17.08.2011 - Martin Steiner
Geduld, junger Padawan. Das Motto von Yoda gilt auch für Kinect Star Wars und wer ein echter Jedi sein will, sollte zuerst mal die grundlegenden Techniken erlernen. Dies geschieht mit dem Tutorial, in dem eine holografische Figur die auszuführenden Bewegungen anzeigt. Mit seitlich ausgestreckter rechter Hand ergreift der Nachwuchssternenkrieger das Lichtschwert, um danach mit wildem Fuchteln von Droiden abgeschossene Laserprojektile abzuwehren. Um zum nächsten Gegner zu stürmen, reicht es, wenn ihr euch einmal kurz bückt. Im Nahkampf sind neben Attacken mit dem Lichtschwert auch Fußtritte ziemlich effektiv.
Der Hauptmodus heißt "Jedi Adventure" und verfolgt die Geschichte der beiden Protagonisten. Der Titel lässt sich hier wahlweise mit einem weiteren Mitspieler vor der Kinect-Kamera oder mit einem KI-Begleiter absolvieren. Hier heißt es dann auch mal, mittels Hüpfens auf eine andere Plattform zu springen oder mit ausgestreckten Händen und der Telekinesefähigkeit Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die Steuerung erkennt die Bewegungen relativ genau. Während unserer Anspielsitzung streikte Kinect aber auch einige Male und musste neu eingestellt werden, indem wir die Hand vor die Kamera hielten.
Erstmals stellten die Entwickler in Köln den Modus "Rancor Rampage" vor. Darin könnt ihr mit einem riesigen, hässlichen Monster die Stadt Mos Eisley plattmachen. Dafür habt ihr drei Minuten Zeit und müsst dabei möglichste viele Punkte sammeln. Die kleinen Aufträge sind dabei relativ unmissverständlich. Etwa wenn es darum geht, zehn Zivilisten zu töten oder drei Leute zu zerquetschen – die USK wird's freuen. Im Verlauf des Spiels gesellen sich auch Droiden und sogar TIE-Fighter dazu, die ihr mit den Händen vom Himmel klatschen könnt.
Während des Spiels läuft ein Kombozähler mit, der die Punktzahl vervielfacht, solange das Monster konstante Zerstörung anrichtet. Dabei ist es egal, ob es ein paar Einwohner von Mos Eisley erwischt oder ob mittels eines Faustschlags ein ganzes Gebäude zum Einsturz gebracht wird. Zum Ende einer Runde bekommt ihr für den Zerstörungseinsatz zwischen einem und fünf Sterne. Und es wird die Anzahl der kleinen Nebenmissionen, die ihr abgeschlossen habt, angezeigt sowie zu wie viel Prozent ihr Mos Eisley dem Erdboden gleichgemacht habt.
Grafisch bleibt Kinect Star Wars noch einiges schuldig. Die Laserstrahlen wirkten kantig und viele Gebäudeoberflächen oder Böden litten an akutem Texturmangel. Dafür vermochten die Spiegelungen, etwa auf einem Glasboden, zu gefallen. Trotzdem würde es dem Spiel bestimmt nicht schaden, wenn die Designer nochmals kräftig in den Farbtopf greifen. weiter...
Von Casual-Games und Mass Effect 3 [1]
Kommt im April auch als Konsolen-Bundle
Kommt nicht mehr in diesem Jahr
Kinect Star Wars - The Rancor in the Wild Trailer
Der Rancor in Aktion
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Kommentare zu Kinect Star Wars
Sehe es ähnlich wie xRAZORx.
Gerade Kinect ist in meinen Augen noch total unausgereift. Move und die Wiimote haben wenigstens noch genügend Buttons um diese unprezise Steuerung damit zu unterstütztn. Und vor allem kann man mit den anderen Beiden Steuerungen immer noch klassisch spielen halt mit etwas "move" Support. Spielt aber mal mit der Kinect Steuerung ein Beat em up, Egoshooter oder was auch immer...
so meinte ich das ja garnicht. man darf sich natürlich kritisch äußern, versteht sich von selbst. mir sind nur deine kommentare bereits vorher aufgefallen bezüglich kinect..
Ich schreibe nicht oft meine Meinung über Kinect und Move, wenn aber gerade JETZT ein Spiel wie Star Wars Kinect auf der gamescom Thema in einer News ist darf man wohl noch seine Meinung dazu schreiben. Wenn jeder nur noch einen Beitrag schreibt wenn er zum Thema positiv gestimmt ist wären die Foren wohl sehr .... seltsam.
jedes mal die immer gleichen kommentare von manchen usern.. "kinect ist doof, ich zocke lieber mit gamepad, garnicht relevant für mich"
das ist wie sich haufenweise youtube videos übers schminken anzusehen und jedes mal einen comment drunter zu setzen
"ich bin ein kerl, mich interessieren diese videos überhaupt garnich."
da fragt man sich doch, was wohl überflüssig ist
Bei Kinect und Move hat man einfach das Gefühl dass die Steuerung aufgesetzt wirkt und nicht "real". Und mit einem Pad oder M/T hat man auch nicht das Gefühl dass es "real" wirkt aber es funktioniert halt schneller, genauer und besser. Deswegen ist dieses ganze Bewegungs-Zeugs für mich vollkommen überflüssig.
Auch das ist richtig. Das trifft aber leider auch auf alle anderen Dinge zu: Bücher, Soziale Netzwerke, Arbeit, Universtitätsstudiengänge...
Ich würde mal infam behaupten: Die Gesellschaft ändert sich gerade im Moment. Die Menschen arbeiten immer mehr und verdienen immer weniger. Ferner lebt jeder in seiner eigenen Welt und soziale Kontakte werden digitalisiert. Gesellschaftsspiele werden bedeutungslos und weichen Online Games. Und zum Sport brauche ich demnächst auch nicht mehr raus zu gehen: Wii und Kinect sei dank.
Die Frage ist nur, ob wir das schlecht oder gut finden. Und da wir ja eine tolerante Gesellschaft sind, muss das schon jeder individuell selber entscheiden.
Um abzuschalten (ich bin Fachidiot an einer Uni), lese ich Bücher oder spiele PC- Spiele. Und Abschalten geht mit dem Ausblenden der Realität irgendwie doch einher oder?
hmm... man könnte meinen man beträte eine neue Dimension mit diesem Kinect Zeug. Realitätsverlust inbegriffen.
Stimme den Vorrednern zu. Darüber hinaus ist es zu unausgereift. Wenn ich auf der WII zum Beispiel Tiger Woods mit der neuen WII+ Steuerung spiele, dann hat das mit dem echten Golfschwung fast nichts zu tun. Teilweise ist die Steuerung auch zu unintuitiv und fummelig.
Ich will ein Spiel bei dem die Kamera alle meine Bewegungen erkennt. Dann würde mich das schon ansprechen als Jedi auf Sith Jagt zu gehen.
Aber an der Aufmachung des Spiels sieht man ja bereits, dass nur Gelegenheitsspieler angesprochen werden sollen.
ich glaube das die ganzen fuchtelsysteme wie kinect, move oder auch die Wii in naher zukunft mehr und mehr zu ein nischenprodukt werden.
gelegenheitsspieler bleiben selten lange bei der stange und wenn dann machen sie spielerisch fortschritte, was bedeutet das ihnen die simplen spielmechaniken nicht mehr zusagen und sie anfangen zu "konventionellen" games greifen.
menschen spielen um nach der arbeit zu entspannen. nicht um sich vor den tv zu verausgaben.
Haha, sieht schon mal ziemlich interessant aus. auch wenn ich ein bischen wenig platz für Kinect-Spiel habe.. -.-