Test - Metal Gear Rising: Revengeance : Sushi de luxe!

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Es war einmal ein Metal Gear Solid ... Stopp! Wir wollen nicht in der Vergangenheit kramen. Das neue Machwerk Metal Gear Rising: Revengeance schreitet auf neuen Wegen. Vorbei sind die lautlosen Zeiten, die schleichenden Attacken und all die anderen Heimlichkeiten. Konami hat sich mit Entwickler Platinum Games einen Spielebauer ins Haus geholt, der einen von der Serie losgelöst stehenden Ableger erschaffen hat. Sei es die Geschichte, das Spielprinzip und sogar der Hauptcharakter - einfach alles wurde erneuert, aufgemotzt und poliert. 2013 geht es mit aller Heftigkeit, Radau und Tempo in ein neues Metal-Gear-Action-Zeitalter mit Energiekatana, Kampfrobotern und Cyber-Ninjas. Das mag nun Spieler der ersten Stunde erschrecken, und es wäre nicht verwunderlich. Ob Metal Gear Rising: Revengeance trotz Generalüberholung begeistern kann, verraten wir euch in unserem Test.

Dass dieser Titel so ganz anders werden würde, war eigentlich schon relativ klar, als feststand, dass sich Platinum Games Metal Gear Rising: Revengeance annehmen würde. Schließlich ist der Entwickler verantwortlich für Arschtritt-Action wie Bayonetta oder Vanquish. Ergo wurde das Solid-Snake-Herz entfernt, in den Abfalleimer geworfen und schnurstracks eine neue Pumpe implantiert. Und das Ding pumpt und schlägt wie wild.

Wie bitte? Raiden?

Als bekannt wurde, dass dieser Blondschopf, dieser eher unsympathische Kerl aus den Teilen zuvor der neue und einzig spielbare Charakter sein würde, müssen etlichen Fans die Herzen in die Buchse gerutscht sein. Wieso, zum Teufel, gerade dieser Antiheld? Aber das gehört wohl ebenfalls dazu, wenn man ein Spiel komplett umkrempelt. Zur Entwarnung sei gesagt, dass Raiden letzten Endes eine gute Besetzung ist. Zumal er zu einem Cyborg mutiert, den man im Verlauf schon in sein Herz schließen kann.

Metal Gear Rising: Revengeance - Launch Trailer
Hideo Kojima hat höchstpersönlich den Launch Trailer zu Metal Gear Rising: Revengeance geschnitten.

Die Geschichte um ihn gestaltet sich in den acht Kapiteln der Kampagne futuristisch, sehr spannend und abwechslungsreich. Raiden ist für eine Militärorganisation tätig und dort in erster Instanz für den Schutz von Personen verantwortlich. Sein aktuelles Ziel ist es, den afrikanischen Ministerpräsidenten N'mani zu beschützen. Leider wird dieser von einer militanten Gruppe, dem Desperado Enforcement, entführt. Eine absolute Katastrophe, die Raiden nicht verhindern kann. Doch es kommt noch alles wesentlich schlimmer: Raiden kann zwar die Verfolgung aufnehmen, wird aber dabei schwer verletzt, worauf er ein Auge und einen Arm verliert. Die beiden führenden Köpfe Sundowner und Sam schicken N'mani obendrein noch ins Nirwana.

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