Preview - Indivisible : Geheimtipp-Alarm! Cooler Mix aus Plattformer und Rollenspiel

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Von der Community unterstützt und bald endlich erhältlich: Indivisible entpuppt sich als mutiger und zugleich erstklassiger Mix aus Rollenspiel, Taktik und Plattformer. Wie sich der Comic-Hüpfer spielt, fanden wir beim Publisher 505 Games heraus.

Indivisible hat bereits einen langen Weg hinter sich. Das Action-Rollenspiel befindet sich seit 2015 bei Lab Zero Games, dem Team hinter dem Prügelspiel Skullgirls, in der Entwicklung. Eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne über IndieGoGo finanzierte das Projekt sogar mit über zwei Millionen US-Dollar. Indivisible soll noch 2018 für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC erscheinen. Auf dem Hands-on-Event von Publisher 505 Games gehörte das zauberhafte Abenteuer zu den großen Überraschungen und begeisterte mit knackigen Kämpfen und toller Technik.

Plattformer trifft Rollenspiel

Indivisible spielt in einer bunten Fantasy-Welt, in der Magie und Technik Hand in Hand gehen. Als ihr Dorf angegriffen wird, entdeckt das junge Mädchen Ajna ihre ganz speziellen Superkräfte. Eure Aufgabe besteht nun darin, deren Ursprüngen auf die Spur zu kommen. Die hübsche Anime-Grafik passt ausgezeichnet zu dem vom Secret-of-Mana-Komponisten Hiroki Kikuta geschriebenen Soundtrack.

Lab Zero Games vermischt verschiedene Genres – ähnlich wie beispielsweise Ubisoft mit Child of Light. So erforscht ihr die Spielwelt aus der für Plattformer typischen 2-D-Perspektive. Ajna hüpft und klettert geschwind wie Rayman und erlangt im Spielverlauf neue Fähigkeiten. Mithilfe der Axt etwa durchschlägt sie Wege versperrende Äste oder hangelt sich an Felswänden empor.

Praktisch: Mit Pfeil und Bogen greift ihr Gegner bereits aus der Distanz an und schwächt sie so, bevor der eigentliche Kampf beginnt. Auseinandersetzungen finden nur bei direktem Kontakt statt. Springt ihr beispielsweise über die Monster hinweg oder weicht ihnen anderweitig aus, könnt ihr den Schlachten entgehen.

Zeitkritisches Kampfsystem

In den weitläufigen 2-D-Arealen kontrolliert ihr lediglich Ajna. Trotzdem seid ihr nie alleine unterwegs. In der Kampagne entdeckt ihr über 20 weitere Helden mit verschiedenen Eigenschaften und Fähigkeiten. In der Backer-Preview fehlten leider noch die für ein Rollenspiel typischen Übersichten und Charakterbildschirme. Bis zu vier Figuren finden in der aktiven Party Platz. Speziell in den knackigen Bosskämpfen stellte sich heraus, dass oftmals die Mischung über Sieg oder Niederlage entscheidet.

Die Echtzeitmatches basieren auf dem richtigen Zeitmanagement und dem Einsatz der Spezialfertigkeiten der Charaktere. Das Spiel weist jeder Figur eine Aktionstaste auf dem Gamepad zu. Je nach Erfahrungsstand besitzen die Helden bis zu drei Angriffspunkte, die sich erst mit der Zeit auffüllen. In den Kämpfen bedeutet das: Ihr entscheidet, ob ihr vielleicht nur einen Schlag anbringt oder abwartet, um dann eine ganze Kombo auf eure Widersacher einprasseln zu lassen.

Es geht auch knackig

Durch Offensivaktionen füllt sich zudem die Iddhi-Leiste. Diese benötigt ihr zum Ausführen von Spezialaktionen. Krieger Dhar etwa packt dann ein gewaltiges Breitschwert aus und verdrischt damit alle Kontrahenten auf einmal. Ajna dagegen belebt angeschlagene Kameraden wieder. Und spätestens bei Bossen wie einer gewaltigen Sphinx oder einem Magier braucht ihr Unterstützung durch Heiler. Besagte Endgegner wiederum rufen gerne mal weitere Ungeheuer herbei und setzen euch damit unter Druck.

Indivisible koppelt eure Iddhi-Energie an eure Verteidigung. Während ihr mit Angriffen die Special-Leiste auffüllt, kostet Blocken Kraft. Verteidigt ihr euch lediglich mit einer Figur, verwendet ihr nur wenig Iddhi. Geht ihr aber auf Nummer sicher und blockt per Kurzbefehl mit der gesamten Gruppe, dann sinkt der Iddhi-Balken rasch gegen null. Sind die frühen Kämpfe der Demo noch vergleichsweise simpel, nimmt der taktische Anspruch später drastisch zu. So spielen besonders Teamwork und die richtige Einteilung der Iddhi-Fähigkeiten eine entscheidende Rolle.

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