Preview - Kirby Star Allies : Knutschkugel auf Koop-Tour

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Vergesst Mario, vergesst Donkey Kong, vergesst Samus Aran. Der sympathischste Nintendo-Charakter ist und bleibt Kirby! Um das festzustellen, genügt ein Blick auf Kirby Star Allies – es sieht so wunderbar knuffig und putzig aus. Und das alles gibt’s erstmals in HD-Auflösung.

Bunt und in Farbe präsentiert sich das neueste Kirby-Abenteuer, das einmal mehr von HAL Laboratory entwickelt wird. Die japanischen Entwickler verstehen ihr Handwerk nach wie vor: Kirby Star Allies sieht mit seinen kräftigen Farben und putzig animierten Figuren einfach herzallerliebst aus. Zum Thema Steuerung muss man eigentlich nichts sagen, und wenn doch, dann nur, dass sie hervorragend ist.

Wie eingangs erwähnt, ist der süße Vielfraß nicht allein unterwegs. Ihm zur Seite stehen bis zu drei Kumpane, die er auf besondere Art und Weise rekrutiert: mit Liebe. Auf Knopfdruck wirft Kirby ein rosafarbenes Herz, um Sharpe Knight, Leo Loder, Waddle Doo und andere Gesellen zu seinen Partnern zu machen. Spielt ihr solo, übernimmt die KI deren Kontrolle, was prima funktioniert. Doch richtig los geht die Party erst, wenn mindestens ein Mitspieler dazukommt. Selbstverständlich dürft ihr allein wie kooperativ jederzeit zwischen den Figuren wechseln. Schließlich möchte doch jeder einmal Kirby sein ...

Teamwork ist Trumpf

Das Jump 'n' Run mischt gekonnt alte und neue Spielmechaniken. Während natürlich viel gerannt und gesprungen wird, nehmen die verschiedenen Fähigkeiten der Charaktere eine zentrale Rolle ein. Kirby macht es gewohnt klassisch – nämlich mit dem Mund. Er saugt Gegner ein und übernimmt auf diese Weise ihre Besonderheiten, darunter Schwerthieb, Bumerang oder Jo-Jo. So weit, so bekannt. Allerdings müsst ihr die Fähigkeiten aller Figuren nutzen und miteinander kombinieren. Wie wäre es also mit einem brennenden Schwert? Lasst dazu einfach den feurigen Leo Loder Kirbys Säbel anzünden und schon geht es heiß her. Es klappt aber auch umgekehrt: Besonders coole Kameraden frieren Waddle Dees und Co. mit ihrem eiskalten Atem ein.

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Fähigkeiten löst ihr regelmäßig kleine Rätsel und Geschicklichkeitsaufgaben. Beispielsweise soll eine Ladung explosiver Fässer zur Detonation gebracht werden, jedoch führt die entsprechende Lunte unter einem Wasserfall hindurch. Während ein Freund mit seiner Eisfertigkeit das Nass einfriert, entzündet Feuer-Kirby die Lunte. Danach steht einem zünftigen Knall nichts mehr im Weg. Alternativ könnte aber auch jemand einen Schirm aufspannen und damit für trockene Verhältnisse sorgen. Bei vier Spielern auf dem Bildschirm geht es dabei zuweilen leicht chaotisch zu, weil alles hin und her wuselt und sich die Figuren gegenseitig verdecken.

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Böser Baum!

Was wäre ein Kirby ohne Endbosse? Am Ende des Waldgebietes bittet darum ein alter Bekannter zum Tanz: Der Baum Whispy Woods lässt Äpfel aus seinen Wipfeln regnen und pustet giftige Wolken auf Team Kirby. Doch der geballten Power der Truppe hat der grüne Geselle wenig entgegenzusetzen.

Deutlich mehr auf der Pfanne hat König Dedede. Kirbys Erzfeind stellt sich am Ende der zweiten Stage, einer schummrig-schicken Höhle, der Truppe entgegen. Er wirbelt herum und wächst buchstäblich über sich hinaus. Wie gut, dass die Star Allies auch Teamattacken im Repertoire haben. Da packt ein Kamerad den anderen und wirft ihn kreuz und quer durch die Arena – das sieht nicht nur schick aus, sondern richtet auch ordentlich Schaden an.

Jäger und Sammler kommen in Kirby Star Allies ebenfalls auf ihre Kosten: Sie sammeln zahlreiche Sterne ein und halten Ausschau nach versteckten Puzzleteilen, die zwischen den Levels große Bilder vervollständigen.

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