Test - Mario Party 7 : Mario Party 7

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Der alte Party-Hengst Mario lässt es mal wieder krachen: Zusammen mit seinen Freunden lädt er bei der siebten ’Mario Party’ zu spaßigen Mini-Spielen und Brettspiel-Action ein. Ob man die Einladung auf GCN annehmen sollte, erfahrt ihr im Test.

Die ‘Mario Party’-Serie gehört wohl schon zum Bestandteil einer jeden GameCube-Sammlung und hat sich als Garant für spaßige Multiplayer-Partien etabliert. Auch der siebte Teil macht dabei keine große Ausnahme.

Auf ein Neues

Für die wenigen unter euch, die bisher noch keine einzige Episode von ‘Mario Party’ in Händen gehalten haben, hier eine kurze Zusammenfassung: Mit bekannten Figuren aus dem Mario-Universum zieht ihr mit bis zu drei Konkurrenten über riesige Spielbretter, lasst Zufallsereignisse über euch ergehen und nehmt an zahlreichen Mini-Games teil. Ziel einer jeden Partie ist es, mehr Sterne und Münzen als eure Gegenspieler zu sammeln. Letztere erhaltet ihr für das möglichst erfolgreiche Absolvieren der besagten Mini-Games. Hierbei handelt es sich um meist recht kurze Spiele aus den Bereichen Geschicklichkeit oder Action. Dieses Prinzip hat sich in den sechs Vorgängern bereits bewährt und wurde auch in ‘Mario Party 7’ nicht geändert. Insgesamt erwarten euch weit über 80 dieser kurzweiligen Intermezzi. So zeigt ihr unter anderem beim Snowboarden, Steineklopfen oder Laufbandrennen, was alles in euch steckt. Der Gewinner einer jeweiligen Runde räumt am meisten Münzen ab, die er im weiteren Spielverlauf in Bonusgegenstände investieren kann.

Alles Routine?

Doch schnell wird eine der großen Schwächen der Serie deutlich, die sich spätestens nach dem vierten Ableger abzeichnete. So spaßig die Mini-Spiele zusammen mit ein paar Freunden auch sind, so abgelutscht ist deren Aufbau mittlerweile. Zwar haben die Entwickler auch diesmal wieder einige nette Ideen eingebaut, doch irgendwie ähneln sich die Abläufe dann doch wieder. Große Innovationen sucht man vergeblich, da eigentlich alles schon mal da war. Die nötige Abwechslung bringt glücklicherweise das beigelegte Mikrofon ins Geschehen. Sprachkommandos oder vehementes Pusten lassen beispielsweise Ballons anwachsen und heben sich erfreulich von der sonstigen Button-Smasherei ab. Allerdings hat das Mikro manchmal ein paar Aussetzer und das Kabel könnte auch gerne etwas großzügiger bemessen sein. Interessant: Auf Wunsch nehmen nun acht Leute am Partyspaß teil, wobei sich jeweils zwei Mitspieler ein Joypad teilen. Das funktioniert recht gut und sorgt für so manch lustige Streiterei im eigenen Team. Nach wie vor gilt jedoch: Solospieler haben an ‘Mario Party 7’ wenig Spaß.

Etwas mehr, bitte

Ein weiterer Kritikpunkt ist die grafische Präsentation des Geschehens. Sicher, das kunterbunte Treiben sieht insgesamt recht nett und fröhlich aus. Jedoch ist die Optik auf dem Stand von vor rund zwei Jahren stehen geblieben. Mittlerweile könnte man selbst aus dem Cube etwas mehr rausholen, doch die Entwickler belassen es beim Grafikrecycling. Die Musik dudelt nach wie vor angenehm vor sich hin und die wenigen Sprachsamples klingen typisch nach Mario & Co.

Fazit

Gameswelt Redaktion - Portraitvon Gameswelt Redaktion
Auch ‘Mario Party 7’ bringt Spaß in jede gesellige Runde und ist dank der Acht-Spieler-Variante auch für größere Feten geeignet. Wer jedoch den Vorgänger besitzt, kann den neuen Teil getrost im Regal liegen lassen – Solisten sowieso.

Überblick

Pro

  • über 80 Minispiele
  • Acht-Spieler-Modus
  • Mikrofon-Feature
  • mit Freunden ein Heidenspaß

Contra

  • alleine aber ziemlich öde
  • wenig neue Ideen
  • grafischer Stillstand

Wertung

  • GCN
    77
    %

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