Test - IndyCar Series 2005 : IndyCar Series 2005

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Mit ’Indycar Series 2005’ hat Codemasters neues Rennspiel-Futter für Xbox- und PS2-Anhänger in petto. Ob der Titel bloß ein gefundenes Fressen für Indycar-Fans ist oder auch dem Gelegenheitsspieler den kleinen Rennspiel-Hunger stillt, könnt ihr im Review nachlesen.

1, 2, 3 - Los!

’Indycar Series 2005’ ist der Nachfolger des unter Fans beliebten ’Indycar Series’ und bietet gegenüber dem Vorgänger eine vollwertige Online-Unterstützung. Während ihr euch in der Xbox-Version elf Kontrahenten stellt, lässt die PS2-Version hingegen nur acht Teilnehmer zu, ist jedoch identisch, was die Spiel-Optionen betrifft. Unterhaltsame Online-Fahrstunden sind zwar garantiert, doch die Zahl der Online-Spieler ist gering, weshalb lange Wartezeiten auf Mitspieler zumindest zum Zeitpunkt des Tests leider noch zur Tagesordnung gehörten. Die Einzelspieler-Modi orientieren sich währenddessen ganz am Vorgänger und offerieren mit ’Indycar Series’ und ’Indy 500’ ein umfangreiches Spielangebot für Fans des Sports. Trainieren könnt ihr derweil per ’Schnelles Rennen’ oder ihr lasst euch im Tutorial von Rennfahrer-Legende Dan Wheldon in die Kunst des Rennsports einführen.

Fahren wie ein Profi

Abgesehen von den abwechslungsreichen Modi, erwartet euch mit ’Indycar Series 2005’ eine absolut authentische Renn-Simulation, die in puncto Fahrgefühl, Physik und Action voll überzeugt. Ihr tretet in den Rennen gegen bis zu 33 Fahrer an, habt auf den 15 Strecken gegen individuelle Streckenbegebenheiten zu kämpfen und müsst Rennen mit bis zu 50 Runden durchhalten. Daneben gilt es, stets den Zustand des Fahrzeugs zu überwachen und die nötigen Vorkehrungen für eine Reparatur zu treffen, da das Demolieren des Fahrzeugs im schlimmsten Fall das frühzeitige Ende der Veranstaltung bedeutet. Boxenstopps und vorsichtiges Fahren sind deshalb auch unabdingbar, schließen jedoch gewagte Überholmanöver sowie Fahrten am Limit des Tachos keineswegs aus und gehören gar zum Standard-Repertoire.

Damit ihr euch den Herausforderungen entsprechend stellen könnt, wird eine ordentliche Auswahl an offiziellen Fahrzeugen samt Fahrern angeboten, deren Flitzer zudem vor dem Rennbeginn in der Garage unterschiedlich verändert werden können. Steuerungstechnisch gibt es nichts zu bemängeln und RacingWheel-Fans freuen sich indessen, dass es für Lenkräder eine eigene Optionssparte gibt.

Könnte visuell besser sein

Vergleicht man ’Indycar Series 2005’ mit Konkurrenz-Titeln, fällt auf, dass bei optischen Finessen merklich gespart wurde. Zwar ist der Gesamteindruck ganz passabel, doch fehlen besondere Schatten-, Licht- und Blur-Effekte, wobei auf Letztere leider gänzlich verzichtet wurde. Auch das Umgebungsdesign ist wenig spektakulär und die ansehnlichen Wagenmodelle sind im Grunde das einzig wirkliche visuelle Highlight des Titels. Bis auf die schärfere Darstellung der Xbox fällt die weitere Suche nach Unterschieden zwischen den beiden Versionen ergebnislos aus und das Geschwindigkeitsgefühl ist auf beiden Systemen überzeugend. Akustisch wird währenddessen mehr Wert auf Renneffekte gelegt und das Nutzen eigener Musik anstelle der sehr dürftigen Standardstücke - wie bei Xbox-Versionen üblich - ist gar nicht erst möglich.

Fazit

von Sacha Röschard
Fans sollten sich ’Indycar Series 2005’ nicht entgehen lassen, denn auch wenn richtige Innovationen ausbleiben und die Grafik unspektakulär wirkt, punktet die Simulation mit den umfangreichen Rennserien und dem spaßigen Online-Modus.

Überblick

Pro

  • viel Spielstoff
  • offizielle Indycar-Lizenz
  • ausgezeichneter Online-Support
  • simple Steuerung
  • authentisches Fahrgefühl und Top-Speed

Contra

  • fehlende Innovationen
  • visuell weniger beeindruckend

Wertung

  • PS2
    78
    %
  • Xbox
    78
    %

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