Test - Largo Winch: Empire under Threat : Largo Winch: Empire under Threat

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Fans von klassischen Adventure-Spielen kommen heutzutage leider kaum noch auf ihre Kosten. Nicht zuletzt durch die fortgeschrittene Technik setzen die Entwickler mittlerweile nämlich eher auf Action als auf altbewährte Denkeinlagen. 'Largo Winch: Empire under threat' darf sich aber durchaus zu den Adventures zählen und erscheint bald auf allen Konsolen. Ob sich Adventure-Fans nun freuen dürfen und demnächst ihren Händler aufsuchen sollten, erfahrt ihr in diesem Review.

Largo Winch: Empire under Threat
Auf dieser Pressekonferenz beginnt das Abenteuer.

Ein gefährliches Erbe
Als eines Tages mit Nerio Winch nicht nur der bisherige Präsident der milliardenschweren W-Gruppe sondern auch der Vater von Largo Winch auf mysteriöse Art und Weise verstarb, sollte Largo ein Erbe antreten, das sein Leben für immer verändern sollte. So wurde der charmante Frauenheld über Nacht zum Hauptaktionär der milliardenschweren W-Gruppe und sollte fortan alle wichtigen Entscheidungen über das Unternehmen treffen, was sich nicht gerade als einfach erweisen sollte.

Largo Winch: Empire under Threat
In der eisigen Kälte Russlands.

Natürlich geht es bei den Geschichten um Largo Winch aber nicht nur um die Leitung eines riesigen Unternehmens, schließlich darf auch die Action nicht zu kurz kommen. Daher steht der dynamische Held immer wieder der einen oder anderen Bedrohung gegenüber, die er selber auf spektakuläre Art und Weise aus der Welt schaffen muss. Selbstverständlich stehen ihm dabei einige Verbündete zur Seite, die zwar größtenteils den üblichen Klischees entsprechen, aber dennoch markante Persönlichkeiten darstellen. So ist die hübsche Joy Arden beispielsweise immer zur Stelle, wenn es gerade brenzlig wird und knallharte Action angesagt ist, während sich der Computerspezialist und Ex-KGB-Agent Georgy Kerenskey um Probleme technischer Natur kümmert. Largos Kumpel Simon Ovronnaz hingegen beschäftigt sich ausgesprochen gerne mit dem anderen Geschlecht und stellt Largos engsten Vertrauten dar.

Largo Winch: Empire under Threat
Hier müsst ihr euch als Hacker beweisen.

Genmanipulierter Raps, Bombendrohungen und heiße Romanzen
Das eben erklärte Grundszenario findet natürlich auch beim Spiel rund um Largo Winch Verwendung, wird aber noch um eine eigens für das Spiel entwickelte Story erweitert. So beginnt alles ganz harmlos mit einer Pressekonferenz, auf der Largo Details zu einer Hilfsaktion verkündet, die den kleinen und armen Staat Drinavia unterstützen soll. Während bei der Pressekonferenz alles nach Plan verläuft, endet die Party danach in einer kleinen Katastrophe. Um diese Einleitung in die Geschichte von 'Largo Winch: Empire under threat', die gleichzeitig auch den Anfang des Spiels darstellt, abzukürzen: In einem Labor der W-Gruppe in Mexiko wurde genmanipulierter Raps hergestellt, der dann aber auf mysteriöse Weise bei einem Einbruch verschwand. Zudem kamen zwei Wachmänner ums Leben und einer der Wissenschaftler des Labors verschwand spurlos. Aber nicht nur im fernen Mexiko scheint etwas im Busch zu sein. Plötzlich geht im Hotel eine Bombendrohung ein, in deren Chaos dann wichtige Dokumente zu den Vorkommnissen in Mexiko verschwinden. Glücklicherweise kann sich Largo Kopien dieser Unterlagen sichern, die ihn dann allerdings noch neugieriger machen als zuvor. Die Folge davon ist ein Flug nach Mexiko, wo Largo weitere Informationen sammeln kann, um schließlich auf die Spur der geheimnisvollen Räuber zu kommen.

 

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