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Test - Grom : Grom

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Das hätte sich Colonel Grom nicht in seinen künsten Träumen vorgestellt. Der Held in Rebelminds Erstlingswerk 'Grom' wird mitten im Zweiten Weltkrieg abkommandiert, um in Tibet nach der legendären Stadt von König Arjuna zu suchen. Der soll einst zwölf Waffen in ihr versteckt haben, mit denen es möglich wäre, ganze Städte zu vernichten. Was passieren würde, wenn sie in die Hände der Nazis fallen würden, kann man nur erahnen.

Grom
Terror in Tibet.

Die Jagd beginnt
So findet ihr euch zu Beginn des ersten von insgesamt sieben Kapiteln an der Grenze von Tibet wieder. Nach und nach lernt ihr den Hauptcharakter und Namensgeber des Titels kennen und erfahrt so, dass er durch die Nazis aus seiner Heimat vertrieben wurde und von der Roten Armee in ein Arbeitslager gebracht wurde. Nachdem man ihn befreit hatte, verschlug das Schicksal ihn nach Indien, wo er von einem weisen tibetanischen Mönch die Lehren des Buddhismus vermittelt bekam. Anschließend verdiente er seine Brötchen als Söldner und lernte letztendlich seinen Freund, den Schmuggler Petr kennen. Eigentlich könntet ihr jetzt denken, dass Grom von seinem Hass gegen die NS-Schergen und den Krieg geheilt sei und seinem Tagwerk nachgeht. Das stimmt zwar vom Prinzip her. Allerdings ändert sich sein Leben schlagartig an dem Tag, an dem er am Himmel einen Spionagezeppelin der Nazis erblickt. Plötzlich flammen seine alten Hassgefühle wieder in ihm auf und er ist bereit, alles daran zu setzen, die Waffen zu finden, um den Feinden aus alten Tagen eine bittere Lektion zu erteilen.

Grom
So hat er sich den Urlaub auch nicht vorgestellt.

Der lange Marsch
Nach diesem Intermezzo, das gleichzeitig als Tutorial dient, sollt ihr euch auf die Reise an die Grenze Tibets begeben. Deshalb wählt ihr auf einer Karte, die ihr in eurem Rucksack, der zugleich euer Inventory ist, ein Ziel aus und schaut zu, wie sich der Colonel auf der Karte in Bewegung setzt. Doch die Wege sind lang und steinig und unterwegs stellen sich euch so manche Räuber und Wegelagerer in den Weg. Während die Kämpfe zu Beginn noch recht einfach gehalten sind, steigt der Schwierigkeitsgrad mit fortlaufender Story an. Die Gegner sind wahlweise auf direktem Wege oder aber im Schleichmodus auszuschalten. Dabei stehen euch mehrere Waffen zur Verfügung. Das Arsenal reicht vom kleinen Messer bis hin zum Maschinengewehr. Die Steuerung geht leicht von der Hand und die Figuren werden über die Maus und die Tastatur gesteuert. Mit einem Rahmen könnt ihr bis zu fünf Charaktere zu einem Team gruppieren. Jeder einzelne von ihnen hat unterschiedliche Waffen bei sich und folgt drei festgelegten Befehlen, die ihr mittels Kampfverhalten bestimmen. Entweder greifen sie an, verteidigen sich oder schießen, wenn sie bedroht werden. Neben dem normalen Laufen dürft ihr euch an den Feind heranrobben oder euch zum Zielen hinhocken. Zwei Nachteile gibt es allerdings: Da eure Kameraden nicht die hellsten sind, geraten sie das eine ums andere Mal in eure Schussbahn und sind auch nicht besonders zäh. Da kommt es des Öfteren vor, dass ein toter Teamkollege zu beklagen ist, was sofort zu einem Game Over führt. Hier hätten die Macher den Schwierigkeitsgrad ein wenig zügeln sollen. Dank zahlreicher Medikids und einer Pausefunktion, in welcher ihr Befehle geben und eure Männer heilen könnt, klappt es jedoch mit dem Überleben im Gebirge meistens recht gut.

 

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