Komplettlösung - Kingdom Come: Deliverance : Komplettlösung: Alle Hauptquests und Nebenquests inkl. Tipps im Walkthrough

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Kingdom Come: Deliverance Komplettlösung - Wasser oder Scheiße

Der Vogt hat massig Arbeit zu vergeben – also nicht an euch, sondern an die anderen Flüchtlinge aus Skalitz. Ihr sollt euch “nur“ darum kümmern, wer für welchen Job am ehesten geeignet wäre. Allerdings beschränken sich die Angebote auf das Tragen von Wasser und das Leeren von Latrinen. Entsprechend schwierig ist es, die potenziellen Helfer für eine Arbeit zu überzeugen.

Steuert am besten zuerst den Händler Konrad Hagen bei der B-Markierung an, für den ihr obendrein eine eigene Köchin auftreiben sollt. Ihr könnt nach seinen genauen Wünschen fragen, wobei er am liebsten eine Haushälterin mit Allround-Fähigkeiten hätte, die mehr als nur gutes Essen zubereiten kann. Wenigstens muss die Gute nicht hübsch sondern einfach nur praktisch sein.

Eure nächste Anlaufstation ist der Bettler Alex bei der A-Markierung, der viele Flüchtlinge aus Skalitz kennt. Er ist nicht begeistert über die Jobvorschläge des Vogts und bezeichnet ihn deshalb als Schinder. Bittet ihn trotzdem um Hilfe und er verspricht alle arbeitswilligen Leute zum Hof des Rathauses zu schicken. Fragt ihn überdies, ob er eine gute Köchin kennt, und er schlägt die Haushälterin Agnes vor, die sich in der Kirche aufhalte.

Wasser oder Scheiße (Köchin finden)

Begebt euch am besten sofort zur Kirche und redet mit Agnes. Sie bestätigt eine gute Köchin zu sein, jedoch wäre sie eigentlich bereits beschäftigt. Sie sei nämlich die Haushälterin von Pater Franziskus, gleichwohl der nach dem Überfall auf Skalitz geflohen sei und seither nicht mehr zurückgekehrt wäre. Euch stehen nun zwei Möglichkeiten zur Verfügung, wie ihr das Problem löst:

Ihr behauptet einfach, dass Franziskus keine Haushälterin mehr benötigt. Agnes ist sogleich hellhörig und will wissen, warum und weshalb. Es reicht aus, wenn ihr sie im Dunkeln lasst und behauptet, dass ihr nichts sagen dürft. Daraufhin ist sie bereit, bei Händler Hagen als Haushälterin anzufangen.

Fragt Agnes, was mit dem Pfarrer los sei. Sie nötigt euch daraufhin, ihn in Sasau aufzusuchen und mit ihm zu reden. In dem Fall müsst ihr eine kleine Reise in Kauf nehmen, wofür ihr zurück zur Mühle kehrt und über die Brücke im Nordosten reitet. Danach steuert ihr die Stadt ganz im Westen des Landes an und müsst auf eurem Weg mit dem einen oder anderen Banditen rechnen. Dabei ist es euch überlassen, ob ihr kämpft oder einfach an ihnen vorbeireitet.

In Sasau steuert ihr die Zielmarkierung an und redet mit Pater Franziskus über Agnes. Kehrt zu eben dieser zurück und berichtet ihr. Sie sieht daraufhin ein, dass er nicht mehr zurückkehrt und sie für Händler Hagen arbeiten kann.

Unterm Strich raten wir zur ersten Option! Die zweite verschafft euch keinen weiteren Vorteil und kostet einfach nur mehr Zeit.

Wasser oder Scheiße (Arbeiter zuteilen)

Kommen wir zu den Flüchtlingen, die Alex zum Platz vor dem Rathaus geschickt hat: Gemeint ist der Bereich vor dem Eingang der Schneiderei, wo sich ungefähr sechs Stunden nach eurem Gespräch mit Alex ein halbes Dutzend arbeitswillige Männer und eine Frau tummeln. Ihr könnt unabhängig voneinander mit ihnen reden und mit ihnen über ihre Arbeitswünsche diskutieren. Zudem könnt ihr sie nach einer Belohnung fragen, die ihr von ihnen nach einer erfolgreichen Zuteilung erhaltet.

Felsen: Felsen ist ein gelernter Bergarbeiter und wäre bereit, Wasser zu tragen. Fragt als Erstes nach der Belohnung, die er euch geben könne. Daraufhin verrät er euch sogleich den Standort von ein paar Silberminen.

Weil euch Felsen somit bereits mehr oder weniger belohnt hat, schlagt ihr frech vor, er könne doch die Latrinen leeren. Macht ihm die Drecksarbeit schmackhaft, indem ihr den doppelten Lohn versprecht, den er im Vergleich zu den Wasserträgern erhält.

Felsen ist nicht abgeneigt von der Idee, aber nach wie vor skeptisch. Er befürchtet nämlich, als abgestempelter Scheißeträger nie wieder in einer Mine arbeiten zu dürfen. Daraufhin könnt ihr beliebig of eure Redekunst euer Charisma einsetzen, um ihn zu überzeugen. Sollte euer erster Versuch nicht erfolgreich sein, dann redet einfach noch einmal mit ihm und wählt eine andere Dialogoption.

Nebenbei erfahrt ihr, dass Felsen verletzt ist und eigentlich gar nicht für eine körperliche Arbeit geeignet wäre. Er winkt zwar ab, dass die Verletzung nur halb so wild sei. Doch ihr solltet lieber auf Nummer sicher gehen, in der Apotheke einen Ringelblumen-Aufguss besorgen und ihm geben.

Bartek: Bartek ist nicht besonders gesprächig und sichtlich der unmotivierteste Arbeiter, der auf dem Platz steht. Er hat auch nie wirklich gearbeitet und nur mal so nebenbei seinem Vater ausgeholfen. Er lässt sich deshalb auch nur auf das Tragen von Wasser ein und ist eigentlich gar nicht scharf auf den Job. In Wahrheit habe seine Mutter ihn darauf angesetzt. Entsprechend bietet er euch auch keine Belohnung an, falls ihr ihm einen Job zuteilt.

Antonia: Antonia möchte ebenfalls als Wasserträgerin arbeiten. Sie sei zwar eine Frau, aber habe einen kranken Mann zu versorgen. Auch nach mehrmaligen Nachfragen ist sie nicht dazu bereit, den Job als Köchin zu übernehmen – dazu sei sie einfach nicht talentiert genug. Fragt deshalb, was ihrem Mann fehlt, und versprecht mit dem Vogt über ihre Situation zu reden.

Pickel: Pickel stellt sich euch als Schürfer, Hofknecht und Bediensteter vor und möchte nur Wasser tragen. Fragt ihn, was er euch beim Beschaffen eines Jobs gibt, und er verspricht euch ein Stück eines Schwertes, das dem König von Saba gehört haben soll.

Tonda: Tonda war Minenarbeiter und ist besonders stark. Auf die Frage hin, ob er die Latrinen leeren könne, droht er euch gleich mit Prügel. Auch der Vorschlag, er könne als Wachmann anfangen, stoßt auf taube Ohren.

Solltet ihr ihn nach einer Belohnung fragen, die er euch beim Erhalt des Jobs gibt, dann schlägt er eine Übungsstunde vor. Demnach kann er euch zeigen, wie man einen Mann mit einem Schlag umhaut. Hört sich interessant an...

Kornelius: Nachdem ihr bereits mit einigen Berg- und Minenarbeitern geplaudert habt, kommt nun auch noch ein Minenbesitzer zu Wort. Kornelius möchte ebenfalls Wasser tragen, obwohl er kaum körperliche Arbeit in seinem Leben verrichtet hat. Die Latrinenarbeit schließt er verbal aus, allerdings kommt er bei der Erwähnung der doppelten Bezahlung sichtlich ins Grübeln. Als Belohnung verspricht er für euch ein gutes Wort beim Schmied einzulegen, so dass der seine Preise für euch senkt.

Begebt euch abschließend zum Vogt und teilt drei Arbeiter zum Wassertragen und zwei zum Latrinendienst ein. Wir haben Pickel, Tonda und Antonia zu Wasser- und Felsen sowie Kornelius zu Scheißeträgern gemacht. Bartek ging bei uns deshalb leer aus, weil er sowieso nicht besonders motiviert aussieht und es wohl auch am wenigsten nötig hat.

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