03.07.2012 - Nina Schild
Nach der Zerstörung des „Herzlosen“ und des „Niemands“ findet Bösewicht Xehanort zu seiner wahren Gestalt zurück. Um ihn zu vernichten, sollen Sora und Riku sich als wahre Schlüsselschwertmeister beweisen und werden von König Micky und dem Zauberer Yen Sid zunächst auf die Inseln des Schicksals geschickt. Ihr steuert die beiden Helden durch sieben verschiedene Welten, darunter das Glockenreich von Notre Dame, das Raster von Tron: Legacy oder das Land der Musketiere. In der vertrauten Stadt Traverse gibt es gleich zu Beginn ein unerwartetes Wiedersehen mit einigen Charakteren aus dem kultigen Square-Enix-Titel The World Ends With You. Neku, Shiki, Joshua, Beat und Rhyme spielen eine mysteriöse Rolle in der ohnehin sehr verstrickten Geschichte.
Haupthandlungsort von Kingdom Hearts 3D sind die Schlafenden Welten. Nach der Herzlosenbedrohung und der Vernichtung Ansems sind einige Welten im Schlaf versunken. Eure Meisteraufgabe besteht darin, diese Orte wiederzuerwecken. In diesen Bereichen werdet ihr Bekanntschaft mit den knuffigen Traumfängern machen, die hier anstatt der Herzlosen ihr Unwesen treiben, euch aber auch kameradschaftlich zur Seite stehen können. Anhand der Farbgebung lassen sich diese als gutmütige Spirits oder böse Albträume identifizieren. Als Begleiter gewonnen dürft ihr sie sogar in Nintendogs-Manier via Touchscreen hätscheln und herzen. Im späteren Spielverlauf könnt ihr sie miteinander zu anderen Kreaturen verbinden.
Eine starke Bindung zu euren Spirits verbessert ihre Fähigkeiten, die vonnöten sind, um euch im Kampf zur Seite zu stehen. Auf diese Kameradschaften seid ihr in Kingdom Hearts 3D auch wirklich angewiesen, denn die beiden Helden sind weit auseinandergerissen geworden. Während Sora stellenweise von seinen alten Kameraden Donald und Goofy begleitet wird, muss Riku sich ganz alleine durchschlagen. Das sogenannte Drop-System entscheidet über die aktiven Spielabschnitte mit den jeweiligen Charakteren. Leert sich die Drop-Anzeige mit der Zeit, wechselt das Szenario automatisch. Durch das Besiegen von Traumfängern füllt ihr die Leiste auf, um das Zeitfenster schrittweise zu vergrößern. Nur an Speicherpunkten könnt ihr bewusst zwischen Riku und Sora wechseln.
Für die Reise zwischen den Welten wurde ein neues Minispiel eingeführt, bei dem ihr im freien Fall Hindernissen und Gegnern ausweicht und dabei eine bestimmte Anzahl Sterne einsammeln müsst. Ebenfalls neu ist das Flowmotion-System, durch das ihr parkourartig durch die Welten gleitet und dabei mit flüssig ausführbaren Kombos eure Gegner plattmacht. Mit Schwung hangelt ihr euch von Laternenmast zu Laternenmast oder rutscht lässig lange Geländer herunter. Das Kampfsystem beruht auf dem aus der PSP-Version Birth by Sleep bekannten Command Deck, durch das ihr die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere individuell anordnen könnt.
Optisch kann es Kingdom Hearts 3D locker mit dem für die PlayStation 2 erschienenen zweiten Teil der Saga aufnehmen und wirkt sogar noch ein wenig flüssiger. Ein deutlicher Qualitätsunterschied ist im Vergleich zu den für den Standard-DS entwickelten Ablegern zu sehen. Die Hintergründe und Welten sind wie gewohnt liebevoll und detailliert gestaltet und die (englischen) Dialoge machen einen guten Eindruck. Der mitreißende Soundtrack rundet das sehr hohe Qualitätsniveau der Vorschauversion stimmungsvoll ab. Außerdem lässt sich die Kamera mit dem optionalen Circle Pad Pro steuern, was jedoch mit der uns vorliegenden Version noch nicht funktionierte. weiter...
Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance
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Bekannte Synchronsprecher mit an Bord [1]
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Im Juli auch in Europa
Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance - Review [1]
Die neue Episode für den Nintendo 3DS knüpft an alte Traditionen an, will aber auch mit neuen Elementen punkten.
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Kommentare zu Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance
"Free Flow" klingt sehr nach Parkour-Modus, also meine ich den...
Vermutlich meinst du die Steuerung im Parkour-Modus? Die ist wirklich ein wenig gewöhnungsbedürftig oder meinst du im Kampf?
O
Habe zwar noch nie ein Kingdom Hearts gespielt (auch mangels PS2), aber Dream Drop Distance spricht mich irgendwie schon an, auch nach dieser schönen Preview. Aber die Steuerung fand ich in der spielbaren Demo ziemlich doof