Vorschau - Hitman : Spielt doch wie ihr wollt!

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Das mittlerweile sechste Meuchelabenteuer mit dem ikonischen Agenten 47 kommt in ungewohnter Episodenform. Wir haben in London auf Einladung von IO Interactive bereits einige Stunden mit kniffligen Auftragsmorden zugebracht. Ob der schlicht Hitman genannte Serienteil wirklich das Beste aus Hitman: Blood Money und Hitman: Absolution bietet, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Ersteindruck.

Edler Anzug, blutrote Krawatte, Glatze und ein Barcode auf dem Hinterkopf tätowiert: So kennt ihr den wohl bestangezogenen Auftragsmörder der Videospielgeschichte. Das ist auf jeden Fall modebewusst, aber unauffällig geht anders. Da ist es nur logisch, dass eine eurer ersten Aufgaben im Prolog, der gleichzeitig als ausführliches Tutorial dient, von euch verlangt, sich andere Klamotten zu verschaffen. Das Missionsziel: Ihr sollt euch auf einer Yacht unter die Party-Gäste mischen und möglichst ohne großes Aufsehen den Meisterdieb Kalvin Ritter um die Ecke bringen.

Klingt einfach, hat aber so seine Tücken. Denn zwischen Agent 47 und seinem Ziel steht eine kleine Armee an gut bewaffneten Sicherheitsleuten. Also schleicht ihr erst einmal in ein Lagerhaus, überwältigt einen dort friedlich vor sich hin werkelnden Techniker und nehmt dessen Kleidung an euch. Den Körper außer Sichtweite neugieriger Augen zu verstecken, wäre auch keine schlechte Idee. Jetzt könnt ihr zumindest schon mal an den unfreundlichen Wachen vorbei und euch auf die Suche nach Kalvin machen. Dabei hilft euch der Instinktmodus, der einen Blick durch Wände erlaubt und euch die Position von Wachen und Zielpersonen verrät. Das hat ja schon in Hitman: Absolution hervorragend funktioniert.

Sobald ihr euer Opfer ausfindig gemacht habt, könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Die Pistole zücken und mitten unter den Gästen Kalvin einfach umballern? Klar, kann man machen. Dann habt ihr aber ein paar Augenblicke später den Sicherheitsdienst am Hals. Und ihr haltet nicht all zu viele Treffer aus, bevor ihr den letzten Speicherstand neu laden müsst.

Ihr könnt aber auch einen Steward niederschlagen, erneut die Verkleidung wechseln und einen Drink vergiften. Oder der Zielperson so lange unerkannt folgen, bis sie sich alleine in einem Raum befindet. Dann habt ihr leichtes Spiel und könnt nach vollbrachter Tat in aller Ruhe fliehen. Zu viel wollen wir von der Einstiegsmission nicht verraten. Die könnt ihr am 12.2. (PlayStation 4) oder 19.2. (PC) in der Beta spielen und euch so einen eigenen Eindruck verschaffen.

Abenteuer in Episodenform

Um die Erscheinungsweise von Hitman gab es nach der Stornierung im PlayStation-Store einige Verwirrung. Stellen wir mal klar: Der Erscheinungstermin ist der 11. März und ihr habt die Wahl zwischen verschiedenen Kaufoptionen. Ihr könnt euch direkt für das komplette Spiel entscheiden. Das nennt sich dann "Das vollständige Erlebnis" und wird gut 60 Euro kosten. Enthalten sind alle sieben Episoden, alle Modi und sechs zusätzliche PlayStation-exklusive Aufträge.

Hitman - Beta Launch Trailer
Passend zum baldigen Start der Beta-Testphase des neuen Hitman gibt es hier einen neuen Trailer für euch.

Wenn ihr lieber erst einmal Probe killen wollt, greift ihr zum Intro-Pack. Das beinhaltet für 15 Euro den Prolog und die erste Episode in Paris. Weitere Episoden könnt ihr einzeln für einen knappen Zehner dazukaufen. Ende des Jahres wird dann eine Boxed-Version erscheinen, die sämtliche Inhalte zusammenfasst. Um an der Beta teilzunehmen, müsst ihr mindestens das Intro-Pack vorbestellen. Eine genaue Übersicht zum direkten Vergleich der Versionen findet ihr zum Beispiel hier.

Mörderische Modenschau

Der Prolog war nur eine Fingerübung, die euch die grundlegenden Spielmechaniken beibringen und in die Geschichte des Auftragsmörderkonzerns ICA (International Contract Agency) einführen soll. Die erste echte Aufgabe führt euch nach Paris in das imposante Palais De Walewska. Ein fiktionales Gebäude, das normalerweise als Museum genutzt wird.