Test - Hard to be a God : Rollenspiel nach Romanvorlage

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Nach 'The Witcher' versucht sich nun ein weiteres Studio daran, aus einer Romanvorlage ein anständiges Rollenspiel zu erschaffen. Herhalten musste diesmal das einzigartige Sci-Fi-Werk 'Hard to be a God' der Gebrüder Strugatski. Doch ob damit ein ähnlicher Erfolg wie beim Hexer von Riva erzielt werden kann, muss sich erst noch zeigen.

Von Göttern, Menschen und Spionen

Erstaunlich, aber wahr: Durch extreme Gefühlskontrolle und eine Konzentration allein auf den Verstand hat es die Menschheit geschafft, noch ein weiteres Jahrhundert auf der Erde zu überleben. Als man bei einem Weltraumflug jedoch einen erdähnlichen Planeten entdeckte, bei dem die Entwicklung im Mittelalter zum Stillstand gekommen war, entschloss man sich kurzerhand, Kundschafter auszusenden, die dieses Phänomen untersuchen sollten. Um die Forschungsergebnisse nicht zu verfälschen, gaben sich diese Beobachter als Mitglieder eines alten Ordens aus und blieben unter sich – doch ihre Fähigkeiten und die Distanzierung brachte ihnen unter der Bevölkerung bald den Ruf von ehrbaren Dons ein.

Einer der Kundschafter war Don Rumata, der als Beobachtungsgebiet das Königreich von Arkanar zugeteilt bekam. Dort wurde er schon bald in die üblichen menschlichen Intrigen und Ränkespiele verwickelt, die eine Nichteinmischung praktisch unmöglich machten. Klingt spannend? Soll es auch sein, war dies doch nur ein sehr kurzer Abriss aus dem gleichnamigen, 1964 erschienenen Sci-Fi-Roman der Gebrüder Strugatski. Das Spiel setzt jedoch erst einige Zeit nach diesen Geschehnissen ein: Als frischgebackenes Mitglied der kaiserlichen Geheimpolizei wird man in das mittlerweile von Unruhen durchzogene Arkanar geschickt, um nicht nur einen der größten Widerständler zu eliminieren, sondern auch um Don Rumata zu finden, der, natürlich, wie vom Erdboden verschluckt ist. 

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