Test - Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis : Mario und Kong laden zum Knobeln ein.

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Zwei der bekanntesten Figuren der Videospielgeschichte treten zum wiederholten Male gegeneinander an. In 'Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis' stehen jedoch die grauen Zellen statt Action im Vordergrund. Wer das Kräftemessen für sich entscheidet und wie gut das Spiel ist, lest ihr im Test.

Knapp drei Jahre ist es jetzt her, da hatte Nintendo das Spiel 'Mario vs. Donkey Kong' für den GameBoy Advance veröffentlicht – mit einigem Erfolg. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Nachfolger auf der Bildfläche erscheint. Dieser steht ab sofort in Form von 'Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis' in den Läden und macht den DS unsicher. Allerdings hat sich gegenüber dem ersten Teil einiges getan – im positiven wie im negativen Sinne.

Der Affe ist wieder los

Die Vorgeschichte ist ebenso unwichtig wie schnell erzählt: Mario und die hübsche Pauline (das Mädel aus früheren 'Donkey Kong'-Spielen) weihen gerade einen neuen Vergnügungspark ein, als plötzlich der bullige Affe Donkey Kong auftaucht, sich die Dame schnappt und auf den höchsten Punkt des Parks verschwindet. Die Aufgabe von Mario und somit euch ist klar: Rettet Pauline um jeden Preis! Zu diesem Zweck steuert ihr jedoch nicht Mario selbst, sondern die so genannten Mini-Marios durch insgesamt 80 abwechslungsreiche Levels. In jedem Abschnitt ist es das Ziel des Spielers, sämtliche Figuren zu einer Tür zu bringen. Allerdings stellen sich ihnen zahlreiche Hindernisse, Fallen und andere Objekte in den Weg. Schon nach wenigen Minuten fühlen sich Kenner der Computer- und Videospielgeschichte enorm an die alten 'Lemmings'-Titel erinnert, bei denen die Entwickler teilweise ziemlich dreist geklaut haben. Die Mini-Marios laufen stur von links nach rechts und halten nur auf Kommando inne.

Berühr mich

Spätestens hier kommt der Touchscreen des DS ins Spiel: Per Stylus gibt man den Mini-Marios den Befehl zum Laufen, Springen oder Umdrehen. Das funktioniert in den meisten Fällen ohne Probleme. Lediglich der schnelle Strich zum Umdrehen wird nicht immer direkt vom System erkannt. Nur wer die Figuren geschickt einsetzt beziehungsweise laufen lässt, meistert die liebevoll inszenierten Levels. Allzu schwer ist das nicht, denn der Schwierigkeitsgrad ist ziemlich niedrig ausgefallen – nach rund fünf Stunden ist Schluss. Zum Glück gibt es jedoch einen halbwegs komfortablen Editor, mit dessen Hilfe ihr neue Levels bauen und diese via Wi-Fi-Verbindung sogar mit euren Freunden austauschen könnt. Eine nette Zugabe, die jedoch nicht ganz über den mageren Umfang hinwegtäuscht. Technisch bewegt sich 'Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis' auf einem guten Niveau: Sowohl die Grafik als auch die Musik samt Sprachausgabe wissen zu gefallen, ohne jedoch unvergessliche Höhepunkte zu setzen.

Fazit

André Linken - Portraitvon André Linken
Wer auf das Jump'n'Run-Element des Vorgängers steht, wird bei 'Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis' etwas enttäuscht. Dennoch ist der ’Lemmings’-Klon ein tolles Spiel, das aber mit einem etwas mageren Umfang zu kämpfen hat.

Überblick

Pro

  • abwechslungsreiche Levels
  • gute Touchscreen-Steuerung
  • niedliche Präsentation
  • Level-Editor

Contra

  • Stylus-Eingabe manchmal zickig
  • zu geringer Umfang

Wertung

  • DS(i)
    76
    %

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