23.11.2010 - Martin Steiner
Kratos' neues Abenteuer ist inhaltlich nach dem ersten Teil für die PS2 angesiedelt. Obwohl er inzwischen Ares besiegt hat und zum Kriegsgott aufgestiegen ist, wird er die Visionen seiner Vergangenheit nicht los. Um der Sache ein für allemal auf den Grund zu gehen, reist Kratos entgegen dem Rat von Athena, der Göttin der Weisheit, nach Atlantis, wo er im Tempel des Poseidon hofft, Antworten zu finden. Doch der Meeresgott will dies nicht so einfach zulassen und hetzt Kratos gleich mal das Seemonster Scylla auf den Hals.
War bereits der Vorgänger einer der bestaussehenden PSP-Titel, legt God of War: Ghost of Sparta grafisch nochmals einen drauf. Besonders die Kämpfe gegen die mythologischen Monster, Skelette und anderen Gestalten sind ein wahres Effektfeuerwerk. Aber auch die Charakteranimationen und die detaillierten Umgebungsgrafiken gehören zum Besten, was es auf der PSP bisher zu sehen gab.
Wie gehabt kämpft Kratos meist mit den an Ketten befestigten Klingen gegen seine Feinde. Der aus anderen Spielen bekannte Wutmodus ist nicht integriert worden, dafür kann der Kriegsgott nun seine Hauptwaffe in Flammen hüllen, allerdings nur für eine bestimmte Zeit, die durch einen sich automatisch wieder auffüllenden Balken beschränkt wird. Dies hat nicht nur stärkere Angriffe zur Folge, sondern wird auch für Gegner benötigt, die gegen normale Attacken immun sind. Im Laufe des Spiels erhält Kratos auch Spartas Waffen, bestehend aus einem Wurfspeer und einem Schild, die, entsprechend aufgewertet, genauso stark sind wie die Klingen.
In der magischen Ecke kann der Held auf einen Blitzzauber, eine schwarze Kugel, die alles Lebendige um sie herum verschlingt, und einen Hammer, der die Gegner in Steinstatuen verwandelt, zurückgreifen. Das gesamte Arsenal ist zwar nicht besonders umfangreich, dafür hat jede Waffe und jeder Zauber in entsprechenden Situationen einen Vorteil und vergammelt deshalb nicht im Inventar. Auch das Kampfsystem vermag zu überzeugen.
Die spektakuläre Kampf-Action wird ab und zu von kleinen Schalter- und Kistenrätseln unterbrochen. Diese fordern den Intellekt zwar nicht übermäßig, sind aber eine willkommene Abwechslung zur ansonsten vorherrschenden Hektik. Zudem lassen sich in versteckten Räumen Kisten finden, die entweder eine Fülle von roten Orbs zum Aufwerten der Waffe oder Gegenstände zur Erweiterung der Lebensenergie oder des Magievorrats enthalten.
Im Vergleich zu anderen Titeln der Reihe ist das Spiel relativ einfach. Dank der drei zu Beginn wählbaren Schwierigkeitsgrade und eines freischaltbaren ist dies so weit kein Problem. Allerdings hat das Spiel durchgehend etwa den gleichen Anspruch. Besonders die Bosse in Form von Monstern und Göttern sind enttäuschend einfach zu bezwingen und unterscheiden sich bis auf den Schlussgegner nur wenig von einem normalen Feind. Habt ihr die erste Stunde des Spiels überstanden, schnetzelt ihr euch relativ routiniert durch den Rest. Hier hätten ein paar echt fordernde Kämpfe nicht geschadet.
Ansonsten gelingt es dem Spiel aber erstaunlich gut, das Flair der Konsolenspiele auf den Handheld zu übertragen, auch wenn die Hauptgegner dieses Mal aufgrund des Götterverschleißes in den anderen Spielen eher aus Nobodys bestehen. Ansonsten fügt sich die Geschichte aber perfekt in den Kanon der übrigen Spiele ein - fast so, als hätte es bereits von Beginn an dazugehört. Mit der rund sieben Stunden dauernden Kampagne, einem neuen Schwierigkeitsgrad für einen zweiten Durchgang sowie weiteren Herausforderungen in Form von Arenakämpfen stimmt auch der Umfang. weiter...
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Kommentare zu God of War: Ghost of Sparta
Ne PSP nenne ich nicht mein eigen und brauch ich auch nicht, von daher wird dieser God of War Ableger ohnehin nicht in meinen Besitz gelangen.
Du spielst die falschen Spiele - gut, dass du zumindest ein gutes mal angerührt hast.
Falsch. Diese Versionen von GoW sind perfekt auf die PSP abgestimmt, während man die Bilder spätestens ab dem dritten Teil mit dem Beamer durch den Raum werfen sollte.
Ich habe gerade vor ein paar Tagen den ersten God of War auf der PS3 durchgezockt. Ist n gutes Spiel, aber mal ehrlich, ein paar Passagen (Über Balken balancieren wo einem dann so komische Drehmesser runterhauen konnten, ne sich drehene Walze mit angebrachten Sicheln hinaufklettern und ähnliches) in dem Spiel waren so mühsam zu bewältigen wie ich es glaube ich noch nie in einem Spiel erlebt habe. Die Kämpfe wiederum (hab's auf normal gezockt) waren ziemlich einfach zu bewältigen. Werde demnächst mal mit dem zweiten Teil anfangen. Hoffe da ist das ganze ein bissel besser ausbalanciert bzw. vor allem die Kletter- und Sprungpassagen im Gegensatz zu den Kämpfen ein bissel weniger schwer. Ich bin mir todsicher, dass es da an einigen Stellen gewisse Zocker gab, die einfach nicht mehr die Geduld hatten es zum 100sten Mal zu probieren und die CD dann irgendwo an ne Wand geschmissen haben. Nur dank meiner fast unermüdlichen Geduld habe ich es da wohl zu Ende geschafft.
Ne PSP nenne ich nicht mein eigen und brauch ich auch nicht, von daher wird dieser God of War Ableger ohnehin nicht in meinen Besitz gelangen.
Wird trotzdem gekauft.
Ich habe mir extra für dieses Spiel ein Kabel für die PSP an den TV anzuschliesen gekauft, und war sehr angetan von dem Spiel.Was mir aber ein bischen fehlte war mehr Story den ,denn die ist so wenig das man die in zwei Sätzen zusammenfassen kann.
hatte mir schon gedacht das e wieder ein hit wird
wenn auch 7 std für meine ohren nicht sonderlich lang sind
,it den arenen konnt ich noch nie was anfangen mit der taktij da ... versag ich eh dauernd
Klingt nicht schlecht, aber auf einem Handheld kommt da imo nicht so das Feeling rüber wie am TV.