17.07.2012 - Yves Günther
Mit dem unscheinbaren 2-D-Hüpfspiel Limbo begeisterte der dänische Entwickler Playdead nicht nur Felix, sondern auch über eine Million Spieler. Zuerst 2010 auf der Xbox 360, nach Ablauf der Exklusivität dann auch auf PC und PlayStation 3.
Dabei hätte alles ganz anders kommen können, wie Pete Smith, Executive Producer bei Sony Computer Entertainment, auf der Develop-Konferenz verriet. Ursprünglich wollte Sony den Titel exklusiv auf die PlayStation 3 bringen, dieses Vorhaben scheiterte jedoch daran, dass Sony die Rechte an der Marke für sich beanspruchen wollte. Für Playdead war das jedoch keine Option.
"Es gibt klare Vorteile, seine Marke zu behalten, aber auch, sie aufzugeben: man kann viel eher einen Deal abschließen. Denkt dran: 100 Prozent von nichts ist immer noch nichts. Ein Publisher ist sehr viel eher bereit, sich Marketing und Merchandising zu widmen, wenn sie die Marke besitzen", erklärte Smith bei seinem Vortrag auf der Konferenz. "Manchmal ist alles, was wir wollen, Schutz, sodass [die Entwickler] nicht das Spiel machen, es beenden und dann zu einem unserer Rivalen gehen."
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Kommentare zu Limbo
Für mich stellt sich nur die Frage, wann kommt limbo 2 endlich?
... nur gut, dass die Entwickler hier nicht eingeknickt sind. Limbo dürfte ja nun auch ohne Exklusiv-Deal genug Geld eingespielt haben.