Preview - Lost Horizon : Gebirgsausflug mit Hindernissen

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Animation Arts haben sich mit den beiden Geheimakte-Abenteuern einen richtig guten Namen im Adventure-Genre gemacht. Da sitzen die Erwartungen für das nächste Werk natürlich verdammt hoch. Lost Horizon soll den Hunger der Fans nach spannenden Geschichten und kniffligen Rätseln stillen. Wir konnten ein weiteres Kapitel der Geschichte aufschlagen und schauen, was es für Fortschritte bei der Entwicklung gibt.

Die Geschichte erinnert ein bisschen an bekannte Abenteuerfilme und spart nicht mit Querverweisen zu einem gewissen Herrn Jones. Fenton Paddock treibt sich als unehrenhaft entlassener Soldat im Hongkong der 30er-Jahre herum und vertreibt sich seine Zeit mit halbseidenen Geschäften und Ärger mit den örtlichen Triaden. Bis er vom britischen Gouverneur und Vater seines besten Freundes Richard gebeten wird, eine verschollene Expedition in Tibet zu suchen.

Diese Bitte kann und will Fenton nicht ablehnen und macht sich zusammen mit der befreundeten Kim auf den Weg in den eisigen Himalaja. Doch der Ärger lässt nicht lange auf sich warten, denn ausgerechnet in den verschneiten Höhen stößt er auf eine deutsche Nazi-Expedition, die auf der Suche nach okkulten Artefakten ist. Der Strudel der Ereignisse bringt nicht nur Fenton und Kim in Lebensgefahr, sondern euch auch auf den Pfad nach dem legendären Shambala, wo eines der größten Geheimnisse der Menschheit vor dem Zugriff der Nazis geschützt werden muss.

Auf nach Tibet!

Was sich in Hongkong so tut, haben wir euch bereits in der damaligen Vorschau geschildert. Das zweite Kapitel, das wir nun anspielen konnten, führt euch nach Tibet. Dort ist einiges los. So müssen sich Kim und Fenton in seiner Maschine dem Angriff eines deutschen Jagdflugzeugs erwehren, Fenton startet eine Rettungsaktion und es gilt, in ein Gipfelkloster und ein Nazi-Lager einzudringen, um dort einen gefangenen englischen Soldaten zu befreien.

Lost Horizon - Trailer
Deep Silver hat heute den ersten Trailer zum kommenden PC-Titel Lost Horizon veröffentlicht, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Die Geschichte wird vor allem anhand von langen, teilweise etwas ausufernden Dialogen gut erzählt. Hinzu kommen gelegentliche Zwischensequenzen, die etwas Tempo in die Angelegenheit bringen. Wie bei deutschen Adventures fast schon an der Tagesordnung überzeugt hier vor allem die Sprachausgabe, bei der mehr als nur eine bekannte Stimme zu entdecken ist. Einziger Wermutstropfen ist die Stimme von Kim, die recht hoch und zickig klingt und bei den langen Dialogen schon ein wenig die Nerven strapaziert. Dafür versöhnt die filmreife Hintergrundmusik.

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