gameswelt.tv

Gears of War: Judgment - Review

Das Kilo-Squad steckt in der Klemme. Als in der Stadt Halvo Bay am Emergence Day 15 Jahre vor dem ersten Gears of War die Hölle ausbricht und die Locust angreifen, sieht sich die Einheit gezwungen, auf eigene Faust zu handeln. Das schmeckt dem Oberkommando der KOR gar nicht, weswegen sich die vier Gears-Soldaten vor dem Kriegsgericht verantworten müssen. Die Spezialeinheit besteht aus alten Bekannten: Im Mittelpunkt stehen allerdings nicht Marcus Fenix oder Dominico "Dom" Santiago, sondern der junge Damon Baird und  "Cole Train" Augusts Cole.

Die Furcht vor dem Heldentum

In Rückblenden wird die Akte des Kilo-Squads aufgerollt. Dabei darf jeder mal zu Wort kommen. Ihr spielt in der gut siebenstündigen Kampagne also nicht nur Baird und Cole, sondern auch die beiden Neuzugänge Sofia Handrik, eine Kadettin der Onyx-Akademie, und Garron Paduk, einen raubeinigen Soldaten, der vor dem Krieg gegen die Locust der "Vereinigung der unabhängigen Republiken" diente und somit ein Feind der "Koalition der ordentlichen Regierungen" war. Auswirkung auf die Spielmechanik haben die verschiedenen Soldaten nicht. Die sich nicht immer sympathische, bunt gemischte Truppe dient eher als Katalysator für die Handlung. Das Konfliktpotenzial wird ebenfalls nur oberflächlich thematisiert. Gears of War: Judgment ist keine Charakterstudie, sondern ein deftiger Deckungs-Shooter.

Gears of War: Judgment - Meet Kilo Squad Trailer

Die meiste Zeit verbringt ihr ballernd hinter Mauern oder anderen Vorsprüngen und zerfetzt die Locust-Monster mit allerhand Gewehren und Granaten in Einzelteile. Im Gegensatz zum zuletzt erschienen dritten Teil setzen die Entwickler aber andere Prioritäten. Statt einer möglichst spektakulären Präsentation zu frönen, die versucht euch mit Dramatik aus den Sitzen zu fegen, rücken sie die Gefechte klar in den Mittelpunkt. Auf umfangreiche Zwischensequenzen wird in den Rückblenden fast gänzlich verzichtet. Gears of War: Judgment orientiert sich verstärkt an den Ursprüngen der Serie. Das hat Vor- und Nachteile: Ihr erlebt die intensivsten Schusswechsel in der Geschichte der Serie, aber erzählerisch ist dieser Ableger noch belangloser als seine Vorgänger.

Wo ist der Feind?

Ihr werdet in der Kampagne viele Locust-Löcher stopfen. Zwei entscheidende Kniffe werten dieses Vorhaben auf. Da sind zum einen die Deklassifizierungen. Dabei handelt es sich um optionale Modifikatoren, die ihr in jedem Abschnitt aktivieren könnt, wodurch ihr eine anspruchsvollere Spielerfahrung serviert bekommt. Da sie recht stimmig in den Erzählstil verwoben werden, fühlt sich dieses Spielelement nicht fremd an. Mal stehen euch nur bestimmte Waffen zur Verfügung, mal müsst ihr gegen härtere Gegner kämpfen, mit eingeschränkter Sicht klarkommen oder unter Zeitdruck den Ausgang des Abschnitts finden. Dafür bekommt ihr einen Bonus auf eure abschließende Bewertung. Je mehr Sterne, desto besser. weiter...

Bestellen
Einfache Bezahlung mit:
Einloggen

Kommentare zu Gears of War: Judgment

  • Musst du ja nicht. Ich habe die Kampagne auch alleine gespielt und wurde gut unterhalten. Nun ist es aber so, dass deine KI-Kollegen fabelhaft bescheuert sind und die ganze Arbeit an dir hängen bleibt. Spielst du mit anderen Leuten, werden diese Kritikpunkte ausgehebelt. Es sei denn, du spielst mit Schimpansen. Das habe ich ja auch extra so im Fazit geschrieben:

    Zitat
    Solisten kommen auf ihre Kosten, sollten aber mit Freunden in den Kampf ziehen, denn hier entfaltet Gears of War wie gewohnt seine ganze Pracht


    Deswegen wundere ich mich ein wenig bei einigen Reaktionen. Du MUSST nicht im Koop-Spielen, damit Gears of War Spaß macht. Das habe ich ja auch überhaupt nicht gesagt (siehe oben). Darüber hinaus gibt es ja generell viele Faktoren, warum dir ein Spiel gefällt, bzw. nicht. Die sind ja auch bei jedem anders. Ist ja auch vollkommen okay und richtig so :)

  • Avatar von Gabelkuchen (Gast)

    Bei Gears of War ging es mir hauptsächlich um die Koop-Action. Dadurch dass hier der Horde- und Beast-Modus komplett fehlen, geht mir sehr viel wichtiger Content verloren. Ich habe gelesen, dass dieser "Survival Modus" der Ersatz für Horde sein soll!? Kann das jemand bestätigen?

    Was ich zudem schlecht finde, ist dass es zu Beginn nur 8 Maps gibt und diese noch nach Spielmodi aufgeteilt sind. Demnach sind nur 4 Maps für Overrun und 4 Maps für Deathmatch verfügbar. Bei Gears of War 3 hatte man 10 Maps, die für alle Modi verfügbar waren.

    Vielleicht habe ich es überlesen, aber ich konnte keine Angabe zur Länge der Kampagne finden? Ich habe hier Berichte von 5-8 Stunden gelesen. Wenn der untere Wert davon der realistischer ist, wäre das sehr mager.

    Der Test hat mir gut gefallen und die Pro und Contra Punkte sind für mich einleuchtend. Das mit dem Klassensystem gefällt mir allerdings weniger, da es sich von der üblichen Gears-Formel wegbewegt.

    Den Kritikpunkt von »Gehennah« finde ich gar nicht so doof. Wenn man ein Spiel kooperativ spielen muss, damit es Spaß macht ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Deshalb kann ich die Reaktion darauf nicht ganz verstehen. Ich finde es schade, wie Gameswelt teilweise mit Kritik an Tests umgeht (Betonung auf "teilweise" :) ).

  • Zitat von »Gehennah«
    Gerade dieses "Im Koop macht es Spaß" finde ich Zweifelhaft, ein Spiel muss schon verdammt Langweilig oder schlecht sein damit es mit den richtigen Freunden kein Spaß macht.
    Aber genau das kann ja auch eintreten. Es kann Koop ja blöd umgesetzt sein, dass gerade bei einem Splitscreen die Teilung nicht richtig funktioniert oder man nur auf einem Bild spielt und es gar keine Teilung gibt etc.
    Ich finde die Anmerkung angemessen.

  • Avatar von NekoLuna_GAST (Gast)

    Zitat von »Keckman«
    @NekoLuna: Das heißt du willst damit behaupten, dass es Leute gibt, die eine andere Meinung haben? UN. ER. HÖRT. Das prangere ich an! ;)


    Das Prangere ich ja wiederum nicht an^^ Hat mich nur gewundert. Ich selber besitze nur PS3 deswegen schnappe ich mir so auf was die Reviewseiten so sagen und während die einen Gleich nach 20 Minuten IM KOOP(!) keine Lust mehr hatten weils immer dasselbe ist, findest du es wiederum gut. Der Reviewer hatte auch die ersten 3 Teile gespielt und da habe ich seiner Meinung schon geglaubt weil er Ahnung haben müsste und dann kamst du daher. Das hat mich halt gewundert, mehr nicht^^ Mir solls egal sein.

  • Zitat von »Gehennah«
    Gerade dieses "Im Koop macht es Spaß" finde ich Zweifelhaft, ein Spiel muss schon verdammt Langweilig oder schlecht sein damit es mit den richtigen Freunden kein Spaß macht.
    Stimmt. Ich werde von nun an sämtliche Mehrspielerfunktionen ignorieren! Nur alleine dürfen Spiele Spaß machen!

  • Gerade dieses "Im Koop macht es Spaß" finde ich Zweifelhaft, ein Spiel muss schon verdammt Langweilig oder schlecht sein damit es mit den richtigen Freunden kein Spaß macht.

  • @NekoLuna: Das heißt du willst damit behaupten, dass es Leute gibt, die eine andere Meinung haben? UN. ER. HÖRT. Das prangere ich an! ;)

    Und tatsächlich macht Gears of War mit mehreren Leuten an deiner Seite mehr Spaß. Wie ich es im Test auch geschrieben habe, hat die KI Aussetzer, die Verteidigungsmissionen sind bisweilen stressig. Wenn du Gears of War in der Kampagne spielst, alleine und offline und alle anderen Aspekte weglässt, stimme ich mit deiner Wertung überein. Nun ist es aber so, dass dieses Spiel mehr bietet. Kooperative Spielvarianten und kompetitive Möglichkeiten. Die komplette Spielerfahrung ist der Grund für die Wertung. Habe ich ja auch so im Fazit geschrieben.

  • Avatar von man_without_name (Gast)

    Ich wurde mit GoW3 nie warm, obwohl ich die beiden Vorgänger durchaus gerne gespielt habe. Klar, Gears bleibt Gears, aber die Abnutzungserscheinung war für mich wesentlich krasser, wie anfangs vermutet. Story und Leveldesign konnten mich nicht richtig überzeugen, der Multiplayer war ebenfalls nix für mich, denke also ich werde dieses Teil aussitzen, dafür bietet er aktuell noch zu wenig um sofort zuzuschlagen.

    • #4 vor 1 Jahr | man_without_name (Gast)
    • Zitieren
  • Das wundert mich jetzt ziemlich. Ich habe auf einer anderen Website ein Video gesehen wo die Spieler Koop gespielt haben und dann schon nach 20 Minuten keine Lust mehr hatten weil es so eintönig ist. Die Gegner laufen nur auf einen Zu, keine Taktik, die Aufgaben sind öde, die Bosse sind öde oder kaum vorhanden, sehr Linear, nur geradeaus laufen. Ich glaube dass hier ein bisschen der Fanboy von dir/Kuro zum Vorschein kam weil das was ich gesehen habe sah, IM SINGLEPLAYER, eher aus wie 7-7.5 maximal

  • Ja, tönt ja nicht schlecht. Gears of War bleibt Gears of War. Da kann man nicht viel ändern. Ob die Geschichte jetzt eher schlecht als recht ist; die war noch nie besonders stark (meine Meinung). Wenn das Teil mal etwas günstiger ist, werd ichs mir zulegen und schnell die Solo-Kampagne durchzocken. Multi ist nicht mein Ding.

Informationen zu Gears of War: Judgment

Titel:
Gears of War: Judgment
System:
Xbox 360
Entwickler:
Epic Games Poland
Publisher:
Epic Games
Genre:
Thirdperson-Shooter
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1-2 / Online: 2-10
Release:
22.03.2013
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Systeminfos:

Xbox 360

  • Coop-Modus
  • System link 2-10
  • Spielstände: je 10MB
  • HDTV 720p/1080i/1080p
  • Herunterladen von Spielinhalten
  • Bestenlisten
  • Chat-Funktion

Features:

Xbox 360

  • Deklassifizierungen ändern Spielabschnitte
  • Neue Verteidigungs-Missionen
  • 15 Jahre vor Gears of War angesiedelt
  • Lt. Damon Baird steht im Mittelpunkt
  • Neuer klassenbasierter OverRun-Mehrspielermodus

Titel aus der Serie:

News zu Gears of War: Judgment

... alle News anzeigen

Weitere Artikel zu Gears of War: Judgment

... alle Artikel anzeigen

Bilder zu Gears of War: Judgment

Videos zu Gears of War: Judgment

Tipps zu Gears of War: Judgment

... alle Tipps anzeigen

Top-Angebote

STYLE WECHSELN
 
PLATTFORMAUSWAHL

Weitere Plattformen

WIR PRÄSENTIEREN

WERBUNG

UMFRAGEN

Momentan ist keine Umfrage verfügbar.