02.11.2011 - Daniel Gräbner
Der renommierte US-Börsenanalyst Michael Pachter, der als Freund der Videospielindustrie auch dort so manche diskussionswürdige Prognose und gewagte These aufstellt, kommt Mitte November auf Deutschland-Besuch. Der Grund: Pachter prophezeit aktuell das Ende der derzeit führenden Browsergames-Hersteller, da es Unternehmen wie Bigpoint schwer hätten, sich gegen traditionelle Spielehersteller zu behaupten.
Also wurde der Star-Analyst kurzerhand einfach zum browsergames forum 2011 in Offenbach am Main eingeladen, um dort eine Eröffnungsrede zu halten. Danach darf er sich in einer Gesprächsrunde mit Bigpoint-Chef Heiko Hubertz, Carsten van Husen (Gameforge), Patrick Streppel (gamigo), Michael Zillmer (Innogames ) und Markus Büchtmann (ProSiebenSat1Digital) "herumstreiten". Wir dürfen gespannt sein, welche Argumente Pachter vorlegen wird. Alle Einzelheiten zum Programm und die Anmeldung findet ihr auf der offiziellen Homepage.
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Kommentare zu Michael Pachter
Er rueckt sich doch selbst ins Rampenlicht. Er veroeffentlich Videoblogs zu Marktanalysen zu Spielen. Er ist gerade im PC-Bereich dabei auch zumeist nicht sehr freundlich zu den Spielern. Ebenso beantwortet er in diesen Blogs vorher eingesandte Fragen.

Das ist der Grund warum er so im Rampenlicht steht. Aber er ist ein Analyst, also haut ruhig drauf.
Du vergißt noch, daß man für ein Weiterkommen bei einem Publisher-Eigenen Online-Auktionshaus noch Echtgeld berappen muß, wenn man Ausrüstung kaufen will, die man benötigt.

seit wann wird denn ein börsenanalyst wie ein superstar angekündigt? das ist ja lächerlich. und "freund der videospielindustrie" trifft es recht gut, vor allem der "industrie"-teil, denn von den spielen selbst hat der mann offenkundig nicht die geringste ahnung, nur vom geld...
dass auf videospielseiten überhaupt über so jemanden berichtet wird, finde ich schon fragwürdig. wenns nach leuten wie ihm ginge, würden wir spiele für 120.- kaufen und monatlich noch 60.- zusätzlich zahlen.
Das darf ich nicht verpassen wenn ein Ammi den Euros sagt wo es lang geht
Pachter gibt sicher teils grenzwertige Prognosen ab, die man nur schwer nachvollziehen kann. Aber in die Suppe spucken würde ich das nicht nennen. Man muß ihn halt nehmen wie er ist und seine Prognosen entsprechend werten. Er liegt oft daneben, hat aber auch schon Treffer und Schlüsse abgeliefert (zugegebenermaßen aber in 90% solcher Schlüsse, die normale Beobachter der Szene schon für sich selbst geschlossen haben).
Aber was störts einen der Kerl ? Mir ist er ziemlich egal.
Hat er dir in die Suppe gespuckt oder was hat er dir Schlimmes angetan?
Passt, ich werde hinfahren und mit diesen coolen Schaumstoff-Schlägern (wie in der einen Two and a Half Men-Folge) auf Hrn. Pachter eindreschen.