27.09.2012 - Daniel Gräbner
Physik ist überall
In der jüngsten Vergangenheit hat sich bei der legendären Franchise nur sehr wenig geändert. Wie bei anderen Sportsimulationen, beschränkte man sich bei EA Tiburon eher auf geringfügiges Schrauben als auf große Innovationen. In diesem Jahr soll sich das laut den Entwicklern allerdings ändern und so versprach man noch auf den aktuellen Konsolen ein Madden-Spielerlebnis der nächsten Generation. Dafür soll allem voran die brandneue „Infinity Engine“ sorgen, welche die Intensität des realen American-Football-Sports erstmals auch in einem Videospiel spürbar machen soll. Ähnlich wie bei der „Impact Engine“ von FIFA 12 werden Kollisionen nun physikalisch akkurat berechnet, wodurch deutlich abwechslungsreichere und individuellere Spielszenen entstehen.
Sahen Tacklings und Sacks bisweilen oft sehr ähnlich aus, so gleicht nun kein Zusammenstoß dem anderen. Außerdem macht die neue Engine vor allem Laufspielzüge richtig spannend, da nun schon eine kleine Berührung ausreicht, um den Ballträger zum Straucheln zu bringen. Doch das birgt auch Frustpotential, denn es kommt nicht selten vor, dass man an der Schulter eines Mitspielers hängen bleibt oder über einen Kollegen stolpert.
Zudem hat die neue Technik noch mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen: Obwohl Spielzüge bereits zu Ende sind, stellen sich Spieler gegenseitig das Bein, bleiben beim Aufstehen ineinander hängen oder verbiegen ihre Extremitäten in teils gesundsheitsbedenklichem Ausmaß. FIFA 12 läßt grüßen.
Der Karrieremodus der Madden-Reihe wurde für die diesjährige Ausgabe vollkommen überarbeitet. Unter dem Namen „Connected Careers“ könnt ihr entweder on- oder offline den Posten eines aktuellen oder legendären Coaches, wie Vince Lombardi oder John Madden, einnehmen und dessen Team bis in die Super Bowl führen oder in die Rolle eines einzelnen Spielers schlüpfen. Auch in diesem Fall dürft ihr entscheiden, ob ihr als Hall-of-Famer, gestandener Profi, Rookie oder mit eurem eigenen Gesicht unter dem Helm auf das Feld läuft.
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Kommentare zu Madden NFL 13
Backbreaker war/ist vor allem sehr spaßig! Madden 13 ist, trotz fehlender Konkurrenz, wieder einmal ein sehr guter Titel für Fans geworden. Mich stört persönlich das englische Menü auch nicht, auch wenn es nicht schaden würde, dies optional einzuführen.
Die Kommentatoren sollten weiterhin auf englisch bleiben. Auch wenn ich bei FIFA immer sehnsüchtig darauf warte, bis die niederländischen Kommentatoren nachgereicht werden. DAS will ich aber nicht in einem NFL-Spiel haben. :-D
Guter Test btw.
Definitv.
Ich denke auch immer mit großer Wehmut an NFL 2K5 zurück.
Aber ohne NFL-Lizenz lohnt sich das Projekt für Publisher wohl nicht.
Backbreaker war auch ein Spiel mit Potenzial, ist aber leider auch ziemlich untergegangen.
Viele Grüße,
Jens
Bei Madden habe ich eigentlich die deutsche Sprache immer am wenigsten vermisst. Die Menüs sind recht einfach zu verstehen wenn man die NFL kennt und regelmäßig EPSN guckt. Gutes Spiel, aber es fehlt eindeutig an hochklassiger Konkurrenz. FIFA wäre heute ohne PES auch im Nirgendwo. Ein Football-Game von 2K würde die Sache wieder spannend machen.
Wie bisher ist das Menü auf Englisch.
Kurze Frage:
Gibt's jetzt, aufgrund eines deutschen Releases, auch die Menütexte auf Deutsch? War beim Vorgänger ja leider nicht der Fall...