Test - Lara Croft und der Tempel des Osiris : Vier gewinnt!

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Lara Croft ist zum zweiten mal außerhalb der Tomb-Raider-Reihe unterwegs. Der Nachfolger von Guardians of the Light erfindet das Rad nicht komplett neu, besinnt sich aber auf seine Stärken und feilt an alten Problemen. Wir haben uns den zweiten Teil des isometrischen Action-Adventures genauer angeschaut und uns im alten Ägypten mit allerlei Rätseln auseinandergesetzt.

Wie im Vorgänger orientiert sich Lara Croft und der Tempel des Osiris an echten Mythen und strickt um sie herum eine eigene Geschichte. Wie der Name schon verrät, geht es dieses Mal um den ägyptischen Osiris-Mythos. Ihr spielt entweder als Lara selbst, als ihr Konkurrent Carter Bell oder als eine der Gottheiten Isis und Horus. Gemeinsam versuchen die vier, mithilfe des Stabs des Osiris den bösen Gott Set aufzuhalten.

Set hat sich im Tempel des Osiris eingeschlossen. Um den Weg zu ihm zu öffnen, müsst ihr Teile einer Osiris-Statue sammeln. Das reicht schon als Motivation, mehr Geschichte braucht Lara Croft und der Tempel des Osiris nicht. Zwar werden immer wieder im Verlauf des Spiels kleine, gezeichnete Zwischensequenzen eingespielt, die sind aber wegen der leider recht lustlos wirkenden deutschen Synchronisation nicht sonderlich spannend.

Action und Rätsel

Das grundsätzliche Spielprinzip hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht großartig geändert. Ihr spielt Lara und ihre Begleiter in der Isoperspektive und schießt und springt durch verschiedene Passagen. Vom Ausgangspunkt, dem Schrein des Osiris, gelangt ihr in verschiedene Gräber, wo ihr Teile der Osiris-Statue findet. Dort klettert ihr mit Seilen an Wänden hoch, sprengt mit Bomben Löcher im Boden auf und aktiviert Schalter, um verschiedenste Mechanismen auszulösen. Neu ist dieses Mal der Stab des Osiris, mit dem Plattformen bewegt oder Objekte wie Zeitbomben oder Zahnräder verlangsamt werden.

Lara Croft und der Tempel des Osiris - Launch Trailer
In Kürze erscheint Lara Croft und der Tempel des Osiris; wir haben den passenden Launch-Trailer.

Die Kombination all dieser Elemente ermöglicht gerade im späteren Spielverlauf komplexe Rätsel, die sowohl Geschick als auch eine Portion Grips benötigen. Im Vergleich zum Vorgänger sind einige Passagen kniffliger, da sie ein hohes Maß an Geschicklichkeit benötigen. Nicht selten stehen für Sprünge nur kleine Plattformen zur Verfügung, die sehr genau getroffen werden müssen. Dadurch kommt es häufiger vor, dass man einen Abschnitt zwar vom Prinzip her genau verstanden hat, dann aber durch einen falschen Sprung doch das Zeitliche segnet.

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