Preview - Full Spectrum Warrior : Full Spectrum Warrior

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Strategiespielen mangelt es nicht zuletzt seit der großen RTS-Welle an frischen Ideen und die Studios arbeiten weltweit an neuen Möglichkeiten, das Genre wieder einmal aufzumischen. Für Fans von Combat-Simulationen und Echtzeitkämpfen dürfte ’Full Spectrum Warrior’ eine willkommene Abwechslung darstellen. Nachdem die Combat-Sim schon auf der Xbox erschienen ist, folgt nun die PC-Variante. Was die beiden Versionen unterscheidet und wie der erste Eindruck auf dem PC war, erfahrt ihr in unserem Preview.

Kadetten-Training

Dass Militärberater, Rüstungs- und Waffenexperten hin und wieder bei einem PC- beziehungsweise Konsolen-Titel beratend zur Seite stehen, ist eigentlich spätestens seit den Tom Clancy-Spielen nichts Neues mehr. Wenn jedoch wieder im Auftrag der US-Armee ein Spiel für die Gamer-Gemeinde auf den Markt geworfen wird, sieht es ganz anders aus. Die Spiele verblüffen mit einem sehr hohen Grad an Realismus und haben mit den bekannten Ballerspielen im Grunde genommen nichts zu tun. So auch bei ’Full Spectrum Warrior’. Das Spiel wurde von Pandemic Studios in Zusammenarbeit mit dem Institute for Creative Technology, kurz ICT, entwickelt, das zukünftige technische Konzepte und Ideen für die Rüstungsindustrie und die US-Armee liefert. So entstand auch die Trainingsimulation für Infanterie-Truppen, auf der nun ’Full Spectrum Warrior’ basiert. Unterstützung kam dabei seitens der Infanterie-Akademie Fort Benning. Das Ergebnis des ungewöhnlichen Entwickler-Teams ist eine beinharte Combat-Simulation, die den Spieler in die Lage des Squad Leaders versetzt und wildes Geballer und actionhaltige Einsätze eher im Hintergrund hält. Stattdessen spielt der Titel mit einem Thrill, der den Spieler schnell an die Mattscheibe fesselt.

Teamwork

Mit zwei vierköpfigen Trupps schleicht ihr durch urbane Krisengebiete und müsst vorrangig eine relativ simple Aufgabe erledigen - nämlich eure Schützlinge mit heiler Haut und in einem Stück durch die Mission führen. Mit wenigen Klicks steuert ihr die beiden Teams Alpha und Beta durch die Städte. Die Gruppen sollten hier möglichst immer in Deckung bleiben und sich den Wänden entlang fortbewegen. Offenes Gelände ist tabu und Deckungen wie Kisten, Autos, Sandsäcke und Mauern sollten stets genutzt werden. Steht ein solcher Schutz mal nicht zur Verfügung, gehen die Soldaten selbstständig in die Hocke und sichern die Stellung gegen alle Seiten ab. Trotzdem entstehen in den Straßen oft gefährliche Situationen, wenn man sich nicht mit der entsprechenden Vorsicht voranarbeitet. Bei Zwischenfällen müsst ihr aber nicht selbst eingreifen, sondern die KI löst das Problem selbstständig. Wie gesagt agieren die Truppen ziemlich intelligent und geben sich insgesamt überraschend klug. Hier rennt niemand ins Kreuzfeuer oder stolpert einem Panzer über den Weg. Die Charaktere setzen Befehle direkt und durchdacht um und wissen, wie sie reagieren sollen.

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