05.10.2012 - Michael Zeis
Die Inszenierung der interessanten Geschichte ist aber alles andere als bedenklich. Ratzfatz wird eine hollywoodreife, spannende Ausgangssituation mittels weniger, gut gemachter Zwischensequenzen erzählt. Bereits unser erster Auftrag verdeutlicht, dass es diesmal um einiges persönlicher für Agent 47 wird: Er muss Diana Burnwood in ihrem schwer bewachten Versteck finden, erreichen und töten. Ausgerechnet jene Diana, die bislang seine Hauptkontaktperson bei seinem Arbeitgeber war. Die einzige Person in seinem Leben, mit der er zumindest ansatzweise so etwas wie eine halbwegs normale menschliche Beziehung hatte.
Vor dem Anwesen bewunderten wir in der PC-Version zunächst die schöne Szenerie mit einem Panoramablick über einen See, spiegelnden Pfützen, flatternden Schmetterlingen zwischen blühenden Pflanzen und Bäumen – und natürlich Agent 47 selbst. Der gibt sich zwar steif wie eh und je, aber das gehört zum Charakter. Die Vorschauversion führte uns durch die ersten fünf Missionen der Kampagne, wovon wir einige bereits kannten. Wie zum Beispiel das Chinatown-Level, anhand dessen wir bereits die vielen möglichen Herangehensweisen in einem Auftrag im Detail beschrieben haben. Ihr findet den Artikel unter diesem Link.
Die Einstiegsmission nimmt euch im Gegensatz dazu erst mal an die Hand, verläuft aber dennoch nur in den ersten Minuten linear. Danach vergrößert sich euer Spielraum und damit werden auch eure Möglichkeiten von Abschnitt zu Abschnitt immer mehr. Dennoch erschienen uns auch die letzten der fünf gespielten Level kleiner als es zum Beispiel beim direkten Vorgänger Hitman: Blood Money noch der Fall war. Das liegt aber offenbar daran, dass eine Mission teils in kleinere Level unterteilt ist. So drangen wir in einem Level in ein mehrstöckiges Hotel ein und eliminierten die Zielperson – die komplette Flucht wurde jedoch ausgelagert auf ein Extralevel.
Den für Hitman typischen „Spielplatz“-Faktor schränkte das zum Glück dennoch nicht ein. Wie ihr vorgeht, überlässt auch der neue Serienteil ganz eurer Beobachtungsgabe und Fantasie. Nehmen wir als Beispiel das Eindringen in das erwähnte Hotel: Wollt ihr vielleicht links neben dem Gebäude durch die Kanalisation in den Keller des Hotels schleichen? Oder einen Bauarbeiter überwältigen, euch seine Kleidung überziehen, damit an den Wachen auf der rechten Seite des Hotels vorbeikommen und dann an der Fassade hochklettern, bis ihr ein offenes Fenster findet? Wie wäre es, dem parkenden Auto direkt vor dem Haupteingang einen kleinen Stoß zu versetzen und dadurch den Alarm auszulösen? Einen Moment später eilt eine der bewaffneten Wachen heraus, ihr überwältigt sie leise, versteckt den Körper nach altbekannter Hitman-Art und spaziert als Wache verkleidet durch den Vordereingang.
Allerdings genügt das Verkleiden allein nicht. Die künstliche Intelligenz durchschaut den Glatzkopfkiller, wenn er sich nicht passend zur Verkleidung verhält. Eine Verdachtsanzeige signalisiert euch, ob ihr in Gefahr seid, durchschaut zu werden, und in welcher Richtung der aufmerksame Beobachter steht. In dem Moment muss Agent 47 den Instinktmodus aktivieren, wodurch der Verdacht gesenkt wird. Gleichzeitig dient der Instinktmodus dazu, interessante Objekte in der Nähe hervorzuheben, Gegner durch Wände anzuzeigen und teils sogar ihren wahrscheinlichsten Laufweg zu offenbaren. weiter...
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Kommentare zu Hitman: Absolution
Ja! und das sogar mit professionellen Synchronsprechern. Denke das wird ganz gut!
Wird das Spiel deutsche Sprachausgabe haben ??
Nur besonders spaßig war's halt nicht...
Vielleicht auf Einfach oder Normal aber in den höheren Schwierigkeitsgraden waren die Praktisch Nutzlos weil man schneller Niedergeballert wird als man Nachladen kann.
Bei Hitman 1 und 2 ging das definitiv nicht. War man offensiv, war man verloren. Selbst wenn man nur entdeckt wurde.
Die späteren Hitmanteile verkamen Schritt für Schritt zur Ballerbude.
Mmh, eigtl. bin ich jemand, der schon immer den schwersten Schwierigkeitsgrad nimmt...
Bei Hitman: Bloodmoney kann ich mich z.B. daran erinnern, dass man in dem Level auf dem Schiff einfach alle umschießen konnte. Und bei Hitman: Contract ging das z.B. bei Meat King's Party auch. Gerade bei Bloodmoney waren die Hardballers doch nachher einfach unfassbar gut.
Ohne Instinktmodus,ohne Zielhilfe usw.....PuritsenModus FTW! Wenn ich das alles benutze kann ich gleich cheaten...blöder casual gamer kram. Gerade das suchen, aufmerksam sein und beobachten der Umgebung macht den Reiz von Hitman aus. Indem ich für faule Leute den "hier hast du die Lösung" Button/Modus einfüge mache ich es extrem einfach und anspruchslos.
.
Wozu Wege suchen wenn ich durch Wände gucken kann? Nie wieder überrascht sein, ich kann ja alle Blickwinkel sehen....holy moly. Das macht für mich das Spiel kaputt. Gut das man wählen kann.
@Blade: man konnte sich durchballern aber das war blödsinn. Hitman ist für mich kein Ballerspiel. Ich seh das wie du. Leute die einen Shooter wollen sollten sich CoD oder anderen Kram holen. Hitman ist für Genießer der leisen Kunst
Durch die alten Teile konnte man sich ganz sicher nicht "durchballern"!BTW, wieso sollte man das auch machen?Als Shooter war Hitman ungeeignet, die Mechanik dafür was einfach zu schlecht(wenig HP und keine Deckungsfunktion) und das ist ja logisch, war halt kein Shooter.Wer sich da seinen Weg freischießen will sollte wirklich ein anderes Game kaufen finde ich(z.b. Deus Ex weil da JEDER weg möglichi st inkl. alles schießend zu erledigen).
warum ?
warum zeigt ihr wann das speil rauskommt jetzt kann ich 45 tage in qual leben
Nur besonders spaßig war's halt nicht...
Vielleicht auf Einfach oder Normal aber in den höheren Schwierigkeitsgraden waren die Praktisch Nutzlos weil man schneller Niedergeballert wird als man Nachladen kann.
@TimTomTam: Fast unsterblich? Dann erinnerst du dich an andere Hitman-Spiele als ich.
Auf welchem Schwierigkeitsgrad hast du die Vorgänger gespielt?
Konnte man sich bei den alten Hitman-Teilen nicht auch schon ohne Probleme "durchballern"? Man war ja irgendwie fast unsterblich, so dass das eigentlich nie ein Problem war.
Nur besonders spaßig war's halt nicht...
@riddick . leider nein - diesmal von Peter Kyed & Peter Peter . erster war z.B. für den düsteren soundtrack zu VALHALLA RISING zuständig
vielen dank . das ja stark...klingt nach verdammt hohem wiederspielwert dank "eyes on detail"
Ach was ich noch gerne wüsste ist Jesper Kyd wieder zuständig für den Soundtrack ? Ich hoffe es
.
@peachSan: Teils von den Entwicklern, teils von anderen Leuten aus der Branche, die diese Version ebenfalls haben. So könnte es andersherum z.B. auch sein, dass sich gerade in diesem Moment irgendwo auf der Welt ein Kollege den Kopf darüber zerbricht, wie er unsere erstellten Contracts lösen könnte.
Wie war die Skepsis hoch bei mir als von Instinkt und Point and Shot modus bekannt wurde. Und jetzt mich noch mehr drauf freue als alter Hitmanveteran den höchsten Schwierigkeitsgrad
. Und auch der Contractsmodus hört sich gut an und beschert uns Hitman,s Fan noch jedemenge Stunden mit Mr 47 zu verbringen
auszuwählen und loszulegen. Erstens Karte und Laufwege der K.I studieren, zweitens die bestmögliche vorgehensweise umzusetzen und drittens mit einem lächeln den Silent-Assasins-Status zu bekommen.Wenn es den klappt