Special - H1Z1 : Postapokalyptisches Zombie-MMO

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Es gab bereits zahlreiche Spekulationen, doch nun wurde der neueste Titel von Sony Online Entertainment auch offiziell angekündigt. Bei H1Z1 handelt es sich demnach um ein postapokalyptisches Zombie-MMO, das laut SOE-Boss John Smedley bereits "bald" spielbar sein soll. Die Veröffentlichung der fertigen Fassung ist zwar noch nicht terminiert, dürfte insoweit aber nicht mehr zu lange auf sich warten lassen.

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Überlebenden in einer apokalyptischen Welt voller Zombies, die euch im Spielverlauf auch öfter einmal überraschen sollen, so dass eine furcheinflösende Atmosphäre geschaffen werden soll. Zeitlich setzt das Spiel 15 Jahre nach dem Ausbruch des namensgebenden H1Z1-Virus ein, das für die Umstände überhaupt erst gesorgt hat. Handlungsort ist laut Smedley pauschal "Mittelamerika", allerdings wolle man die Spielwelt im weiteren Verlauf der Entwicklungsarbeiten zu "einer eigenen Version der USA" fortentwickeln.

H1Z1 will insbesondere durch seine "massive Spielwelt" punkten, in der auch zahlreiche Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Verschiedene Regionen sollen direkt ineinander übergehen und unterschiedliche Spielerfahrungen bieten. Von gespenstischen Städten bis zu weitläufigen naturbelassenen Regionen ist alles mit von der Partie.

Das Sammeln von Ressourcen und die Zusammenarbeit, um größere Strukturen in der Welt samt Verteidigungsanlagen gegen die Zombies aufzubauen, sind ebenfalls Features. Einer wichtigen Rolle kommt insoweit auch der Tatsache zu, dass so ziemlich alle brennbaren Dinge auch tatsächlich niedergebrannt werden können. Nicht nur das soll Einfluss auf den Spielverlauf nehmen, sondern auch der ebenfalls integrierte Tag-Nacht-Zyklus. Nachts wird es wirklich dunkel, so dass ihr mitunter nur mit einer Fackel vorankommt.

Es gibt neben Waffen zwar auch ein System zur Entwicklung der Charaktere, auf das klassische Hochleveln von Charakteren verzichtet der Titel allerdings wohl weitestgehend; die komplette Spielmechanik setzt auf das freie Spiel innerhalb der Welt. Laut Smedley können Spieler ganze Gangs bilden und durch die Lande ziehen oder sich auch nur als Farmer ruhig zurückziehen und lediglich Ressourcen mit anderen Spielern teilen. Am wichtigsten sei, sicherzustellen, dass sich die Zombie-Apokalypse jedoch echt anfühle.

Im Ergebnis, so Smedley weiter, könne man auch einen Vergleich zur erfolgreichen TV-Serie "The Walking Dead" ziehen: Spieler können beispielsweise die dort in der dritten Staffel etablierte Stadt Woodbury nachbauen oder aber auch ein Gefängnis erobern und nutzen, um gegen die Zombies zu bestehen. Wie das Ganze dann in der Praxis aussehen wird, bleibt abzuwarten.

Charaktere können selbstverständlich auch individualisiert werden. Wer stirbt, wird mit dem gleichen Charakter wieder in die Spielwelt versetzt. Ob der Spieler beim Respawn seine komplette Ausrüstung behalten wird, ist noch nicht abschließend entschieden.

Technisch setzt H1Z1 auf die ForgeLight-Engine; die weitere Entwicklung soll im Rahmen einer öffentlichen Roadmap mit der Community geteilt werden, ähnlich wie bei PlanetSide 2. Die Veröffentlichung wird zunächst auf dem PC erfolgen, auch am Early-Access-Programm wird man teilnehmen. Wer schon in rund vier bis sechs Wochen in einer frühen Version einsteigen will, wird wohl rund 20 US-Dollar berappen müssen. Im fertigen Spiel wird es auch Mikrotransaktionen geben, Details diesbezüglich stehen aber noch aus. Sicherstellen wolle man aber auf jeden Fall, dass sich dadurch keine Pay-to-Win-Mechanik entwickelt.

Während ein Abomodell für das Spiel ebenfalls auszuschließen ist, wird es später neben der PC-Fassung aber auch eine Umsetzung für Sonys PlayStation 4 geben.

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