Preview - Marvel vs. Capcom: Infinite : Kolossale Schlachten zweier Universen

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Mit dem Beinamen Infinite merkt man als aufgeklärter Mensch der aktuellen Popkultur, dass sich die Beat-'em-up-Reihe Marvel vs. Capcom mit dem anstehenden Teil an das Marvel Cinematic Universe rund um die Avengers und Co. anschmiegt. Gleichzeitig nutzt der Prügelexperte Capcom die Gelegenheit zu erzählen, warum es überhaupt zum Aufeinandertreffen der beiden Schwergewichte kommt. In Hamburg bekamen wir die Gelegenheit, mit den ersten Helden und Schurken auf Tuchfühlung zu gehen.

Während sich Ultimate Marvel vs. Capcom 3 noch großer Beliebtheit erfreut, was auch unter anderem an der jüngst veröffentlichten PC-Version liegen kann, schauen die Entwickler von Capcom schon in die Zukunft. Mit Marvel vs. Capcom: Infinite wird die Crossover-Reihe behutsam auf den Kopf gestellt, ohne zu sehr auf den Putz zu hauen. So besinnt sich das Spiel wieder auf die Wurzeln: Anstatt sich wie bei Marvel vs. Capcom 2: New Age of Heroes und (Ultimate) Marvel vs. Capcom 3 auf Dreierteams zu konzentrieren, stehen im neuen Ableger Tag-Team-Auseinandersetzungen im Vordergrund.

Die Freiheit der Zweisamkeit

Allerdings sollt ihr trotz der Zweierteams größere Freiheiten genießen, wenn es darum geht, den Partner einzusetzen. So erklärten die Entwickler in Hamburg, dass Marvel vs. Capcom 3 nur wenig Möglichkeiten bot, die Kämpfer während einer Auseinandersetzung auszutauschen. Für Marvel vs. Capcom: Infinite hat man die meisten Regeln über Bord geworfen, was bedeutet: In so ziemlich jeder Lebenslage lässt sich der aktive Kämpfer austauschen. Vorbei sind die Zeiten, als ihr in einer unendlichen Kombo verdroschen wurdet und tatenlos dabei zusehen musstet. Schickt einfach den Partner via Counter Switching ins Rennen und unterbindet den Angriff des Gegners.

Es macht auch den Eindruck, als würde sich der kommende Marvel-vs.-Capcom-Streich nicht mehr so irrwitzig schnell spielen. Zwar geht die Keilerei nach wie vor flott vonstatten, aber auch Einsteiger sollten so vom etwas reduzierten Effektgewitter nicht erschlagen werden. Nicht falsch verstehen: In Marvel. vs. Capcom: Infinite gibt es trotzdem noch reihenweise absurde Manöver und Aktionen zu bestaunen.

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In bekannter Serientradition geht es zumindest auf den ersten Blick etwas simpler zur Sache, besonders was die Eingaben auf dem Controller angeht. Hämmert ihr viermal die Taste für leichte Schläge, führt ihr eine Kombo aus, die den Gegner am Ende in die Luft katapultiert. Drückt ihr alle Angriffstasten gegen den Uhrzeigersinn, angefangen mit einem leichten Schlag, führt ihr eine weitere umfangreiche Kombo aus. So sollen auch Einsteiger relativ schnell Erfolge feiern.

Trotzdem gibt es für jeden, der sich unter dieser oberflächlichen Schicht ausführlicher mit dem Kampfsystem auseinandersetzen möchte, komplexere Eingaben, die zu stärkeren Angriffen führen. Man darf gespannt sein, ob dieser Balanceakt klappt. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit gingen die Kämpfe leicht von der Hand. Jeder der zwölf Charaktere, die in der frühen Vorschauversion zur Verfügung standen, bestach durch eine eigene Persönlichkeit. Mit Iron Man greift man eher aus der Entfernung an, Hulk ist behäbig und stürzt sich bevorzugt in den Nahkampf. Strider Hiryu hingegen ist so flott, dass man schnell ein paar Treffer landen kann, um dann wieder auf Distanz zu gehen.

Steinewerfer

Komplett neu hingegen ist der Einsatz der Infinity Stones, was endgültig darauf schließen lässt, dass sich das Spiel an das MCU anlehnt, während es in den Comics die Infinity Gems sind. Bevor ein Match beginnt, habt ihr die Wahl aus sechs Infinity Stones, die allesamt einzigartige Fähigkeiten besitzen. Aktuell hat Capcom jedoch nur drei enthüllt: Space, Time und Power Stone.

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