Test

Gemini Wars

Alarm im All

  • PC

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer finsteren Zukunft. Dies sind die Abenteuer von Kapitän Cole, der viele Lichtjahre von Erde entfernt unterwegs ist und mit seinen unästhetischen Schiffen in einfallslose Welten vordringt, um neue Planeten zu entdecken und sich in ständig gleicher Weise mit Feinden zu schlagen. Cole stößt dabei in Spielsphären vor, die viele Spieler bereits zuvor gesehen haben ... Zugegeben, etwas bösartig ist dieser an "Star Trek" angelehnte Einstieg schon. Aber lest selbst, wieso wir Gemini Wars nicht besonders viel abgewinnen konnten.

In Gemini Wars geht es hauptsächlich darum, gigantische Weltraumkreuzer in die Schlacht zu führen. Der Einstieg in das Gefecht beginnt behutsam in Form einer interaktiven Einführung. Danach geht es auch gleich an die Kampagne, den einzigen Modus im Spiel! Ja, ihr habt richtig gehört. Außer der Einführung und der Kampagne gibt es nichts in Gemini Wars. Auch keinen Online-Modus oder Geplänkel, wie sie sonst aus dem Genre bekannt sind.

Ihr übernehmt die Rolle von Kapitän Cole und dürft euch in einem Konflikt zwischen den Streitkräften der Erde, der „Vereinigten Sternenföderation“ (einfallsreicher Name), und deren unabhängigen Kolonien, der „Allianz der Freien Welten“, austoben. Später kommt mit den außerirdischen Gark noch eine dritte Fraktion hinzu. Die Geschichte ist aber dermaßen flach erzählt und so krude, dass ihr sie nicht sonderlich aufmerksam verfolgen werdet. Doch nun zum eigentlichen Kern des Spiels: den Weltraumschlachten.

Veraltetes Konzept

Über die Kämpfe habt ihr dank der zoombaren Karte eine schöne Übersicht. Die Planetensysteme sind ganz hübsch und logisch dargestellt. Strategieveteranen werden sich hier sofort wohlfühlen. Die Steuerung ist klassisch, simpel und lässt kaum Fragen offen. Wer also einmal ein Command & Conquer oder Age of Empires gespielt hat, der wird sich hier schnell zurechtfinden. Innovationen werdet ihr aber vermissen. Gemini Wars schippert lieber durch altbekannte Gewässer und geht spieltechnisch kein Risiko ein.

Gemini Wars - Launch Trailer

Das Spielprinzip: sammeln, bauen, forschen, kämpfen. Ihr müsst euch um das Beschaffen von drei Arten von „Rohstoffen“ kümmern: Kristalle, Personal und Forschungspunkte. Letztere werden von Forschungslaboren „produziert“. Sie braucht ihr zum Entwickeln neuer Schiffe, Stationen und Technologien. Die meiste Zeit seid ihr aber mit der Kolonisierung neuer Sternensysteme und dem Aufbau eurer Flotte beschäftigt. Neben Werften und Verteidigungsstationen baut ihr noch Minen zum Abernten von sporadisch verstreuten Asteroidenfeldern oder Sternentore, um schneller zwischen den Systemen reisen zu können.

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