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Metro: Last Light - Preview

Bereits im Mai letzten Jahres gab es ausführliche Eindrücke vom postapokalyptischen Moskau. Damals fiel die immersive Spielerfahrung auf: Alle wichtigen Informationen werden ohne lästige Anzeigen vermittelt, stattdessen erkennt ihr beispielsweise direkt am Munitionsclip, wie viele Kugeln ihr noch habt. Davon ab investierten die Entwickler viel Zeit in die Erschaffung einer authentischen und glaubwürdigen Spielwelt. So erreichen wir recht schnell eine U-Bahn-Station, die mittlerweile zu einer Zuflucht für viele Überlebende geworden ist. Auf den ersten Blick scheint hier ein normales Leben möglich zu sein, selbst wenn brennende Mülltonnen als Wärmequellen dienen.

Immerhin besser, als auf der nuklear verseuchten Oberfläche zu verweilen. Und so schlimm ist es im Untergrund gar nicht mal. In der Rolle von Artjom bewegen wir uns an Händlern vorbei, die ihre Waren für Patronen anbieten, entdecken eine Bar, in der Leute einen heben, und sogar eine kleine Theaterbühne, auf der Frauen eine heiße Sohle aufs Parkett legen. Nehmt ihr euch die Zeit, dürft ihr dem restlichen Rahmenprogramm beiwohnen. Auch wenn viele Spieler wahrscheinlich einfach zum nächsten Wegpunkt hetzen, ist es schön, dass die kreativen Köpfe von 4A Games an diese kleinen Details gedacht haben, tragen sie doch erheblich zur Atmosphäre des Spiels bei.

Schleich dich!

Diese Idylle hat jedoch schon bald ein Ende. Wir werden gefangen genommen, befreien uns aber recht schnell wieder. Von nun an sind wir auf uns allein gestellt. Um aus den feindlichen Stellungen zu entkommen, müssen wir nicht zwangsläufig wie ein wild gewordener Revolverheld durch die Gegend eilen und jeden erschießen. Viele Verteidigungslinien lassen sich überwinden, indem ihr euch geschickt in schattigen Umgebungen aufhaltet. Die Lichtquellen lassen sich im Zweifelsfall ausschalten oder kaputtschießen, um so den Blicken der Soldaten zu entkommen.

Metro: Last Light - Salvation Trailer

Diese reagieren unterschiedlich auf euch. Je nach Situation verhalten sie sich sogar zurückhaltend oder ängstlich. Die Entwickler verkündeten, dass es insgesamt elf unterschiedliche Handlungsweisen in Metro: Last Light gibt. Beim lautlosen Ausschalten habt ihr ebenfalls die Wahl, euren Feind zu töten oder auszuknocken. In beiden Fällen sind sie anschließend keine Gefahr mehr. Schade, dass man sie nicht aus der Gefahrenzone wegziehen kann. Sie bleiben an Ort und Stelle liegen, was dem Prinzip der unbemerkten Vorgehensweise ein wenig widerspricht.

Umwerfend

Besonders auf dem PC macht Metro: Last Light eine beeindruckende Figur. Die hauseigene Grafik-Engine leistet tolle Arbeit und zaubert ein gestochen scharfes und detailreiches Bild auf den Monitor. Auf der Oberfläche zeigt der Shooter seine ganze zerstörerische Pracht. Die Konsolenversionen hinken da natürlich deutlich hinterher, auch wenn die Entwickler bemüht waren, alle Besonderheiten, wie die dynamischen Lichtquellen, ebenfalls auf die PlayStation 3 und Xbox 360 zu übertragen. Das Endergebnis ist nach wie vor sehenswert. weiter...

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Kommentare zu Metro: Last Light

  • Zitat von »xRAZORx«
    Pflichtkauf, super Atmosphäre und tolle Grafik die auch High-End-PCs mal ins Schwitzen bringt. Bei der Präsentation in 1600p waren sage und schreibe drei (!) GeForce Titan im Rechner von 4A Games. Hoffentlich optimieren die für 1080p ordentlich. ^^

    Keine Sorge. Es gibt genug Grafikeinstellungen, die das Bild kaum schlechter machen, aber erhebliche Performanceschübe hervorrufen können.

  • Pflichtkauf, super Atmosphäre und tolle Grafik die auch High-End-PCs mal ins Schwitzen bringt. Bei der Präsentation in 1600p waren sage und schreibe drei (!) GeForce Titan im Rechner von 4A Games. Hoffentlich optimieren die für 1080p ordentlich. ^^

  • Metro:2033 hatte mich sehr positiv überrascht.
    Eigentlich kotzen mich Egoshooter mit Schlauchlevels extrem an, aber hier war es völlig anders.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Ach übrigens: Vor einigen Wochen ab es von THQ eine Aktion. Wenn man THQ auf Facebook "geliked" hatte, hatte man das Spiel geschenkt bekommen.

  • Leider Geil^^

    Der 1.Teil war schon hammer. Sehr atmosphärisch und super insziniert. Was man merkt, es ist kein EA Titel!!

  • Atmosphärisch Fallout 3 in die Tasche stecken? das wird aber seehhr schwierig! bin gespannt!

  • Hoffentlich ist die Spieldauer länger als beim 1. Teil...

  • fein fein . lange vorbestellt und vorgänger sehr gemocht freue ich mich auch sehr auf diese spiel . das im fazit aber erneut CoD auftaucht hat echt genervt ... das gluchowski es erwähnt hat ja bezug aber im fazit . CoD is doch schon lange kein referenztitel mehr in dem genre (vielleicht mit ausnahme des MPs oder den verkaufszahlen) mit dem sich jetzt alle kommenden egos messen müssen . fazit hätte auch ohne diesen einschub gewirkt . sucks

Informationen zu Metro: Last Light

Titel:
Metro: Last Light
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
4A Games
Publisher:
Deep Silver
Genre:
First-Person-Shooter
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
17.05.2013
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Systeminfos:

Xbox 360

  • 1 Spieler
  • Spieltstand 2 MB
  • HDTV 720p/1080i/1080p

Features:

PC Xbox 360 PlayStation 3

  • inspiriert von Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky
  • First-Person-Shooter mit Stealth-Mechaniken
  • spielt in und unter dem zerstörten Moskau
  • zahlreiche Waffen und Upgrades
  • alle Versionen mit mehrsprachiger Sprachausgabe

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