Preview - Medieval 2: Total War - Kingdoms : Neue Kampagnen für kluge Taktiker

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Freunde mittelalterlicher Strategiekost konnten sich vor einigen Monaten über 'Medieval 2: Total War' freuen und in dem umfangreichen Epos mächtige Schlachten austragen. Trotz einiger Mankos, die inzwischen zum Großteil per Patch behoben wurden, konnte das Spiel in vielen Magazinen Höchstwertungen erlangen und eine Menge Fans erobern. Im August steht uns nun Nachschub ins Haus. Mit der Erweiterung 'Medieval 2: Total War – Kingdoms' soll das Schlachten-Epos nochmals um einiges aufgeplustert werden.

Auf in die Kreuzzüge

Kernstück des Add-ons sind auf jeden Fall die vier neuen Kampagnen, die allein schon aufgrund der Tatsache, dass sie auf verschiedenen Seiten spielbar sind, für massig Unterhaltung sorgen. Den Anfang macht die Kampagne rund um die Kreuzzüge im Jahre 1174 im Heiligen Land. Mit Jerusalem sowie Antiochien auf der einen und Ägypten, Türkei und Byzanz auf der anderen Seite warten fünf spielbare Fraktionen auf euch. Die recht temporeiche Kampagne bietet unter anderem auch Teamplay-Elemente auf den beiden Seiten und einige spielerische Neuerungen. So können nun permanente Forts und Befestigungen auf der Karte gebaut werden, um Siedlungen und Metropolen zu schützen.

Ein weiteres wichtiges Element sind die neuen Power-Centres, wie zum Beispiel die Stadt Jerusalem selbst. Diese Zentralen der Macht sind Bestandteil der Siegbedingungen der Kampagne und müssen mitunter über eine bestimmte Anzahl an Runden gehalten werden. Die Power-Centres bieten nicht nur die Möglichkeit zum Bau spezifischer Einheiten, sondern können im Falle der Eroberung eines gegnerischen Power-Centres dessen Armee empfindlich schwächen. Garniert wird die Kampagne mit historischen Ereignissen wie der Invasion durch die Mongolen. Aber auch neue Heldencharaktere wie Richard Löwenherz oder Saladin mit jeweils besonderen Fähigkeiten bringen Würze ins Spiel.

Unterwegs in neuen Landen

Neu im Boot ist auch die amerikanische Kampagne, in der gleich sieben spielbare Fraktionen auf euch warten, darunter Spanier, Azteken, Mayas und Apachen. Dabei dreht sich alles um die Ankunft von Cortez. Abhängig von Nachschub aus der fernen Heimat geht es um die Erkundung der neuen Ländereien oder aber die Abwehr des spanischen Eindringens. Aufgrund eher eingeschränkter technischer Mittel und Einheiten ist es wichtig, Allianzen zu bilden oder im Falle der Spanier Prestige im Heimatland zu erringen. Letzteres geschieht durch Eroberungen, die Bekehrung der Einheimischen zum Christentum oder auch die Erfüllung von Aufgaben. Die Unterstützung der spanischen Krone wiederum sichert euren Truppen die dringend nötige Verstärkung.

Die Gegner indes versuchen, durch Allianzen mit befreundeten Stämmen gegen die spanische Gefahr anzutreten und Söldner anzuheuern. Eine sehr interessante Rolle spielen die nordamerikanischen Indianer, die zwar zahlenmäßig stark sind, aber über recht primitive Technologien verfügen. Der Trick dabei ist, dass die Indianer von ihren Gegnern quasi lernen können, indem sie durch Siege an „Technologien“ wie Pferde oder Musketen gelangen. Zudem können sie sich auf den Kriegspfad begeben und erhalten dadurch noch mehr militärische Macht.

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