Test - LEGO Worlds : Minecraft trifft auf Plastiksteine

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Greift zu, wenn...

… ihr eine gelungene Mischung aus LEGO und Minecraft sucht.

Spart es euch, wenn...

… ihr einen tief greifenden Story-Modus sucht oder keine fummelige Bedienung toleriert.

Fazit

André Linken - Portraitvon André Linken
Der (nicht ganz) große Wurf

LEGO und Minecraft – das passt einfach zusammen. Das wussten wir schon vorher. Doch LEGO Worlds zeigt jetzt nochmals auf charmante Art und Weise, wie toll das Genre der Sandbox-Spiele und die Plastiksteine miteinander harmonieren. Wer sich einmal auf die liebevoll inszenierte Welt eingelassen hat, kommt so schnell nicht mehr von ihr weg.

Umso ärgerlicher ist es, dass uns die Entwickler von TT Games einige unnötige Knüppel zwischen die Beine werfen. Warum müssen wir uns zunächst durch die Story-Missionen kämpfen, wenn wir eigentlich nur bauen wollen? Warum ist gerade beim besagten Bau die Bedienung mitunter ziemlich fummelig?

Nicht falsch verstehen: Wirklich schlecht sind weder die Steuerung noch der Story-Modus – wirklich gut aber eben auch nicht. So bleibt letztendlich ein leicht fader Beigeschmack, der den Spaß jedoch nur leicht zu trüben vermag. Bedenkt man dann noch den niedrigen Preis von LEGO Worlds, können wir eigentlich LEGO-Fans nur zum Kauf raten – und nicht nur denen.

Überblick

Pro

  • liebevoll gestaltete Spielwelten
  • tolle Umsetzung des LEGO-Gefühls
  • prinzipiell intuitive Steuerung
  • enorm große Auswahl an Bausteinen
  • kooperativer Multiplayer-Modus
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • man wird zu Story-Missionen quasi gezwungen
  • Bedienung gerade beim Bauen mitunter etwas fummelig
  • Aufgaben meist wenig herausfordernd
  • auf Dauer zu wenig Abwechslung

Awards

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