ihr nun euren frisch erstellten Boxer aber in den Ring schickt, dürft ihr noch ein paar Runden üben, indem ihr euren Recken im Sparring gegen Mike Tyson antreten lasst. In diesem Training werdet ihr zwar nicht auf die Matte geschickt, könnt euch aber bereits etwas mit der Steuerung vertraut machen, die es übrigens in sich hat.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel