Special - Grafikkarten-Kaufberatung 07/2018 : Rangliste für die besten Karten

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Eure Grafikkarte wedelt regelmäßig mit der weißen Fahne, wenn ihr ein hardwarehungriges Spiel startet? Dann weg mit ihr, es wird Zeit für eine neue Bilderfabrik! Doch welches Modell sollte am besten in euren Spiele-PC springen? In unserer Kaufberatung geben wir euch einen Überblick über die Grafikkarten, die für euch in Frage kommen. Leistung allein macht jedoch selten wunschlos glücklich, weswegen wir im Ratgeber auch auf den Strombedarf, die Lautstärke und die Temperatur der Karten eingehen.

Unabhängig von der Leistung und den besagten Emissionen stellt sich erst einmal die Frage, ob ihr lieber AMD oder Nvidia euer Geld in den Rachen schieben wollt. Beide Lager bringen spezifische Vorteile mit sich: Steht bei euch zum Beispiel ein Bildschirm mit G-Sync auf dem Tisch, fallen AMD-Grafikkarten natürlich automatisch weg. Wer besonderen Wert auf PhysX-Effekte oder TXAA legt, sollte ebenfalls ausschließlich Nvidia in den Einkaufswagen legen.

AMD bietet die Unterstützung zum G-Sync-Gegenstück Freesync an sowie die bessere Optimierung für ein paar Spiele durch die hauseigene Mantle-API. Für die meisten von euch sind diese und andere Funktionen jedoch kaum relevant, sodass ihr eure Kaufentscheidung eher von der Leistung, dem Preis und den Emissionen abhängig machen könnt.

Preisentwicklung: Die einen günstiger, die anderen teurer

Am Grafikkartenangebot veränderte sich 2018 bisher kaum etwas, dafür drehten beide Lager an den Preisschrauben. Sämtliche Einsteigerkärtchen wurden etwa 5 bis 15 Prozent teurer. In der gehobenen Mittelklasse bleiben die Preise für Nvidias Brummer wie die GTX 1060 stabil, während die direkte AMD-Konkurrentin RX 570 endlich gut verfügbar ist und dadurch deutlich im Preis fiel. In der Königsklasse gaben die Preise in der Regel leicht, aber kaum spürbar nach.

Frischer Wind dürfte erst im August 2018 wehen, wenn Nvidia die neue Kartengeneration ankündigen wird. Riesige Leistungssteigerungen bleiben laut bisherigen Gerüchten zwar aus, trotzdem dürfte die anrollende Familie positive Auswirkungen auf die Preise der aktuellen Modelle haben.

Welche Auflösung darf’s denn sein?

Um den passenden Bilderboliden für euren Spiele-PC zu finden, solltet ihr euch zunächst über die gewünschte Auflösung und die Bilder pro Sekunde (fps) Gedanken machen. Wollt ihr beispielsweise mit 1080p und 60 fps flüssig zocken, dann lohnt sich so gut wie nie der Griff zum absoluten Luxusschlitten – das wäre hinausgeworfenes Geld und würde euch kaum spürbare Vorteile verschaffen. Gleichzeitig solltet ihr natürlich keine 100-Euro-Karte in euren PC einpflanzen, wenn ihr unter 2160p halbwegs flüssig zocken wollt.

In unserer nachfolgenden Tabelle findet ihr einen Überblick darüber, welche Grafikkarten für die jeweiligen Auflösungen und Bildraten genug Saft spenden. Dabei handelt es sich um durchschnittliche Werte von verschiedenen Spielen. Soll heißen: Besonders anspruchsvolle Titel könnten von der groben Einordnung negativ abweichen. Auf jeden Fall empfehlen wir, dass ihr euch eher an den 60 fps orientiert, da 30 fps gelegentlich knapp ausfallen können.

Auflösung, Bildwiederholrate und die Grafikqualität sind entscheidend. Damit ihr wisst, wo ihr zuschlagen solltet, gehen wir in jeder Preiskategorie auf die jeweils zu erwartende Grafikleistung ein. Die Preisspanne reicht bis etwa 150 Euro für Gelegenheitsspieler, bis 300 Euro für Anspruchsvolle und ab 300 Euro für die Gaming-Enthusiasten. Wir empfehlen euch außerdem konkrete Modelle von Partnerherstellern mit einem überdurchschnittlich guten Gesamtpaket. Achtet bei eurer Wahl überdies darauf, dass die Grafikkarte etwa 25 bis 35 Prozent eures Gesamtbudgets für einen Spiele-PC beanspruchen sollte. Keine noch so schnelle Grafikkarte würde euch nämlich etwas nützen, wenn euer Prozessor schon bei Minesweeper überfordert ist.

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