Test - Mario Golf: World Tour : Mario macht den Tiger

  • 3DS
Von Kommentieren

Man sieht es Mario nicht direkt an, doch er ist eine echte Sportskanone. In zahlreichen Sportarten hat sich die Nintendo-Ikone schon als Spitzensportler hervorgetan. Jetzt zieht es den Videospielsuperstar und Alleskönner wieder auf das Green. Ob er im neuen Mario Golf: World Tour noch einmal zur Hochform auflaufen kann?

Kenner der früheren Teile finden sich in Mario Golf: World Tour ganz schnell zurecht. Habt ihr bislang noch keines dieser Spiele gespielt? Auch kein Problem. Pilzkopf Toad erweist sich als geduldiger Golflehrer und führt euch Stück für Stück in die Materie des Golfspielens ein. Die beiden Bildschirme des 3DS erweisen sich dabei als großes Plus. Während auf dem oberen Bildschirm der Golfplatz dargestellt wird, dient der untere als Bedienungsfeld. Mit den Flächen könnt ihr bequem alle wichtigen Funktionen des Spiels aufrufen.

Learning by doing

Nach einer langen Wartezeit geht es dann auf den Platz. In der ersten Übung lernt ihr zunächst, die Schlagrichtung anzupassen. Mit dem digitalen Steuerkreuz peilt ihr die grobe Richtung an. Dann werdet ihr in die Vogelperspektive versetzt. Ihr drückt das Kamerasymbol auf dem Touchscreen und schon könnt ihr mit dem Schiebe-Pad den Blickwinkel anpassen. Ist alles zu eurer Zufriedenheit eingestellt, könnt ihr den Schlag ausführen. Es füllt sich eine gelbe Leiste. Hat diese die entsprechende Weite erreicht, genügt ein Knopfdruck und Mario lässt den Ball über den Rasen fliegen.

Für den Start reicht dieses einfache Vorgehen noch aus, doch mit der Zeit solltet ihr euch natürlich auch mit den Feinheiten des Spiels befassen. Um dem Ball einen Spin zu verleihen, wechselt ihr mit der Schaltfläche auf dem Touchscreen in den manuellen Modus. Hier habt ihr deutlich mehr Kontrolle über die Flugbahn des Balles. Genau wie beim automatischen Schlag füllt sich die Schlagleiste von rechts nach links. Ist die gewünschte Weite erreicht, drückt ihr den entsprechenden Knopf. Anschließend sinkt die Leiste dann jedoch wieder. Eure Aufgabe ist es nun, das Panel in einem vorgegebenen Bereich durch Knopfdruck anzuhalten.

Mario Golf: World Tour - Item Shots Trailer
Items können in Mario Golf: World Tour das Zünglein an der Waage sein.

Gelingt euch dies, habt ihr einen kleinen Genauigkeitsvorteil. Misslingt die Aktion, wirkt es sich negativ auf den Schlag aus. Erfolgt der Kontakt zu früh, dann bewegt sich der Ball vom Spieler weg. Bei einem späten Kontakt fliegt der Ball schräg in die andere Flugrichtung. Gutes Timing ist also unbedingt vonnöten. Weiterhin lässt sich genau bestimmen, an welcher Stelle der Golfball getroffen werden soll. Damit könnt ihr die Flugkurve des Balls beeinflussen. Mit dieser Technik lassen sich auch Hindernisse wie Bäume elegant umkurven.

Die Feinheiten des Golfsports

Bei der Landung des Balls ist es zudem wichtig, ob ihr den Ball mit Backspin oder Topspin gespielt habt. Ein Backspin verleiht dem Ball eine Rückwärtsbewegung nach der Landung. Der Topspin lässt ihn in die andere Richtung weiterrollen. Sowohl Topspin als auch Backspin können in zwei unterschiedlich starken Ausprägungen gespielt werden. Klingt anspruchsvoll? Das ist es am Anfang auch. Die Möglichkeiten, sich auf dem Golfplatz in eine gute Position zu bringen, sind vielfältig. Als Einsteiger ist es gar nicht so leicht, sich zurechtzufinden. Doch Mario wäre nicht Mario, wenn man nicht ziemlich schnell in den Spielablauf hineinfinden würde.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel