Test - Guitar Hero 3: Legends of Rock : Rocken am heimischen Rechner

  • X360
Von Kommentieren

Auf den Konsolen ist die 'Guitar Hero'- Reihe schon eine feste Hausnummer und konnte nach zögerlichem Start nun auch in Europa endlich viele Fans begeistern. Nachdem Ur-Entwickler Harmonix bekannterweise ausstieg und nun für EA 'Rock Band' entwickelt, durfte man gespannt sein, wie es mit der 'Guitar Hero'-Reihe und dem neuen Entwicklerstudio Neversoft weitergeht. Nicht zuletzt auch aufgrund der Frage, wie man die Serie ausbauen und voranbringen würde. Nun steht 'Guitar Hero 3: Legends of Rock' in den Regalen und will vor allem mit einem massiv ausgebauten Online-Modus überzeugen.

Am grundsätzlichen Spielprinzip hat sich nichts verändert. Als Gitarrenheld ist es eure Aufgabe in diesem Musikspiel, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Tasten zu drücken und die virtuellen Saiten anzuschlagen. Prinzipiell ähnelt das Ganze sehr dem wirklichen Gitarrespielen. Nebenher könnt ihr den Highscore-Multiplikator sowie eure Starpower aufbauen, indem ihr möglichst lange fehlerfrei spielt und besondere Töne trefft. Durch Hochreißen des Controllers wird die Starpower ausgelöst und beschert euch doppelte Punktzahlen, wobei die Musik mit einem Halleffekt untermalt wird. Seid ihr zu schlecht, sackt eure Beliebtheit beim Publikum und ihr werdet im schlimmsten Fall von der Bühne gebuht.

Drahtlos abrocken

Das Abrocken macht natürlich am meisten Spaß mit dem Gitarren-Controller, geht aber im Notfall auch per Joypad, wobei ihr die Buttons nach eigenem Geschmack belegen dürft. Der Gitarren-Controller selbst ist wie eine Kleinausgabe einer Gitarre geformt, verfügt über fünf Buttons für die Töne auf dem Griffbrett sowie einen Kippschalter, der die Saiten simuliert, und dazu noch einen Tremolohebel. Frühere Gitarren-Controller der Reihe sind natürlich problemlos nutzbar. Wer sich das Bundle samt Controller zulegen möchte, erhält nun einen drahtlosen, batterie- bzw. akkubetriebenen Controller, was das Abrocken im heimischen Wohnzimmer natürlich erleichtert. Hals und Korpus des Controllers sind in der Packung getrennt und werden einfach zusammengesteckt, was dank einer Sicherung auch halbwegs stabil aussieht.

Karriere für flinke Finger

Das Spiel selbst bietet zahlreiche Spielmodi, wobei ihr euch aber unbedingt die Karriere vorknöpfen solltet, um nach und nach alle Songs freizuschalten. Der Karrieremodus besteht aus acht Abschnitten mit jeweils vier Songs, von denen drei bewältigt werden müssen, um eine Zugabe zu aktivieren, die wiederum die nächste Stufe freischaltet. Ab und an kommt es neuerdings zu einem Duell gegen einen Bossgegner. Dabei müsst ihr Power-ups einsacken, um damit das Spiel eures Gegners zu stören, bis das Publikum ihn von der Bühne scheucht. Diese Bossduelle liegen mir allerdings etwas im Magen, da das Ganze mit der Zeit an den Nerven zehrt. Prinzipiell eine nette Idee, aber optimierungsbedürftig und vom Schwierigkeitsgrad her deutlich zu hoch angesiedelt.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel